CORONA I Infos für Beschäftigte

Welche dienst- und arbeitsrechtlichen Regelungen und Hinweise gilt es bei Erkrankungen, Verdachtsfällen, Quarantäne etc. zu beachten?

Wie wird die 3G-Regelung am Arbeitsplatz umgesetzt?

Seit dem 24.11.2021 können Mitarbeiter*innen können ihren Dienst nur antreten, wenn ein Impfnachweis, ein Genesenen-Nachweis oder ein aktueller Test-Nachweis vorliegt. Nicht-geimpfte und nicht-genesene Mitarbeiter*innen müssen an jedem Arbeitstag, an dem sie an der Universität anwesend sind, vor Dienstaufnahme einen max. 24 Stunden alten PoC-Test in der Form eines Schnelltestes einer zugelassenen Teststation oder einen max. 24 Stunden alten PCR-Test vorlegen. Selbsttests, die zuhause durchgeführt werden, können nicht anerkannt werden. Es besteht ebenso keine Möglichkeit, einen Test unter Aufsicht an der Universität vorzunehmen. Die Einhaltung der 3G-Regelung wird täglich kontrolliert und dokumentiert. Weitere Informationen finden Sie in der E-Mail der Kanzlerin vom 23. November 2021. Diese Regelung gilt bis zum 19.03.2022.

Ergänzende Informationen zur Dokumentation:

Feld "vollständig geimpft seit dem": entweder die Daten aus den Nachweisen (App, Impfpass) aufnehmen oder das Datum der letzten Impfung plus 14 Tage

Feld: "Impfschutz bis zum": entweder die Daten aus der App übernehmen oder 12 Monate nach dem Feld "vollständig geimpft seit dem" (Feld s.o.);  Anmerkung hierzu: Die einschlägigen Apps setzten i.d.R. automatisch eine Gültigkeit von 12 Monaten an. Gleichzeitig gibt es aber Diskussionen über den tatsächlich wirksamen Impfschutz der unterschiedlichen Impfstoffe. Der Bund und die Länder haben sich daher Anfang Dezember daher darauf verständigt, dass eine einheitliche Linie auf EU Ebene vorgegeben werden soll. Bis dahin geht die Universität von einer Gültigkeit von 12 Monaten aus.

Feld: "genesen bis zum": Datum aus einer z.B. ärztlichen Bescheinigung, ansonsten das Datum des positiven PCR Tests plus 90 Tage (die frühere Gültigkeit von 6 Monaten wurde am 15.01.2022 auf 90 Tage reduziert)

Zu "geimpft" und "genesen" wird auch aus das Schreiben zu den arbeits- und dienstrechtlichen Auswirkungen (siehe erste FAQ) verwiesen.

Abschnitt C, täglicher Testnachweis: bitte separat dokumentieren

 

Welche Regelungen gelten bezüglich Telearbeit und Gleitzeit?

Den Mitarbeiter*innen wird für den Zeitraum vom 24.11.2021 bis zum 19.03.2022 Telearbeit außerhalb der bestehenden Dienstvereinbarung bei vorhandenen Ressourcen gestattet. Beschäftigten mit Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten wird angeboten, diese im o. g. Zeitraum im Home Office auszuüben. Die Kernzeitregelung wird aufgehoben. 

► Zugang zu IT-Diensten von außerhalb der Universität

Ich arbeite auf dem Campus. Werden Selbsttests zur Verfügung gestellt?

Auf Anforderung wurden den Beschäftigten zwei Selbsttests pro Woche (bis inkl. März) zur Verfügung gestellt. Nachlieferung können nur in begründeten Einzelfällen erfolgen.

  • Die Selbsttests können in der Arbeitszeit durchgeführt werden.
  • Die Selbsttests sind entsprechend dem Beipackzettel durchzuführen.
  • Wenn das Ergebnis negativ ist, ist keine weitere Veranlassung erforderlich.
  • Wenn das Ergebnis positiv ist, dann besteht zunächst nur der Verdacht auf eine Corona Infektion. Es besteht rechtlich noch keine "Absonderungspflicht", umgangssprachlich häusliche Quarantäne. Es wird aber empfohlen, sofern möglich, sich umgehend ins Home Office zu begeben. Wo dies nicht möglich ist, ist das Fernbleiben bis zu dem weiteren Test (s.u.) genehmigt. 
    • Im positiven Fall ist man nach der entsprechenden Landesverordnung verpflichtet, unverzüglich einen Schnelltest bzw. einen PCR Test in einem Testzentrum vornehmen zu lassen. Die Vereinbarung eines Termins erfolgt über die zentrale Telefonnummer 116117 oder bei dem jeweiligen Testzentrum direkt, hier ist eine Suchfunktion dazu: https://covid-19-support.lsjv.rlp.de/eden/org/facility/summary?%24%24code=TESTS-PUBLIC
    • Erst wenn auch dieser zweite Test positiv ist, dann ist die häusliche Quarantäne verpflichtend. Die Teststelle informiert auch das örtliche Gesundheitsamt, das die Kontaktnachverfolgung einleitet und die weiteren Entscheidungen trifft.
    • Zugleich sollte man Kollegen*innen und Vorgesetzte vorsorglich über das Ergebnis informieren.
    • Aufgrund der an der Universität Trier geltenden Corona-Bestimmungen ist es unwahrscheinlich, dass Arbeitskolleg*innen sog. „Kontaktpersonen der Kategorie I“ sind, für die die Test- und Quarantäneregelungen greifen würden. Dies wären z.B. Personen, die einen engeren Kontakt (<1,5 m) länger als 15 Minuten ohne adäquaten Schutz (Maske) gehabt hätten. Ob dies im konkreten Fall gegeben wäre und wie dann verfahren wird, entscheidet das örtliche Gesundheitsamt.
  • Bescheinigungen über die Testdurchführung bzw. das Ergebnis werden nicht ausgestellt.

