DFG-Projekt "Visuelle Kommunikation in Zeiten des Krieges"
Willkommen!
Das Team um Prof. Dr. Marion G. Müller erforscht im Rahmen der dreijährigen Projektlaufzeit verschiedene Aspekte visueller Kommunikation im Kontext aktueller Kriegsgeschehen. Neben der Analyse von visuellen Mustern in der deutschen Berichterstattung zu den Kriegen in der Ukraine sowie in Israel und Gaza, steht die Untersuchung der Auswirkungen der Rezeption von Kriegsfotografien und -videos in deutschen Publika im Zentrum der empirischen Arbeit. Ein besonderer Fokus wird dabei auf empathische und nicht-empathische Reaktionen der Rezipierenden gelegt, um emotionale Potenziale verschiedener visueller Motive zu erfassen und deren Effekt auf Rezipierende zu evaluieren. Daneben sucht das Projekt den Austausch mit Expert:innen aus Politik, Journalismus und therapeutischen Professionen, um auf Basis der Ergebnisse Handlungsempfehlungen im Umgang mit Kriegsfotografie für unterschiedliche Zielgruppen zu formulieren.
Auf dieser Seite werden die Aktivitäten des Projekts sowie Informationen zu Publikationen, Vorträgen und Veranstaltungen geteilt.
Aktuelles
DGPUK 2026 | März 2026
Team Müller auf der 71. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) an der TU Dortmund (v.l.n.r.): Sofia Brehm, Christof Barth, Marion G. Müller, Patrick Nehls.

Vergangenes
Interview in der Sendung "Kulturzeit" | Januar 2026
Prof. Marion G. Müller hat dem deutsch-österreichisch-schweizerischen Sender 3sat Ende Januar im Rahmen der Sendung "Kulturzeit" ein Interview zu den ersten Ergebnissen des Projektes gegeben.
Konferenzbeiträge angenommen | Dezember 2025 & Januar 2026
Wir freuen uns sehr, dass zwei Konferenzbeiträge des Projekts bei der diesjährigen Jahrestagung der DGPUK in Dortmund und ein vom Projekt organisiertes Panel bei der ICA in Kapstadt angenommen worden sind. In Dortmund dürfen wir ein Poster vorstellen, das die Nutzung von Kriegsfotografien in journalistischen Kontexten diskutiert und dafür Ergebnisse von gruppenbasierten Sortierverfahren präsentiert. Zudem werden wir in einem Vortrag kognitive und emotionale Bewertungen von Online-Pressefotografien im Rahmen des russischen Angriffskrieges in der Ukraine sowie im Kontext des terroristischen Angriffs der Hamas auf Israel sowie des folgenden Gaza-Krieges durch deutsche Rezipierende besprechen.
Keynote bei der Tagung des JFF | November 2025
Ende November stellte Prof. Marion G. Müller erste Ergebnisse aus dem Projekt in ihrer Keynote zu "Das Leiden anderer betrachten. Emotionale Reaktionen auf Online-Kriegsbilder" am Medienzentrum des JFF in München vor. Thema der 21. Interdisziplinären Tagung des JFF - Medienpädagogik in Forschung & Praxis - war "Ich fühl das! Emotionen in mediatisierten Welten" (https://medienzentrum-muc.de/angebotevent/ich-fuehl-das-emotionen-in-mediatisierten-lebenswelten/).
Resilienzworkshop | Oktober 2025
Methodenworkshop | September 2025
Im Rahmen eines Workshops (11.-13. September 2025) wurden die geplanten Studien des DFG-Projekts mit eingeladenen Gästen diskutiert. Ziel der Veranstaltung war die kritische Evaluation der empirischen Phase des Projekts vor der Durchführung der Studien im nächsten Jahr. Vielen Dank für den produktiven Austausch!

Feierliche Eröffnung an der Universität Trier | Mai 2025
Am 21. Mai 2025 wurde das DFG-Projekt "Visuelle Kommunikation in Zeiten des Krieges" feierlich an der Universität Trier eröffnet. Prof. Dr. Marion G. Müller und Dr. Patrick Nehls, die Leitenden des Projektes stellten das Forschungsteam sowie das dreijährige Forschungsprogramm vor. Die Präsidentin der Universität Trier, Prof. Dr. Eva Martha Eckkrammer, eröffnete die Veranstaltung mit einem Grußwort.
Der Keynote-Speaker, Prof. Dr. Dr. h.c. Horst Bredekamp vom Exzellenzcluster "Matters of Activity" der Humboldt-Universität zu Berlin erweiterte mit seinem Festvortrag, "Bilder und Waffen" die Perspektive des Projektthemas um die kunsthistorische Dimension. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung durch Klezmer-Musik mit Annette Golub (Violine) und Irina Ladyjenskaja (Klavier). An der rundum gelungenen Veranstaltung nahmen etwa 70 Personen teil. Ein Video der Veranstaltung finden Sie hier.


