Aktuelles

CfP Weihnachtsfilme lesen 2: Krisengeschichten, 11./12. November 2022

Weihnachtsfilme lesen 2: Krisengeschichten, 11./12. November 2022

Wie kein anderer Feiertag ist Weihnachten als zentrales Ritual der westlichen christlichen Kultur mit Bedeutungen und Traditionen aufgeladen, die trotz ihrer universalen Anmutung einem historischen und vor allem medienästhetischen Wandel unterliegen. In der bestehenden Form hätte sich Weihnachten ohne den Film möglicherweise gar nicht etabliert. Filme sind Bestandteile unseres Wissens- und Wahrnehmungssystems, in dem Weihnachten mit Begehren und Ängsten, aktuellen Diskursen und politischen Imaginationen verwoben wird. „Weihnachtsfilme lesen“ ist daher grundsätzlich ein kulturwissenschaftliches Unterfangen, das gerade intersektionale Analyse möglich macht. Daher lohnt es sich, Weihnachtsfilme analytisch ernst zu nehmen. Mit einem Hybridworkshop und einer Online-Vortragsreihe im November und Dezember 2021 haben wir dieses Projekt begonnen. Mit einem Workshop „Weihnachtsfilme lesen 2: Krisengeschichten“ soll es nun im November 2022 fortgesetzt werden. Während im Vorjahr insbesondere Race, Class und Gender im Zentrum der Analyse des Genres standen, soll es diesmal um Krisengeschichten gehen. Denn ganz entgegen dem Klischee, dass Weihnachtsfilme stets nur von der heilen Welt erzählten, zeigen gerade sie regelmäßig Krisen – u.a. der Familie, der Liebe und der Genderrollen. Auch ökonomische Probleme spitzen sich anhand des Geschenkeimperativs rund um Weihnachten zu. Die mit Weihnachten verbundene Vorstellung besonderer Harmonie stellt einen besonders wirksamen Hintergrund dar, vor dem sich private wie soziale Verwerfungen umso schärfer abzeichnen. Gerade für diese, so die Prämisse des Workshops, interessieren sich Weihnachtsfilme in besonderer Weise. Im Fokus stehen Krisennarrative, Deregulierung und Verunsicherung als ästhetische Phänomene sowie diskursive Verhandlungsprozesse der (De-)Stabilisierung, vor allem aber genrespezifische Mechanismen der Weihnachtsfilme, Krisen darzustellen und zu beheben. Nach wie vor interessiert uns auch die Rolle, die Race, Class und Gender in diesen weihnachtlichen Krisenkonfigurationen spielen.

Vorschläge für Vorträge, die sich mit Weihnachtsfilm-Krisen beschäftigen, erbitten wir bis spätestens zum 30. Juni 2022 an: irmtraud.hnilica@fernuni-hagen.de

Der Workshop findet am 11. und 12. November 2022 als Hybridveranstaltung in der FernUniversität in Hagen sowie online statt. Die Übernahme der Fahrt- und Übernachtungskosten ist geplant.

Veranstaltet wird der Workshop von Prof. Andrea Geier (Universität Trier), Jun.-Prof. Irina Gradinari (FernUniversität in Hagen) und Dr. Irmtraud Hnilica (FernUniversität in Hagen)

Gastvorträge im Rahmen der Vorlesung Relevante Literaturwissenschaft

18.05.2022 / 16:15 Uhr / Zoom

Prof. Dr. Iulia-Karin Patrut (Flensburg): Diskurskritik und Theorieimpulse in der Literatur

 

01.06.2022 / 16:15 Uhr / A8 & Zoom (hybrid)

Jun.-Prof. Dr. Lena Wetenkamp (Trier): Trauma und Postmemory. Literarische und literaturwissenschaftliche Zugänge zum Gedächtnis

 

15.06.2022 / 16:15 Uhr / Zoom

Prof. Dr. Thomas Ernst (Antwerpen, Belgien): Studien der Subversion. Warum man 'politische Literatur' breiter verstehen sollte

 

22.06.2022 / 16:15 Uhr / Zoom

Dr. Sandra Beck (Mannheim): Von Terrorismus, Gewalt und vom Schmerz. Erinnerungen an die Rote Armee Fraktion in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur 

 

29.06.2022 / 18:15 Uhr / A8 & Zoom (hybrid)

Assoc. Prof. Dr. Franziska Bergmann (Aarhus, Dänemark): Edward Saids Contrapuntal Reading und die Kritik kolonialistischer Kulturen 

 

Die beiden hybriden Gastvorträge finden live an der Universität statt & werden über Zoom gestreamt. An diesen beiden Vorträgen können Gäste, die in Trier sind, gerne auch vor Ort teilnehmen.

