Der Start des Pilotprojekts „Forschungsstelle Mittelstand“ ist ein erstes Signal der Wissenschaftsallianz im Bereich Wirtschaft. Foto: Pixelot I Fotolia.com

Wissenschaftsallianz will Kernbereiche herausheben

Zwei neue Mitglieder begrüßt

Am 29. April fand die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung der Wissenschaftsallianz Trier e.V. statt. Als Tagungsort wurden die Räumlichkeiten des Technologiezentrums Trier (TZT) zur Verfügung gestellt. Die wichtigsten Punkte, neben Jahresbericht und Jahresabschluss, waren die Aussprache der Mitglieder sowie der Ausblick auf die geplanten Tätigkeiten im laufenden Jahr. Die Mitglieder waren sich über die Notwendigkeit einig, die Kernbereiche der Wissenschaftsallianz – Kultur und historische Tradition, Gesundheit, Wirtschaft, Umwelt und Regionalentwicklung – noch wesentlich stärker als bislang sichtbar zu machen.

Ein erstes Signal für den Bereich Wirtschaft wurde durch den Start des Pilotprojekts „Forschungsstelle Mittelstand“ an der Universität Trier gesetzt. Die Universität Trier wird bei der Finanzierung dieses Schwerpunktes unterstützt von der Nikolaus Koch Stiftung, der Stiftung Stadt Wittlich, der Stadt Trier, den Stadtwerken Trier, den Sparkassen aus Trier und der Region, den Volksbanken aus Trier und der Region sowie der Industrie- und Handelskammer Trier (IHK), der Handwerkskammer Trier (HWK) und der Vereinigung Trierer Unternehmer in der Region Trier e.V. (VTU). Für den Bereich Gesundheit ist ein gemeinsamer Masterstudiengang angedacht, welcher zusammen mit den Trierer Krankenhäusern, der Hochschule Trier, der Theologischen Fakultät sowie der Universität Trier aufgebaut werden soll. Letztendlich ist es ein erklärtes Ziel, für eine vermehrte Ansiedlung von weiteren Forschungsinstituten in der Region zu sorgen.

Ein weiteres bestimmendes Thema bei kommenden Kooperationsvorhaben wird das Thema „Flüchtlinge“ sein. Die Angebote der Stadt und ihrer Einrichtungen, die koordinierenden Leistungen der ADD, die Aktivitäten der Kirchen und Kammern, aber auch die Beiträge der Hochschulen – alle sind, mehr oder weniger, mit diesem Thema befasst. Unter dem Dach der Wissenschaftsallianz könnten alle Aktivitäten, die etwa der Vorbereitung von Flüchtlingen für ein Studium an einer deutschen Hochschule dienen, gebündelt und ein Modell entwickelt werden, das verschiedene Unterstützungsleistungen für Flüchtlinge enthält, die ein Studium bereits begonnen haben.

Als öffentlichkeitswirksamste Großveranstaltung wird am 30. September unter dem Dach der Wissenschaftsallianz die lange Nacht der Wissenschaften „City Campus trifft Illuminale“ im Bereich Viehmarktplatz, Viehmarktthermen, Humboldt-Gymnasium Trier und Rathaus ausgetragen. Hierzu wurden erfolgreich EU-Fördergelder im Rahmen der European Researchers Night eingeworben, so dass die Veranstaltung nicht nur für das Jahr 2016, sondern auch für 2017 geplant werden kann.

Als neue Mitglieder darf die Wissenschaftsallianz Trier e.V. die Stadtbibliothek an der Weberbach mit dem Stadtarchiv Trier sowie den Evangelischen Kirchenkreis Trier (EKKT) begrüßen.

Weitere Informationen: www.wissenschaftsallianz-trier.de

Kontakt:
Wissenschaftsallianz Trier e.V.
Daniel Bauerfeld  
Tel. 0651/201-3054
E-Mail: info@wissenschaftsallianz-trier.de