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Ausstellung "Sterne ohne Himmel: Kinder im Holocaust" an der VHS Trier (12.1.-7.2.2026)

Artikel

Rathaus-Zeitung 2/2026, S. 8

Lena Haase: Neue Antisemitismusbeauftragte der Universität Trier ernannt

Dr. Lena Haase

Mit Beschluss des Senats vom 12. November 2025 wurde Dr. Lena Haase zur Antisemitismusbeauftragten der Universität Trier ernannt.

Dr. Haase ist Historikerin mit den Schwerpunkten NS-Geschichte, Aufarbeitung, Erinnerungskultur und sexualisierte Gewalt. Nach ihrem Studium der Geschichte und Germanistik an der Universität Trier war sie in zahlreichen Forschungsprojekten zur Gestapo, zur Justiz im NS-Staat sowie zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im kirchlichen Kontext tätig. Sie ist Mitglied der kollegialen Leitung der Forschungsstelle SEAL und Vorsitzende des Arbeitskreises „Erinnerung der Großregion“ e.V.

Anlaufstelle und Gespräche

Durch ihre langjährige wissenschaftliche Beschäftigung mit Täter-, Opfer- und Erinnerungsdiskursen sowie ihr Engagement in der politischen Bildung verfügt Dr. Haase über umfassende Expertise in Fragen der historischen Dimension von Antisemitismus, historischer Verantwortung und demokratischer Kultur.
In ihrer neuen Funktion ist sie Ansprechpartnerin für Studierende, Mitarbeitende und Lehrende bei antisemitischen Vorfällen oder Diskriminierungserfahrungen. Sie bietet vertrauliche Gespräche an und vermittelt bei Bedarf an interne oder externe Hilfs- und Beschwerdestellen weiter.

Kontakt
Dr. Lena Haase
haaseuni-trierde
Tel. 3332

27. Januar: Historikerin Lena Haase als Expertin während der Gedenksitzung im Landtag

Lena Haase Gedenksitzung Landtag

Gedenksitzung des Landtags Rheinland-Pfalz in Mainz 

Die Sitzung beginnt am 27. Januar 2026 um 11:00 Uhr.

In diesem Jahr steht das Schicksal von verfolgten Frauen im Mittelpunkt des Gedenkens. Landtagspräsident Hendrik Hering betont: „Das Leid von Mädchen, jungen und alten Frauen und ihre Geschichten wurden lange übersehen, doch gerade ihre Erfahrungen sind ein wichtiger Teil unserer Erinnerungskultur – und die Erfahrungen von damals wirken über Generationen fort.“

Ein lange vergessener Teil rheinland-pfälzischer Geschichte: Das Frauenstraflager in Flußbach bei Wittlich. Zwischen 1942 und 1944 war dieser Ort für fast 2.000 Frauen eine Station auf ihrem Weg in deutsche Gefängnisse, Zuchthäuser und Konzentrationslager.

Aber wer waren diese Frauen? Warum wurden sie deportiert? Und warum wurde das Schicksal von verfolgten Frauen und Mädchen in der Erinnerungskultur so lange vernachlässigt?

Die Historikerin Dr. Lena Haase von der Forschungs- und Dokumentationsstelle SEAL an der Universität Trier hat das Frauenstraflager erforscht. Gemeinsam mit drei anderen Gästen wird sie am 27. Januar über diese und weitere Fragen zum Thema Verfolgte Frauen im Nationalsozialismus sprechen.

Der 27. Januar ist der Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. An diesem Tag findet jedes Jahr eine Gedenksitzung des Landtags Rheinland-Pfalz statt.

Moderiert wird die Gedenksitzung in diesem Jahr von Erica Zingher.

Liveübertragung durch den SWR im TV und online.
Mehr dazu auf landtag.rlp.de.

INSTAGRAM: https://www.instagram.com/p/DTr47B5GBpF/

Exkursion Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert (8./9. Januar 2026)

Plakat

Seit 1. Oktober 2025 wird der Arbeitsbereich geleitet von Prof. Dr. Korinna Schönhärl.

Wechseln Sie auf die Seite von » Prof. Dr. Korinna Schönhärl 

Dritter Zwischenbericht zu sexuellem Missbrauch im Bistum Trier vorgelegt

Bericht

Forschende der Universität decken Fälle in Amtszeiten der Bischöfe Marx und Ackermann auf. Außerdem wurde ihr Umgang mit Fällen der vorherigen Amtszeiten beleuchtet.

Seit 2022 forscht ein Team von Historikerinnen und Historikern an der Universität Trier zum sexuellen Missbrauch von Minderjährigen sowie hilfs- und schutzbedürftigen Erwachsenen durch Kleriker und Laien im Bistum Trier im Zeitraum von 1946 bis 2021. Nun haben die Forschenden ihren dritten Zwischenbericht veröffentlicht, der die Fälle in den Amtszeiten von Bischof Reinhard Marx (2001-2008) und Bischof Stephan Ackermann (2009-2021) beleuchtet. Das Projektteam – bestehend aus Prof. Dr. Lutz Raphael, Dr. Lena Haase, Alisa Alić und Sarah Baltes – hat in der Amtszeit Marx 21 Beschuldigte und Täter sowie mindestens 35 Betroffene identifiziert. Unter Bischof Ackermann konnten 16 Beschuldigte und 24 Betroffene festgestellt werden. Insgesamt wurden damit für den Zeitraum 1946 bis 2021 248 Beschuldigte und 734 Betroffene identifiziert.  