Gäste sind herzlich eingeladen, an allen Veranstaltungen über Zoom teilzunehmen. Anmeldung bitte bis spätestens einen Tag vor dem jeweiligen Vortrag mit Stichwort "Relevante Literaturwissenschaft" an cepoguni-trierde. Der Zoom-Link wird zeitnah per Mail verschickt.

Plakat

Call for Papers Interdisziplinäres Kolloquium für (Post-)Doktorand*innen in den Postcolonial und Gender Studies an der Universität Trier [Deadline: 15.03.2022] Kolloquium

Call for Papers: Interdisziplinäres Kolloquium für (Post-)Doktorand*innen in den Postcolonial und Gender Studies an der Universität Trier [Deadline: 04.04.2022]

Kolloquium

Das CePoG veranstaltet vom 07.07. bis zum 08.07.2022 ein Kolloquium für (Post-) Doktorand*innen im Bereich Postcolonial und Gender Studies. Ziel ist es, den Nachwuchswissenschaftler*innen, die in diesen beiden Feldern arbeiten, eine Plattform des inhaltlichen Austauschs und der interdisziplinären Vernetzung zu bieten.

Diejenigen, die sich gern mit einem Vortrag beteiligen wollen, möchten wir bitten, uns bis zum 15. März 2022 ein Abstract (max. 1500 Zeichen inkl. Leerzeichen) und den Titel der Masterarbeit bzw. des Dissertations-/Habilitationsvorhabens zukommen zu lassen (zu richten an cepog@uni-trier.de). Dabei sind theoretisch-methodologische Fragestellungen ebenso willkommen wie Analysen konkreter Beispiele.

Besonders begrüßen wir in diesem Jahr Fragestellungen zum Thema „Rassistische und sexistische Gewalt“. Dabei können z.B. Strukturen der Gewalt, politische, mediale oder rechtliche Diskurse der Gewalt in Bezug auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten des Verhandelns von rassistischer und sexistischer Gewalt sowie Interdependenzen zwischen beiden in den Blick genommen werden.

Das Kolloquium ist als Präsenzveranstaltung an der Universität Trier mit hybriden Anteilen (digitalen Panels) geplant. Die Veranstalter*innen bemühen sich um Finanzierung der Reisekosten.

 

Veranstaltungsleitung und -organisation:

Prof. Dr. Andrea Geier, Jun.-Prof. Dr. Lena Wetenkamp, Dr. Elisa Müller-Adams

 

Kontakt: Centrum für Postcolonial und Gender Studies (CePoG)

Prof. Dr. Andrea Geier

Jun.-Prof. Dr. Lena Wetenkamp

Koordinationsstelle: Dr. Elisa Müller-Adams

Universität Trier

FB II/Germanistik

D 54286 Trier

E-Mail: cepog@uni-trier.de

http://www.cepog.uni-trier.de

 

Call for Papers: Interdisciplinary Colloquium for (Post-)Doctoral Students  in the field of Postcolonial and Gender Studies at the University of Trier [Deadline: 04.04.2022]

Colloquium

The CePoG is organising a colloquium for (post-) doctoral students/researchers in the field of Postcolonial and Gender Studies from 07.07. to 08.07.2022. The aim is to offer young researchers working in these two fields a platform for exchange and interdisciplinary networking.

We ask those who would like to participate with a presentation to send us an abstract (max. 1500 characters incl. spaces) and the title of the master’s thesis,dissertation thesis or postdoctoral project by 15 March 2022 (to be sent to cepog@uni-trier.de). Both theoretical-methodological questions and analyses of concrete examples are welcome.

This year we particularly invite papers on the topic of “racist and sexist violence”. These could, for example, consider structures of violence, political, media or legal discourses of violence in relation to differences and similarities in the negotiation of racist and sexist violence as well as interdependencies between the two fields.

The colloquium is planned as a face-to-face event at the University of Trier with hybrid parts (digital panels).

For speakers attending in person, the organisers will endeavour to finance travel costs.

