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Online-Lebensmittelhandel hat es hierzulande schwer

Handelsblatt beruft sich auf Trierer Professor Bernhard Swoboda

„E-Commerce wird sich in immer mehr Branchen durchsetzen – aber in Deutschland nicht im Lebensmittelhandel“, sagt Bernhard Swoboda voraus. Das Handelsblatt zitiert den Professor für Marketing und Handel der Universität Trier in einem Bericht über „Lebensmitteleinkauf vom Wohnzimmer aus“. Obwohl das Geschäft im Ausland boome, so das Handelsblatt, sehen Experten in Deutschland keine große Zukunft für den Online-Handel mit Lebensmitteln.

Während in Großbritannien mehr als drei Prozent des Umsatzes online erwirtschaftet würden, werden in Deutschland nur rund 0,3 Prozent per Lebensmittelversand erzielt. „Der Grund für die Zurückhaltung beim Kauf von Obst und Gemüse übers Internet: Die Margen sind zu gering und die deutschen Kunden - im Gegensatz zu den Briten - nicht bereit, zusätzlich etwas für den Lieferservice zu zahlen“, so das Handelsblatt. So auch nachzulesen im „HandelsMonitor 2012/2013“ zu dessen Autoren Prof. Bernhard Swoboda gehört.

Zum Bericht im Handelsblatt