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Forschung

Die Forschung an der Juniorprofessur ist in den Bereichen der Vergleichenden Politikwissenschaft, der politischen Institutions- und Verhaltensforschung sowie auf unterschiedlichen Ebenen der europäischen und deutschen Politik angesiedelt. Von besonderem Interesse sind die folgenden Themen:

Politische Parteien  |  Minderheits- und Koalitionsregierungen  |  Wahlverhalten  |  Wahlversprechen  |  Politische Repräsentation und Responsivität von Regierungen  |  Politische Ungleichheit  |  Vertrauen und Legitimität

Nachfolgend findet sich eine Zusammenfassung unterschiedlicher Forschungsprojekte, die derzeit an der Juniorprofessur für Empirische Demokratieforschung laufen.

 

Unequal mandate responsiveness? (UNEQUALMAND)

  • Drittmittelförderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Agence nationale de le recherche (ANR)
  • Projektleiterinnen: Dr. Elisa Deiss-Helbig, Dr. Isabelle Guinaudeau, JProf. Dr. Theres Matthieß
  • Fördervolumen: 509.119 Euro
  • Projektlaufzeit: 2022-2025

Zusammenfassung: Im Projekt UNEQUALMAND werden politische (Un-)Gleichheiten mit Blick auf Gruppenrepräsentation und der Umsetzung von Wahlversprechen in Deutschland und Frankreich untersucht. Das Projekt nimmt dabei sowohl die Angebots- als auch die Nachfrageseite des politischen Wettbewerbs in den Blick. Wie sprechen Wahlprogramme und umgesetzte Politik Gruppen mit unterschiedlichen Merkmalen an? Wie und unter welchen Bedingungen reagieren die Bürger:innen auf gruppenspezifische Wahlversprechen (prospektiv) und deren Erfüllung (retrospektiv)? Diese Fragen werden mit Hilfe eines innovativen Forschungsdesigns angegangen, das Daten zu Wahlversprechen, Umfragen, experimentelle Designs, und fallspezifischen Untersuchungen kombiniert. Das Projekt ist an der Universität Trier, Universität Stuttgart und Sciences Po angesiedelt.

 

Group targeting in election pledges (GROUPTA)

Zusammenfassung: GROUPTA untersucht, unter welchen Bedingungen Bürger:innen politische Angebote in Form von Wahlversprechen unterstützen (prospektiv) und wie sie auf die Erfüllung (und den Bruch) von Wahlversprechen reagieren (retrospektiv). Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie bestimmte gesellschaftliche Gruppen durch Wahlversprechen angesprochen werden und ob die Bewertung von Wahlversprechen davon abhängt, ob die Wähler:innen persönlich betroffen sind oder ob sie die jeweilige Gruppe als " würdig" wahrnehmen.

 

Erfüllung von Koalitionsversprechen in Deutschland

  • Finanziert durch die Bertelsmann Stiftung
  • Wissenschaftliche Leitung: JProf. Dr. Theres Matthieß
  • Kooperationspartner: Dr. Robert Vehrkamp
  • Projektlaufzeiten: seit 2017
  • Website: https://www.bertelsmann-stiftung.de

Zusammenfassung: Das Projekt beobachtet die Performanz der deutschen Bundesregierung hinsichtlich der Erfüllung ihrer Koalitionsversprechen seit 2013. Die Studie wird in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung durchgeführt.