Professur für Empirische Demokratieforschung
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Herzlich Willkommen auf den Seiten der Empirischen Demokratieforschung in Trier!

Im Zentrum der Forschungs- und Lehrtätigkeit der Juniorprofessur für Empirische Demokratieforschung steht die theoriegeleitete empirische Analyse von demokratischen Systemen, Strukturen und Prozessen sowie von Verhalten und Erwartungen unterschiedlicher Akteure in vergleichender Perspektive. Die empirische Forschung schließt dabei stets an gesellschaftlich relevante und normativ-demokratietheoretische Diskurse an. In der empirischen Arbeit spiegelt sich ein breites methodisches Portfolio an unterschiedlichen (besonders quantitativen) Methoden wider - unter anderem textanalytische Verfahren, Umfragen und Experimentalstudien. Die Juniorprofessur ist wesentlicher Bestandteil des Trierer Instituts für Demokratieforschung (TIDuP).

TIDuP
Aktuelles

Stellenausschreibung "Teaching Assistent"

Liebe Studierende,

an der Professur für Empirische Demokratieforschung des Fachbereich III ist zum 01.10.2022 (befristet bis zum 31.03.2023) eine Stelle als Teaching Assistent (6h/Woche) Stelle zu besetzen.
Alle Informationen entnehmen Sie bitte ► diesem pdf Dokument.

Buchveröffentlichung: "Die Ampelkoalition - Wie wird aus unterschiedlichen Zielen ein gemeinsames Regierungsprogramm?"

Die Ampelkoalition
Wie wird aus unterschiedlichen Zielen ein gemeinsames Regierungsprogramm?

von Pola Lehmann, Theres Matthieß, Sven Regel und Bernhard Weßels
erschienen bei transcript

Nach der Bundestagswahl 2021 kam es in Deutschland zum ersten Mal seit den 1950er-Jahren zu einer Drei-Parteien-Koalition. Was bedeutet das für die politische Repräsentation der Wähler*innen? Und wie wurden die Wahlversprechen in das Regierungsprogramm übersetzt? Die Autor*innen gehen diesen Fragen sowohl allgemein als auch für vier zentrale Politikfelder (Verkehrswende, Bildungsgerechtigkeit, Familie und Beruf, Digitalisierung in der Gesundheitspolitik) nach. Sie untersuchen, was vor den Wahlen versprochen wurde, wie dies Eingang in die Sondierungsgespräche fand und unter welchen Reibungsverlusten es schließlich im Koalitionsvertrag steht.

 

Projektstart: Unequal mandate responsiveness? (UNEQUALMAND)

Unequal mandate responsiveness? (UNEQUALMAND)

  • Drittmittelförderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Agence nationale de le recherche (ANR)
  • Projektleiterinnen: Dr. Elisa Deiss-Helbig, Dr. Isabelle Guinaudeau, JProf. Dr. Theres Matthieß
  • Mitarbeitende: Robin Rentrop
  • Fördervolumen: 509.119 Euro
  • Projektlaufzeit: 2022-2025

Zusammenfassung: Im Projekt UNEQUALMAND werden politische (Un-)Gleichheiten mit Blick auf Gruppenrepräsentation und der Umsetzung von Wahlversprechen in Deutschland und Frankreich untersucht. Das Projekt nimmt dabei sowohl die Angebots- als auch die Nachfrageseite des politischen Wettbewerbs in den Blick. Wie sprechen Wahlprogramme und umgesetzte Politik Gruppen mit unterschiedlichen Merkmalen an? Wie und unter welchen Bedingungen reagieren die Bürger:innen auf gruppenspezifische Wahlversprechen (prospektiv) und deren Erfüllung (retrospektiv)? Diese Fragen werden mit Hilfe eines innovativen Forschungsdesigns angegangen, das Daten zu Wahlversprechen, Umfragen, experimentelle Designs, und fallspezifischen Untersuchungen kombiniert. Das Projekt ist an der Universität Trier, Universität Stuttgart und Sciences Po angesiedelt.