» Link zum ausführlichen Artikel.

Kurzbericht | Gesamtstudie

Besuch von Studierenden der Universität Trier an der Staatlichen Rittmeister-Witold-Pilecki-Hochschule Oświęcim

Studiengruppe

Am 9. Oktober 2025 empfing die Staatliche Hochschule Kleinpolen eine Gruppe von über zwanzig Studierenden und Wissenschaftlern der Universität Trier (Deutschland) unter der Leitung von Dr. Thomas Grotum.

Die Gäste wurden im Namen der Rektorin Dr. Sonia Grychtoł, Prof. MUP, von Natalia Matyszkowicz, Leiterin der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, begrüßt.

Während des Besuchs wurden die Studierenden und Dozenten aus Deutschland von Mitgliedern des Wissenschaftlichen Kreises der Anglisten über den Campus der Hochschule geführt. Bei einem Rundgang lernten die Gäste die Geschichte der Hochschulgebäude und die Persönlichkeit von Rittmeister Witold Pilecki, dem Namenspatron der Staatlichen Hochschule Kleinpolen, kennen.

Anschließend stellte Jan Parcer, Vizepräsident der Christlichen Vereinigung der Familien von Oświęcim, die im Untergeschoss unseres Gebäudes Collegium Primum befindliche Gedenkstätte für den ersten Transport von Polen nach Auschwitz vor und erzählte von ihrer Entstehungsgeschichte.

Am Abend fand ein geselliges Beisammensein statt – ein deutsch-polnisches Treffen in einem lokalen Restaurant, bei dem sich die Teilnehmer in einer entspannten Atmosphäre besser kennenlernen konnten.

Das Treffen bot Gelegenheit zum Austausch akademischer Erfahrungen und zu Gesprächen über gemeinsame Bildungs- und Kulturinitiativen.

 

https://uczelniaoswiecim.edu.pl/wizyta-studentow-z-uniwersytetu-w-trewirze/

Tagung „Selbstverwaltung und Demokratie. Der Landschaftsverband Rheinland und seine Aufgabenfelder im Wandel 1945/53-2000“, 13./14.11.2025 in Bonn

Flyercover

Der Landschaftsverband Rheinland, LVR-Institut für Landeskunde und  Regionalgeschichte, lädt Sie in Kooperation mit der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte herzlich ein zur Tagung
SELBSTVERWALTUNG UND DEMOKRATIE
Der Landschaftsverband Rheinland und seine Aufgabenfelder im Wandel 1945/53-2000
am 13./14. November 2025
im Universitätsclub Bonn,
Konviktstraße 9, 53113 Bonn.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Wir bitten um Anmeldung unter: rheinische-geschichtelvrde

Mit einem Beitrag:

13.11.2025, 13.30 Uhr
Sektion I: Zwischenzeit und Gründung
Finanzen und kommunale Selbstverwaltung:  
Die Debatten um die Einführung der  Landschaftsumlage
Prof. Dr. Korinna Schönhärl, Trier 
Daniel Kramps B.A., Paderborn

Flyer

Podiumsdiskussion am 30.10.2025 ab 18 Uhr mit Korinna Schönhärl zum Thema “Matrix der Arbeit” (Verwaltung Karl-Marx-Haus, Brückenstr. 5)

Plakat

Wissenschaftliche oder studentische Hilfskraft (m/w/d) zur Betreuung des Social Media-Auftrittes des Arbeitsbereichs Neueste Geschichte gesucht

Wissenschaftliche oder studentische Hilfskraft (m/w/d) 
8-10 Stunden/Woche

zur Betreuung des Social Media-Auftrittes des Arbeitsbereichs Neueste Geschichte 

 

Ihr Profil:

    Sie studieren Geschichte in einem Bachelor- oder Masterstudiengang
•    … interessieren sich für historische Forschung und die Geschichte der Moderne
•    … bringen Kompetenzen im Bereich Social Media (Instagram) und für die Gestaltung von Websites (Typo3) mit
•    … sind vertraut mit Instagram und anderen Social Media-Plattformen
•    … sind flexibel und teamfähig, arbeiten selbständig und zuverlässig
•    und arbeiten sich gerne in neue Aufgabengebiete ein

Ihre Aufgabengebiete:

    Sie bauen den Social-Media Auftritt des Arbeitsbereichs (besonders Instagram) auf und betreuen ihn
•    … bereiten Postings vor (Veranstaltungshinweise, Projektvorstellungen, Teampräsentationen etc.)
•    … gestalten die Website des Arbeitsbereichs (Typo3)

Wir bieten Ihnen:

•    Interessante Einblicke in Forschung und Lehre „behind history“
•    Erfahrungen in der Public History: die Vermittlung historischer Forschung an eine breite Öffentlichkeit
•    Zusammenarbeit und Lernmöglichkeiten im motivierten Team der NG

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit einem Lebenslauf und einer Ihrer Haus- oder Abschlussarbeit neueren Datums bis zum 3. November 2025 per Mail an: neueste-geschichte@uni-trier.de

Kontakt bei Rückfragen 
Dr. Thomas Grotum 
Tel. +49 651 201-2174 
Mail: grotum@uni-trier.de

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