Mutterschaftsgeld

Mutterschaftsgeld ist eine Lohnersatzleistung. Deshalb ruht der Anspruch, solange und soweit Sie während der Schutzfrist Arbeitsentgelt erhalten.

Mutterschaftsgeld der gesetzlichen Krankenkasse

Arbeitnehmerinnen, die selbst freiwillig- oder pflichtversichertes Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung sind , haben während der Schutzfristen (im Normalfall sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Entbindung)sowie für den Entbindungstag Anspruch auf Zahlung von Mutterschaftsgeld durch ihre Krankenkasse.Weitere Voraussetzungen für den Erhalt sind:

  • Sie müssen in einem Arbeits- oder Heimarbeitsverhältnis stehen oder
  • der Arbeitgeber hat das Beschäftigungsverhältnis während der Schwangerschaft zulässig gekündigt oder
  • bei Beginn des Arbeitsverhältnisses erst nach Beginn der Schutzfrist entsteht der Anspruch mit Beginn des Arbeitsverhältnisses, wenn die Frau zu diesem Zeitpunkt Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse ist.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Krankenkasse und in der Personalabteilung. Für die Zahlung des Mutterschaftsgeldes ist ein Antrag bei Ihrer Krankenkasse bzw. dem Bundesversicherungsamt zu stellen.

Mutterschaftsgeld des Bundesversicherungsamtes

Arbeitnehmerinnen, die nicht selbst Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse sind (zum Beispiel privat krankenversicherte oder in der gesetzlichen Krankenversicherung familienversicherte Frauen), beantragen das Mutterschaftsgeld beim Bundesversicherungsamt (Mutterschaftsgeldstelle). Informationen und Antragsformulare stehen auf der Internetseite des Bundesversicherungsamtes zur Verfügung.