digilego - Digital and Blended Learning Resources for Geography and Environmental Sciences

digilego Flyer

Die durch die EU co-finanzierte strategische Partnerschaft zwischen der Universität Trier, dem Luxembourg Institute for Socio-Economic Research, der University of Hull und der National University of Ireland Galway zielt darauf ab, Kompetenzen und Resourcen im Bereich der digitalen Methodenausbildung zu stärken. Die Geographie und Umweltwissenschaften wurden von der Corona-Pandemie durch die vielen angewandten Studienelemente, ob im Labor oder Gelände, besonders stark getroffen. Neben dem Austausch und gegenseitigen Lernen steht die Erstellung von Open Educational Resources (OERs) im Mittelpunkt, welche von einzelnen Lehrelementen über Anleitungen hin zu kompletten Einheiten (so z.B. virtuellen Exkursionen) reichen. OERs werden über eine partizipative, peer-reviewed Online-Plattform zugänglich gemacht.

Social Science Games

Inspiriert von unserer persönlichen Forschung und Liebe zu Gesellschaftsspielen, entwickeln wir Kartenspiele, die es ermöglichen Inhalte, Komplexität und Details der Nachhaltigkeitsforschung auf spielerische und interaktive Weise zu entdecken und zu erklären. Durch die Spiele entdecken die Spieler:innen wie Entscheidungsprozesse z.B. hinsichtlich der Nutzung von Rohstoffen ablaufen und auf welche Weise Menschen, Organisationen und Regierungsakteure um Macht, Geld und Ergebnisse "spielen" - oft zum Nachteil von Gesellschaft und Natur.

Wir entwickeln zwei kartenbasierte Kartenspiele, die sich auf die Themen Ressourcenkonflikte in Bezug auf Wälder ("Lumber-Jacked" [EN] / "Blockade" [DE]) und auf Radfahren und umkämpfte urbane Mobilitätsräume ("Unchained" [EN] / "Déchaîne" [FR]) konzentrieren. Beide Spiele wurden mit dem Ziel der Wissenschaftskommunikation entwickelt und nutzen eine unterhaltsame Spielmechanik, um das Lernen über die Realitäten der Politik und den räumlichen Konflikten zwischen verschiedenen Interessen bei der Bestimmung der Landnutzung in Städten und Wäldern zu erleichtern.

Nachhaltiges Bauen als urbane Klimaschutzstrategie

Die dreijährige internationale Forschungskooperation (2013-2016), welche vom Nationalen Forschungsfonds Luxemburg (FNR) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert wurde konzentrierte sich auf Nachhaltigkeitstransitionen im Gebäudesektor und kohlenstoffarmes Wirtschaft im kontext urbaner Klimapolitik. Das Projekte konzentrierte sich auf vier ausgesuchte Stadtregionen, darunter Brisbane in Australien, Freiburg in Deutschland, Luxemburg-Stadt in Luxemburg und Vancouver in Kanada, um verschiedene räumliche Faktoren und Entwicklungspfade zu untersuchen. Innovationen reichen von organisatorischen, strukturellen und technologischen Veränderungen bis hin zu institutionellen Ansätzen, Regierungsvereinbarungen und Stadtentwicklungs- und Planungsvisionen.