KI in der Reproduktionsmedizin: Philosophische und juristische Perspektiven
Interdisziplinärer Workshop zur ethischen und rechtlichen Bewertung aktueller Entwicklungen der assistierten Reproduktion
Die technische Entwicklung der Reproduktionsmedizin schreitet rasant voran. Der Einsatz von KI verspricht, künstliche Befruchtungen mit einer höheren Erfolgswahrscheinlich durchführen zu können. Potentiell ist auch die Auswahl von Embryonen mit erwünschten Gensequenzen denkbar. In Rechtswissenschaft und Ethik stellt sich die Frage, welche Techniken erlaubt sein sollten und wie reproduktive Autonomie unter sich wandelnden Bedingungen zu verstehen ist.
- Aurélie Halsband (Bonn): KI in der Reproduktionsmedizin. Eine Neuausrichtung der ethischen Debatte
- Matthias Hoesch (Trier): Ist Erklärbarkeit ein sinnvolles Ziel beim KI-Einsatz in der Reproduktionsmedizin?
- Carina Dorneck (Trier): Zwischen medizinischem Fortschritt und reproduktiver Verantwortung – Ein rechtlicher Blick auf den Einsatz von KI bei der Embryonenselektion
- Lea Kumkar (Trier): Zur Regulierung des KI-Einsatzes in der Reproduktionsmedizin: ein Blick auf die europäische KI-Verordnung