Seminarleiterin Dr. Carolin Raihala ist stolz auf das Ergebnis ihrer Studierenden aus dem Masterstudiengang Psychologie. Sie haben vier Informations- und Aufklärungsvideos gedreht, zu Fake News, Cybermobbing, Sharenting und langer Bildschirmzeit am Handy.
Seminarleiterin Dr. Carolin Raihala ist stolz auf das Ergebnis ihrer Studierenden aus dem Masterstudiengang Psychologie. Sie haben vier Informations- und Aufklärungsvideos gedreht, zu Fake News, Cybermobbing, Sharenting und langer Bildschirmzeit am Handy.

Videos gegen die Gefahren von Social Media

Psychologiestudierende der Universität Trier haben vier Videos produziert, die Jugendliche aufklären und ihnen Hilfe anbieten sollen.

"Die hängen doch nur noch am Handy!" Solche oder so ähnliche Sätze hören Kinder und Jugendliche ständig. Das Handy ist der tägliche Begleiter mit dem man Kontakte hält, spielt oder Bilder in soziale Netzwerk lädt. Doch das birgt auch Gefahren, mit denen sich Betroffene häufig allein fühlen. Mit den drängendsten Problemen haben sich Psychologiestudierende der Universität Trier auseinandergesetzt: Fake News, Cybermobbing, Sharenting und der langen Bildschirmzeit am Handy.

Die Studierende lernen im Studium, wie sie in solchen Situationen helfen. Dieses Mal sollten ihre Erkenntnisse nicht im Seminarraum bleiben, sondern in ein reales Unterstützungsangebot münden. Herauskamen vier Aufklärungsvideos mit Hilfsangeboten. Auf das Ergebnis ist die Seminarleiterin Dr. Carolin Raihala stolz: „Die Studierenden haben sehr enthusiastisch und selbstständig die Videos erarbeitet. Sie sind nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Eltern ein starkes Hilfsangebot. Die Videos zeigen auch, wie gut sich Studium, Forschung und Praxis miteinander verknüpfen lassen.“

Carolin Raihala arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Klinische Psychologie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Universität Trier, an die auch eine Psychotherapieambulanz angeschlossen ist. Darin werden Patientinnen und Patienten vom 6. bis zum 21. Lebensjahr mit psychischen Störungen behandelt. Die Verbindung von Ambulanz und Universität Trier gibt spannende Impulse in die Lehre und auch umgekehrt in Behandlungsmethoden, wie die Aufklärungsvideos der Studierenden zeigen. Aktuell macht die Psychotherapieambulanz ein Hilfsangebot für Betroffene der Flutkatastrophe. Sie bietet kurzfristige Krisengespräche für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene über Video oder vor Ort an.

► Zur Webseite der Klinischen Psychologie und Psychotherapie des Kindes- und des Jugendalters

Kontakt

Dr. Carolin Raihala
Klinische Psychologie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters
Mail raihala@uni-trier.de
Tel. +49 651 201-4907

Psychotherapieambulanz für Kinder– und Jugendliche
Tel:  +49 651 201-3655
www.kiju-psychotherapieambulanz.uni-trier.de