Modul 12: Fachdidaktik II: Biologieunterricht - Forschung und Praxis (7 LP)

Teil 1: Wintersemester; empfohlen im 1. Fachsemester (nur M.Ed Gym); Prüfung 70762

a) Seminar „Fachdidaktik 2: Biologieunterricht – Forschung und Praxis" (2 SWS)
    Veranstaltungsnummer 16954095

  • Dieses Seminar richtet sich speziell an die Studierenden für den M. Ed. Biologie mit der Studienrichtung „Lehramt für Gymnasien“
  • Ziel dieses Seminares ist die Erarbeitung und Vorstellung aktueller biologiedidaktischer Forschungsfelder und ihrer Anwendung in ausgewählten Studien. Als Basisliteratur dient hier das im Springerverlag erschienene Kompendium „Theorien in der biologiedidaktischen Forschung“ (2007).
  • In diesem Seminar lernen Studierende, nationale und internationale empirische Studien aus den Naturwissenschaftsdidaktiken auszuwerten und fachgerecht zu diskutieren.

Teil 2: Sommersemester; empfohlen im 2. Fachsemester; Prüfung 70763 (Gym) bzw. 70712 (RS+)

a) Seminar „Fachdidaktik 2: Biologieunterricht – Forschung und Praxis" (2 SWS)
    Veranstaltungsnummer 16954097

  • Nach der Erarbeitung der Sekundarstufe II spezifischen Rahmenbedingungen stehen oberstufentypische Unterrichtssimulationen im Fokus des Seminares. Inhaltlich werden exemplarisch Themenfelder aus den fachwissenschaftlichen Bereichen der Ökologie, der Neurophysiologie, der Stoffwechselphysiologie und der Evolution als Grundlage für die unterrichtspraktischen Übungen berücksichtigt.
  • Des Weiteren findet im Hinblick auf die Vorbereitung für künftigen fächerübergreifenden Unterricht eine Projektwerkstatt „Interdisziplinäres Lernen“ in Kooperation mit der Fachdidaktik der Geographie (Prof. Leif Mönter) statt, in der Lehramtsstudierende der Biologie und Geographie gemeinsame Unterrichtssimulationen erarbeiten.  

b) Exkursion: Fachdidaktische Exkursion außerschulischer Lernort (nur M.Ed Gym) (1 SWS)
    Veranstaltungsnummer 16954096

  • Derzeit findet die fachdidaktische Exkursion als Fließgewässerexkursion im Ruwertal statt, um stellvertretend die Herausforderungen aber auch die Chancen und Möglichkeiten eines außerschulischen Lernortes vorzustellen. Dabei werden im Anschluss an eine Vermessung und einer physischen Beschreibung einzelner Flussabschnitte abiotische Faktoren gemessen und der Saprobienindex bestimmt. Dabei lernen Studierende u. a. komplexe zoologische Bestimmungsschlüssel adressatengerecht didaktisch zu reduzieren.
  • Der darauf folgende Besuch der Kläranlage Mertesdorf ermöglicht die Vertiefung der Kenntnisse des anthropogenen Einflusses auf Fließgewässer.