Dr. Kerstin Storm

Werdegang

1999 bis 2005 Studium der Sinologie, Wirtschaftspolitik und Politikwissenschaft an der WWU Münster, danach dreijährige Berufstätigkeit in der Wirtschaft. 2008 Rückkehr an die Universität, zunächst Bonn, dann Münster, wo 2012 die Promotion zum Thema Kindheit in der Dichtung des Bai Juyi (772-846) erfolgte.

2012 bis 2013 Postdoc-Aufenthalt an der Kyoto University in Japan mit einem Stipendium der Humbodt-Stiftung/JSPS, danach wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sinologie und Ostasienkunde der WWU Münster.

Seit 2020 leitet Kerstin Storm das BMBF-Forschungsprojekt „Vielfalt und Variabilität indigener Alter(n)svorstellungen in chinesischer Poesie“.

 

Forschungsinteressen

Traditionelle chinesische Dichtung und Literatur, Recht und Literatur, Chinesische Rechtsgeschichte, Argumentationsformen und Entscheidungsfindung in der Prosa der frühen und mittleren Kaiserzeit

 

Publikationen (Auswahl)

Monographien

Kindheit in der Dichtung des Bai Juyi (772-846). Deutsche Ostasienstudien; 14. Gossenberg: Ostasien Verlag, 2014 [413 S.].

Rezensiert von Volker Klöpsch in Monumenta Serica 64/1 (2016), S. 217-222.

Herausgeberschaft

mit Jonas Polfuß, (Hgg.). Rechtskultur und Gerechtigkeitssinn in China. Jahrbuch der Deutschen Vereinigung für Chinastudien; 15. Wiesbaden: Harrassowitz, 2017.

Artikel und Buchkapitel

„Zwischen zwei Welten: Yung Wing, Vater des chinesischen Auslandsstudiums“. In Mobilität in China, hg. von Sigrun Abels, Tania Becker und Philipp Mahltig. Jahrbuch der Deutschen Vereinigung für Chinastudien; 18. Wiesbaden: Harrassowitz, voraussichtlich 2021. [21 Seiten]

„Karl Bünger’s (1903-1997) Contribution to the Study of Chinese Law – a Preliminary Evaluation“. In Crime and Society in East Asia, hg. von Itaru Tomiya und Reinhard Emmerich, S. 3-17. Münster, 2020.

„Rangkonflikte im Spiegel tangzeitlicher ‚Entscheidungen‘ (pan)“. In Recht und Gerechtigkeit in China, hg. von Kerstin Storm und Jonas Polfuß, S. 119-154. Jahrbuch der Deutschen Vereinigung für Chinastudien; 14. Wiesbaden: Harrassowitz, 2017.

„Zum Bad des Kindes in der Tang-Zeit und zu seinen Ursprüngen“. In Oriens Extremus 53 (2014), S. 1-45.

„Decisions on Crimes in the Pan of Yuan Zhen (779-831)“. In Public Notion of Crime and Law in East Asia, hg. von Itaru Tomiya und Reinhard Emmerich, S. 91-102. Kyoto, 2013.

„'Wer auf der ganzen Welt weinte nicht um ein Kind?' – Kindertotenlieder in der Lyrik von Bai Juyi (772– 846)“. In Sprache und Wirklichkeit in China, hg. von Christian Soffel, Daniel Leese und Marc Nürnberger, S. 63-78. Jahrbuch der Deutschen Vereinigung für Chinastudien; 7. Wiesbaden: Harrassowitz, 2011.

mit Uta Golze. „Chinesische Quellen zum Partherreich“. In Quellen zur Geschichte des Partherreiches. Textsammlung mit Übersetzungen und Kommentaren, hg. von Ursula Hackl et. al., Bd. III, S. 482-512. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2010.

„Variationen eines altchinesischen Frauenlebens. Anekdotisches Erzählen im Xin xu“. In Modi des Erzählens in nicht-abendländischen Texten, hg. von Stefan Conermann, S. 127-196. Bonn: EB Verlag, 2009.