Zertifikats-Infos
Centrum für Postcolonial und Gender Studies
Interdisziplinäres Kolloquium für (Post-)Doktorand/innen der „Postcolonial und Gender Studies“ an der Universität Trier [14.06.-15.06.2012, Deadline 16.04.2012]
Das CePoG veranstaltet unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Geier (CePoG-Vorstand/Uni Trier) und Dr. Elisa Müller-Adams (Koordinatorin des CePoG/Uni Trier) im Sommersemester 2012 zum fünften Mal ein Kolloquium für (Post-) Doktorand/innen zum Bereich "Postcolonial und Gender Studies". Ziel ist es, den Nachwuchswissenschaftler/innen, die in diesen beiden Feldern arbeiten, eine Plattform des inhaltlichen Austauschs und der interdisziplinären Vernetzung zu bieten. Das Kolloquium findet am 14. Juni und 15. Juni 2012 an der Universität Trier statt. Diejenigen, die sich gern mit einem Vortrag beteiligen wollen, möchten wir bitten, uns bis Montag, 16. April 2012, ein Abstract (max. 1500 Zeichen inkl. Leerzeichen) und den Titel des Dissertations-/Habilitationsvorhabens zukommen zu lassen (zu richten an
). Dabei sind theoretisch-methodologische Fragestellungen ebenso willkommen wie Analysen konkreter Beispiele.
Neuer Master Studiengang (Nebenfach): Interkulturelle Gender Studies an der Universität Trier
Im Wintersemester 2011/12 startet an der Universität Trier der interdisziplinäre Master-Studiengang Interkulturelle Gender Studies (Nebenfach).
Der neue Studiengang führt das bereits seit 2001 an der Universität Trier erfolgreich angebotene Zertifikat Interdisziplinäre Geschlechterstudien/Gender Studies fort und greift die in Trier verankerte interdisziplinäre Zusammenarbeit in Forschung und Lehre mit dem Fokus auf Gender Studies, Postcolonial Studies und Interkulturalitätsforschung auf. Wie im Fall des Zertifikats Interdisziplinäre Geschlechterstudien/Gender Studies übernimmt das Centrum für Postcolonial und Gender Studies (CePoG) die Koordination und Organisation des Lehrangebots und kann als Plattform für diese Forschungsbereiche besonderer Weise für eine enge Verknüpfung von Forschung und Lehre sorgen. Der Studiengang ist unter der Internetplattform http://genderstudies.uni-trier.de zu erreichen.
Fragen zum Studiengang beantworten sehr gerne die Studiengangsverantwortliche Prof. Dr. Andrea Geier und die Koordinatorin des Studienprogramms Dr. Elisa Müller-Adams: 
Centrum für Postcolonial und Gender Studies (CePoG)
Das Centrum für Postcolonial und Gender Studies (CePoG) bietet eine Plattform für wissenschaftliche Ansätze, die sich kritisch mit Konstruktionen nationaler, ethnischer und geschlechtlicher Identität auseinandersetzen. Die doppelte thematische Ausrichtung des Centrums ist in den Strukturanalogien von kolonialkulturellen und sexuellen Machtverhältnissen begründet. Grundlegend für Forschungen und Aktivitäten des Centrums ist die Frage, wie sich die verschiedenen Kategorien wechselseitig bedingen. Dabei steht die Analyse medialer Repräsentationen von Alterität im Mittelpunkt. Gerade die aktuellen Globalisierungsprozesse fordern interdisziplinäre Untersuchungen dieser Zusammenhänge heraus. Das Forschungsfeld zeichnet sich durch eine besondere Vielfalt von Methoden und Theorien aus, die es produktiv zu nutzen gilt. Ziel des Centrums ist es, den eurozentrischen Kanon der Fächer zu öffnen und innovative, wissenschaftskritische Ansätze zu fördern.
Das Centrum initiiert und koordiniert fachübergreifende und internationale Projekte und Aktivitäten. Es ermöglicht die Vernetzung und den Austausch zwischen ForscherInnen und Institutionen im Bereich der Postcolonial und Gender Studies. Es stärkt den fächerübergreifenden Schwerpunkt der Universität Trier "Frauen- und Geschlechterforschung" und koordiniert das Lehrangebot zum Erwerb des Zertifikates "Interdisziplinäre Gender Studies".
Das CEPOG ist ein Forum für ProfessorInnen und DozentInnen, GastwissenschaftlerInnen, wissenschaftliche MitarbeiterInnen, DoktorandInnen und Studierende verschiedener Fächer. Derzeit sind folgende Fächer beteiligt: Anglistik, Ethnologie, Geographie/ Geowissenschaften, Germanistik, Geschichte, Japanologie, Kunstgeschichte, Medienwissenschaften, Pädagogik, Romanistik und Soziologie.
Kunstperspektiven
Mit der Veranstaltungsreihe Kunstperspektiven bringt das Centrum für Postcolonial und Gender Studies der Universität Trier in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kunstakademie zeitgenössische Kunst nach Trier.
Bei dieser Reihe von Gesprächen mit KünstlerInnen und AusstellungsmacherInnen sollen künstlerische Projekte zu aktuellen Themen wie Globalisierung, Interkulturalität und Geschlechterrollen diskutiert werden. Dabei richten wir uns nicht nur an Studierende und Lehrende, sondern auch an ein außeruniversitäres Publikum.
inhaltliche Konzeption: Jun.-Prof. Dr. Alexandra Karentzos (Leitung), Kerstin Schankweiler M.A., Kea Wienand M.A., Sarah Hilterscheid M.A., Prof. Dr. Viktoria Schmidt-Linsenhoff
Gastvorträge
In jedem Semester werden Gastvortragende unterschiedlicher Disziplinen eingeladen. Ein besonderes Anliegen ist es, auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs ein Forum zu geben.
Workshops
Seit 1996 finden an der Universität Trier Workshops zur Frauen- und Genderforschung statt. Einmal im Semester kommen NachwuchswissenschaftlerInnen ebenso wie etablierte ForscherInnen aus verschiedenen Fächern zusammen, um am Leitfaden eines gemeinsamen thematischen Schwerpunkts Thesen und Ergebnisse aus laufenden und abgeschlossenen Forschungsarbeiten einem interdiziplinären Publikum vorzutragen und zur Diskussion zu stellen.
Seit Dezember 2005 finden außerdem internationale und interdisziplinäre Workshops zur Frauen- und Genderforschung an der Universität Luxemburg statt.
Netzwerktage
Die Netzwerktage bieten die Möglichkeit zur Präsentation aktueller Projekte und des Austauschs zwischen ForscherInnen im Bereich der Postcolonial und Gender Studies.




