Die Mosel an der deutsch-luxemburgischen Grenze bei Grevenmacher und Wellen.

Klimaveränderungen und Bevölkerungswandel

Folgen und Handlungsempfehlungen für die Großregion
Internationale Tagung zu grenzüberschreitenden Transformationsprozessen


Energiewende, Fachkräftemangel, demographischer Wandel – die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts kennen keine Grenzen. Das ist insbesondere auch in Trier zu spüren mit seiner Nähe zu Frankreich, Luxemburg und Belgien. Über die sozioökologischen Umwälzungen und die damit verbundenen Auswirkungen in der Großregion diskutieren jetzt erstmals Wissenschaftler und Experten verschiedener Fachrichtungen auf einer Tagung am 13. und 14. Februar 2014 im luxemburgischen Mondorf-les-Bains.


Symposium
“Socio-Ecological Transformation Processes in a European Cross-Border Region”
13./14. Februar 2014 – 8.30 Uhr
Mondorf-les-Bains (Luxemburg)


Ausgerichtet wird die Veranstaltung von Forschern des interdisziplinären „Trier Centre for Sustainable Systems (TriCSS)“ in Zusammenarbeit mit dem luxemburgischen Forschungs-zentrum Gabriel Lippmann. Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke hat die Schirmherrschaft übernommen, die luxemburgische Stiftung „Marienburg“ unterstützt die Tagung finanziell. Prof. Dr. Michael Jäckel, Präsident der Universität Trier, wird ein Grußwort sprechen.

 „Die durch den Klimawandel und demographische Veränderungen gesetzten Rahmenbedingungen erfordern eine ganzheitliche Betrachtung geeigneter Entwicklungsstrategien“, so Prof. Dr. Joachim Hill zur Motivation für die Tagung. Der Umweltwissenschaftler und Vize-Präsident für Forschung, Lehre und Internationale Beziehungen der Universität Trier widmet sich schon lange grenzüberschreitender Forschung im Raum Frankreich, Deutschland, Luxemburg und Belgien, nicht zuletzt auch im Rahmen der Universität der Großregion. „Von der Diskussion mit international ausgewiesenen Experten erwarten wir uns nochmals entscheidende Impulse für die Entwicklung gemeinsamer, interdisziplinärer Forschungsvorhaben an der Schnittstelle von Umwelt-, Sozial- und Rechtswissenschaften.“

Für die Tagung konnten international ausgewiesene Experten gewonnen werden, die zur Fragen des regionalen Klimawandels, der Auswirkung alternativer Energiekonzepte sowie konzeptioneller und rechtlicher Aspekte transregionaler Planungsprozesse Stellung nehmen. Ergänzt werde diese Vorträge durch Kurzbeiträge von Experten der Universitäten Trier und Luxembourg sowie des „Centre de Recherche Public Gabriel Lippmann“. Ziel ist es, wissenschaftlich tragfähige Leitlinien zur Entwicklung der Großregion und ähnlich strukturierter europäischer Grenzräume herauszuarbeiten. Das Symposium wendet sich daher nicht ausschließlich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, sondern auch an Akteure und Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung.
 
Das Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des TriCSS:

meteo.uni-trier.de/TriCSS/index.php



Kontakt:
Universität Trier
Meike Vieten
Tel.: 0049 / 651 / 201-4495
E-Mail: vieten@uni-trier.de