Ich arbeite von Zuhause. Wo finde ich Anleitungen für die Nutzung der IT-Dienste?

Auf der Website des ZIMK finden Sie eine Übersicht über die vorhandenen IT-Ressourcen der Universität Trier. Das ZIMK stellt dort ebenfalls Informationen hinsichtlich Verfügbarkeit und Zugriff zu den IT-Ressourcen von außerhalb der Universität, beispielsweise im Rahmen von Telearbeit bereit. Auf der Webseite wird unter anderem beschrieben, wie der VPN-Client installiert oder der Zugriff auf Gruppenlaufwerke eingerichtet werden kann. Dort finden Sie auch alle Informationen zur Nutzung der Videokonferenz-Software Zoom, für die die Universität Trier eine Campuslizenz hat.

Bedarf es einer Genehmigung bei extra-curricularen Veranstaltungen?

Nicht-curriculare Veranstaltungen (Workshops, Tagungen, Vorträge etc.) können stattfinden. Ab sofort gilt jedoch die 2G-Regel, d. h. es dürfen nur geimpfte oder genesene Personen in Präsenz teilnehmen. Die Veranstaltungleitung ist verantwortlich für die Einhaltung der jeweils aktuellen Bestimmungen der Coronaverordnung des Landes.

Wo finde ich Unterstützung bei der Entwicklung digitaler Lehrformate?

Auf dieser Webseite www.digitalelehre.uni-trier.de finden Sie Informationen und Unterstützungsangebote, die Ihnen helfen, Ihre Lehrveranstaltungen in Form von digitalen Äquivalenzlösungen anzubieten.

Wie erhalten Mitarbeitende Zutritt zu den Gebäuden der Universität?

Mitarbeitende der Universität Trier können die Gebäude über ihren Dienstausweis und mit der dazugehörigen PIN betreten. Den PIN können Mitarbeitende selbst über das Zeus-System verwalten: https://zeus3.uni-trier.de. Die Anmeldung erfolgt mittels der Domänen-Kennung des ZIMK. Bei Problemen wenden Sie sich bitte per Email an Stefan Dietzen: dietzenuni-trierde (Abt. IV SG 1.1).

Hinweis: Die Verwaltung bzw. Vergabe der PIN in Zeus kann nur über die Zahlen im Schreibblock erfolgen und nicht über den NUM-Block auf der rechten Seite der Tastatur.

Was gilt für Dienstreisen?

Für Dienstreisen ab sofort (22.09.2021) gelten folgende Grundsätze:

  • Grundsätzliche Aufhebung der bisher erforderlichen Einzelfallgenehmigungen für In- und Auslandsreisen,
  • jedoch Einzelfallgenehmigungen durch die Universitätsleitung bei Reisen in Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete nach Definition RKI.

Bitte beachten Sie, dass auch im Regelbetrieb die Vorgaben des § 3 Landesreisekostengesetzes zu beachten sind. Danach dürfen Dienstreisen nur genehmigt werden, wenn der angestrebte Zweck nicht mit geringerem Kostenaufwand ohne Dienstreise erreicht werden kann. Sofern im Reisegebiet weiterhin Corona Auflagen gelten, sind diese selbstverständlich zu beachten.

Bitte beachten Sie darüber hinaus, dass Sie auch im Falle einer bereits erteilten Dienstreisegenehmigung beim Anstieg der Infektionszahlen in der Zielregion oder anderen Umständen (z. B. veränderte Tagungsorganisation oder Änderungen der eigenen gesundheitlichen Situation) im Sinne eines Selbstschutzes mit ihrer/ihrem Vorgesetzten oder der Reisekostenstelle besprechen, ob die Reise stattfinden kann.

Unterstützungsangebote für die Digitale Lehre: www.digitalelehre.uni-trier.de