An dem Programm nehmen insgesamt 18 Fachkräfte teil, darunter Lehrkräfte, Bildungsexpert:innen und Lehramtsstudierende aus beiden Ländern. Im Zentrum des Projekts stehen Fragen nachhaltiger Bildungspraxis, globalen Lernens und der Verankerung von BNE im schulischen Kontext.
Die Teilnehmenden absolvieren im Rahmen des Austauschs zwei dreiwöchige Studienreisen, monatliche Webinare sowie jeweils vier Workshops in Deutschland und Namibia. Ziel ist es, sowohl Einblicke in unterschiedliche Bildungssysteme zu ermöglichen als auch gemeinsam Ansätze zu entwickeln, wie nachhaltigkeitsbezogene Inhalte stärker in Schule und Unterricht integriert werden können.
„Das Projekt trägt zur Umsetzung des UN-Nachhaltigkeitszieles 4.7 bei, in dem Bildung für nachhaltige Entwicklung und Global Citizenship verankert sind“, erläutert Prof.in Julia Affolderbach von der Arbeitsgruppe Nachhaltige Regional- und Standortentwicklung der Universität Trier. Darüber hinaus fördere der Austausch die Entwicklung interkultureller Kompetenzen und den Perspektivwechsel im pädagogischen Kontext: Teilnehmende würden nicht nur neue thematische Impulse erhalten, sondern auch Möglichkeiten entwickeln, Bildung für nachhaltige Entwicklung langfristig in ihren Bildungseinrichtungen zu verankern.


