Umweltministerin Ulrike Höfken bei der Eröffnung der Tagung „Bienen machen Schule“ an der Universität Trier.

Ministerin Höfken eröffnete Tagung „Bienen machen Schule“

Pädagogen, Imker und Wissenschaftler tauschen sich an der Uni Trier aus
 
Die rheinland-pfälzische Landwirtschafts- und Umweltministerin Ulrike Höfken hat heute an der Universität Trier die dreitägige bundesweite Tagung „Bienen machen Schule“ eröffnet. An der Fachtagung und Fortbildung nehmen Pädagogen, Imker und Wissenschaftler teil. Die Universität Trier ist als Veranstaltungsort prädestiniert, vermittelt sie doch mit ihrem Bienenprojekt „Bee.ed“ samt Lehrbienenstand und Trachtgarten Lehramtsstudierenden und Schülern den faszinierenden „Superorganismus“ Biene. Organisiert wird die Tagung vom Verein Mellifera, unterstützt durch die Kampagne „Bienen und Wildbienen“ der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz.

„Bienenhaltung an der Schule bedeutet mehr als Honig ernten: Es heißt, lernen, die Natur mit anderen Augen zu sehen. Die Bildungseinrichtung wird zu einem lebendigen Lernort. Die Kinder und Jugendlichen können die Bedeutung der Bienen für den Erhalt der biologischen Vielfalt unmittelbar erfahren und verstehen. Das ist Bildung für nachhaltige Entwicklung im besten Sinne“, erklärt  Ulrike Höfken.

Die Tagung bietet mit Vorträgen, Impulsreferaten und Arbeitsgruppen noch bis Sonntag ein vielseitiges Programm und  auch Gelegenheit zum Austausch. Darüber hinaus gibt es konkrete Arbeitsanleitungen und Vorschläge für Unterrichtseinheiten rund um die Themen Bienen, Blüten und Biodiversität sowie für die praktische Arbeit in der Schulimkerei. „Wir freuen uns sehr, Gastgeber einer interdisziplinären Fachtagung zu sein, die auf solch gelungene Weise Wissenschaft und Praxis verbindet“, sagt  Prof. Andrea Möller, Leiterin des Faches „Biologie und ihre Didaktik“ und des Bienenprojektes „Bee.Ed“ an der Universität Trier.
 

Weitere Informationen:
www.bienen-schule.de 
www.bee-ed.uni-trier.de 
www.bienen-rlp.de