Prof. Dr. Melanie Messer

Prof. Dr. Melanie Messer

Seit April 2021 ist Melanie Messer Inhaberin der Professur für Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt Klinische Pflege über die Lebensspanne.

Melanie Messer studierte Public Health und Pflegewissenschaft in Frankfurt am Main und Bremen. Sie promovierte 2017 an der Universität Bielefeld zum Thema „Patientenpartizipation aus Sicht der Pflege“. Sie war im IQWIG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen) in Köln tätig. Danach forschte und lehrte sie mehrere Jahre an der Universität Bielefeld und am Institut für Pflegewissenschaft (IPW). Anschließend war sie im IQTIG (Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen) in Berlin zunächst für die Entwicklung von Patientenbefragungen verantwortlich. Vor ihrem Ruf an die Universität Trier leitete sie im IQTIG den Stabsbereich Patientenbelange.

Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der evidenzbasierten Versorgungs- und Pflegeforschung auf Themen der Patienten- und Nutzerzentrierung, Versorgungsqualität, Public Health Nursing und Gesundheitskompetenz. Dabei interessiert sie besonders die Versorgung von Menschen mit chronischer Erkrankung und Multimorbidität. Ein Fokus sind die Entwicklungsanforderungen, die sich aus neuer Technik und Digitalisierung stellen. Zudem beschäftigt sie sich aktuell mit Fragen der Versorgung unter Pandemiebedingungen. Sie gehört zum Koordinationsteam des internationalen COVID-19 Health Literacy Network. Im Kompetenznetz Public Health zu COVID-19 leitet sie im Team die AG „Anforderungen an das deutsche Gesundheitssystem“.

An der Universität Trier wird sie den Schwerpunkt der evidenzbasierten, klinischen Pflege- und Versorgungsforschung als Bestandteil interprofessioneller Gesundheitsversorgung aufbauen, die insbesondere Menschen mit chronischer Krankheit und Multimorbidität in den Blick nimmt.

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