Schon zum dritten Mal bekommt Fabian Sponholz in diesem Jahr das Deutschlandstipendium. „Ohne wäre es nicht möglich gewesen, meine Bachelorarbeit rechtzeitig abzugeben“, resümiert Sponholz, der auch seinen Master an der Universität Trier absolviert. Sponholz ist einer von 68 Studierenden der Universität, denen gerade das Deutschlandstipendium verliehen werden konnte. Über ein Jahr lang erhalten die jungen Menschen, die im Studium besonders leistungsstark sind und zusätzlich persönliches Engagement zeigen, monatlich jeweils 300 Euro. Die Hälfte der Summe geben Förderer hinzu, den Rest zahlt der Bund.
Austausch mit Fachkräften von morgen
Doch das Deutschlandstipendium ist nicht nur eine Geldspritze, die den Studierenden guttut, sondern auch Türenöffner für den Austausch zwischen Studierenden und potenziellen Arbeitgebern. Informatik-Student Sponholz hatte beispielsweise bei dem Förderer moccamedia die Gelegenheit, auf einen Besuch vorbeizukommen. Auch mit der Dedalus HealthCare GmbH hatte er interessante Gespräche. Der Anbieter von Medizinsoftware hatte ihn im ersten Jahr gefördert und unterstützt ihn nun erneut.
„Größter Dank gilt den Stiftern und Förderern“, sagte Universitätspräsidentin Prof. Dr. Eva Martha Eckkrammer bei der feierlichen Verleihung der Stipendien. In diesem Jahr war es möglich, so viele Stipendien wie noch nie zu verleihen. Dennoch wünscht sich die Präsidentin, diese Zahl noch zu steigern. „Die Uni Trier hat deutlich mehr als 68 Studierende, die mit großer Motivation beeindruckende Leistungen in ihrem Studium erbringen und es verdienen würden, gefördert zu werden.“
Persönliche Entwicklung von Studierenden fördern
Förderer werden können Unternehmen, Privatpersonen, Vereine, Stiftungen und Einrichtungen jeder Art. Aktuell engagieren sich 21 Förderer aus Trier und der Region für Studierende der Universität. Die meisten Stipendien finanzierten die Nikolaus Koch Stiftung (25 Stipendien), gefolgt von der Carl-Zeiss-Stiftung (10 Stipendien). Neu dabei sind Helabba Invest und die Stiftung Stadt Wittlich.
Nach der Motivation gefragt, sich am Deutschlandstipendium als Förderer zu beteiligen, verweist Jörg Hausmann von der Firma Leyendecker auf die 165-jährige Tradition als regionales Familienunternehmen: „Wir sehen es als unsere Verantwortung, engagierte und talentierte junge Menschen auf ihrem Bildungsweg zu unterstützen. Das Deutschlandstipendium bietet eine großartige Möglichkeit, den Fachkräften von morgen nicht nur finanziell unter die Arme zu greifen, sondern auch ihre persönliche Entwicklung zu fördern.“

