Wie nutzen Eltern von Vorschulkindern Musik zur Regulation der kindlichen Emotionen? Eine Fragebogenentwicklung

Der Forschungsgegenstand

Das Kleinkindalter (3 bis 6 Jahre) ist eine wichtige Phase für die körperliche und psychologische Entwicklung. Gerade der Umgang mit den eigenen Gefühlen spielt für die psychische Gesundheit über das ganze Leben hinweg eine große Rolle. Die Frage, wie die Entwicklung bereits im Kindergartenalter gefördert werden kann und welche Rolle die Familie dabei spielt, ist in den letzten Jahren vermehrt in den Fokus gerückt. Allerdings gibt es nach wie vor nur wenige psychologische Forschungsprojekte dazu. Musik spielt in unserem Alltag eine wichtige Rolle. In der Familie wird Musik häufig zusammen angehört und dabei mit emotionalen Situationen und Gefühlen verknüpft. Gerade deshalb ist es von Interesse, Musik im Zusammenhang mit Emotionsregulation zu erforschen.

Das Ziel der im Rahmen einer Masterarbeit durchgeführten Fragebogenstudie ist es, einen Fragebogen zu entwickeln, der erfasst, wie Eltern von Vorschulkindern Musik nutzen, um die Emotionen ihrer Kinder zu beeinflussen. Diese Fragebogenstudie ermöglicht es, wissenschaftliche Erkenntnisse über die Entwicklung der Emotionsregulation im Vorschulalter zu erhalten und welche Rolle die Familie dabei übernimmt. Darauf aufbauend können weitere Forschungsprojekte entwickelt werden. 

Die gesammelten Studieninformationen finden Sie sowohl hier (pdf) als auch unter den Überschriften auf dieser Seite.

 

Was erwartet die Erziehungsberechtigten?

Im Rahmen der Fragebogenstudie bitten wir Sie online über diesen Link einen Fragebogen auszufüllen, welcher u.a. Angaben über Ihren familiären Hintergrund sowie das Alter und Geschlecht Ihres Kindes enthält. Zudem werden Sie gebeten, verschiedene Fragebögen bezüglich der sozioemotionalen Entwicklung Ihres Kindes auszufüllen. Dabei handelt es sich um insgesamt fünf Fragebögen, deren Bearbeitung insgesamt ca. 20 bis 30 Minuten in Anspruch nehmen wird. Die Beantwortung der Fragebögen erfolgt online über die Plattform unipark.

Freiwilligkeit und Anonymität

Die Teilnahme an dem Projekt ist freiwillig. Sie kann jederzeit und ohne Angabe von Gründen beendet werden, ohne dass Ihnen oder Ihrem Kind daraus irgendwelche Nachteile entstehen. Die im Rahmen dieser Studie erhobenen Daten und persönlichen Mitteilungen werden vertraulich behandelt. Alle Projektmitarbeiter/innen, die Zugriff auf personenbezogene oder anonymisierte Daten haben, unterliegen der Schweigepflicht.

Datenschutz

Ihre Angaben fließen in eine Forschungsdatenbank mit so genannten anonymisierten Daten. Das heißt, dass anstelle Ihres Namens eine Nummer generiert wird, die keine Rückschlüsse auf Ihre Person zulässt. Ihre Daten werden an einem sicheren, nur den mit dem Projekt vertrauten Mitarbeiter/innen zugänglichen Ort verwahrt und streng vertraulich behandelt. Ihre persönlichen Daten und die Daten Ihres Kindes werden anonymisiert, d.h. dass Ihre Daten nach Absenden des Fragebogens nicht mehr Ihnen zugeordnet werden können. Demnach können die Daten nicht mehr individuell identifiziert und gelöscht werden. Die vollständig anonymisierten Daten können zu Zwecken der Forschung und Weiterbildung im wissenschaftlichen Bereich weiterverwendet werden und mindestens zehn Jahre gespeichert bleiben.  Die Daten können bei berechtigtem Forschungsinteresse an andere Forschende weitergegeben werden.

Bei Fragen können Sie sich gerne an Elena Kramer-Jäckle wenden (Mail: s1eljaecuni-trierde)

Zur Studie

Über den folgenden Link gelangen Sie zu der Fragebogenstudie:

Fragebogenstudie

Vielen Dank für Ihre Mitarbeit


Psychoedukationsvideos 2021

Im Sommersemester 2021 hatten 20 Masterstudierende der Seminarform "Projektorientierten Vertiefung" (PoV) die Aufgabe, Psychoedukationsvideos zu erstellen, um Eltern und deren Kindern zu helfen, mit den Herausforderungen (sozialer) Medien umzugehen. Herausgekommen sind insgesamt vier Videos zu den Themen Umgang mit Fake News, Cybermobbing und Sharenting, sowie einer Challenge-Idee, mit der die Bildschirmzeit am Handy reduziert werden kann.

Videoeinführung: Gefahren der Handynutzung - Ratgeber für Kinder, Jugendliche und Eltern

Fake News

Cybermobbing

Sharenting

Gefahren der Handynutzung: Challenge


Psychoedukationsvideos 2022

Im Sommersemester 2022 haben 20 Masterstudierende der Seminarform "Projektorientierten Vertiefung" (PoV) gelernt, wie sie Kinder und Jugendliche altersgerecht mittels Video über psychische Erkrankungen aufklären können. Entstanden sind vier Videos, welche über die Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS), die Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS), soziale Angst und  Leistungsangst informieren und Wege zu Hilfsangeboten und Therapie aufzeigen.

Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS)

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

Leistungsangst