 

Event management and organisation:

Prof. Dr. Andrea Geier, Jun.-Prof. Dr.  Lena Wetenkamp, Dr. Elisa Müller-Adams

 

Contact: Centrum für Postcolonial und Gender Studies (CePoG)

Prof. Dr. Andrea Geier

Jun.-Prof. Dr. Lena Wetenkamp

Koordinationsstelle: Dr. Elisa Müller-Adams

Universität Trier

FB II/Germanistik

D 54286 Trier

E-Mail: cepog@uni-trier.de

http://www.cepog.uni-trier.de

#4GenderStudies #WeihnachtsfilmeLesen

Wissenschaftstag #4GenderStudies

Symbolbild #4GenderStudies

Zum fünften Mal findet am 18. Dezember 2021 im gesamten deutschsprachigen Raum der Wissenschaftstag #4GenderStudies statt. Wissenschaftler:innen, Forschungseinrichtungen und andere wissenschaftsnahe Institutionen & Personen nutzen den Hashtag, um auf ihre Arbeiten aufmerksam zu machen und von ihren Forschungen zu berichten. Damit zeigen sie, dass Gender Studies einen wichtigen Beitrag zu politischen und kulturellen Diskursen und zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen liefern.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://afg-berliner-hochschulen.de/4genderstudies

Der Online-Vortrag am 14.12.2021 um 18:00: "Märchenhafte Ordnungen in Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (race, class, gender)" von Andrea Geier findet ebenfalls im Rahmen des Wissenschaftstages #4GenderStudies 2021 statt.

#WeihnachtsfilmeLesen

Hybridworkshop 19./20.11.2021 (Fernuni Hagen/hybrid)

Freitag, 19. November 2021

14:00 - 14:15 Uhr Begrüßung 

14:15 - 15:15 Uhr Panel I

Claudia Liebrand (Köln): Christmas is all around – Love is all around. Kulturtheorien der Liebe in Richard Curtis‘ Love Actually (2003)

Annette Keck (München): Weihnachten als Krise des Familialen in Bridget Jones

Kaffeepause

15:30 - 16:30 Uhr Panel II

Nikolas Immer (Trier): Lupita Gloriosa. Tugendrigorismus in René Cardonas Weihnachtsgroteske Santa Claus (1959)

Irina Gradinari (Hagen): Genre- und Race-Transformationen in Frozen (2013) und Frozen II (2019)

Kurze Pause

16:45 - 17:45 Uhr Panel III

Kristina Bedijs (Hannover): Weihnachten zu Hause oder die heterosexuelle Paarbeziehung als Norm

Lisa Andergassen (Potsdam): Pornografische Parodien weihnachtlicher Besinnlichkeit

Gemeinsames Abendessen

 

Samstag, 20. November 2021

09:30 - 10:30 Uhr Panel IV

Michael Niehaus (Hagen): Inklusives Weihnachten inklusive. Eine kleine Weihnachtsgeschichte (1999)

Julia Glitz (Hagen): „Man ist etwas Besonderes wenn man anders ist“. Weihnachten im Trickfilm der Neunziger Jahre.

Kaffeepause

11:00 - 12:00 Uhr Panel V

Birte Christ (Giessen): Weiße Weihnachten? – „Race“ und Sentimentalismus in The Christmas Chronicles I (2018) and II (2020)

Helen Hockauf (Augsburg): Die Setzung des Anderen. Die Weihnachtsgeschichte der Augsburger Puppenkiste als tradiertes Kulturelement der christlichen Gesellschaft

Mittagspause

13:00 - 14:00 Uhr Panel VI

Irmtraud Hnilica (Hagen): Einen Dad, ein Brüderchen und ein Haus. Familienmodelle in George Seatons und Les Mayfields Das Wunder von Manhattan (1947, 1994)

Sandra Beck (Mannheim): John McClane im Bade. Exemplarische Erkundungen von Nass-Szenen im Weihnachtsfilm, von Die Hard bis Prinzessin Fantaghirò

Kurze Pause

14:15 - 15:00 Uhr Panel VII

Philipp Schmerheim (Hamburg): Ein Fest der Hiebe. Slapstick-Gewalt, Absolution per Kreditkarte und Kindliche Einsamkeit zu Weihnachten in Home Alone und Home Alone 2: Lost in New York

Abschlussdiskussion

 

Organisation: Prof. Dr. Andrea Geier (Universität Trier), Jun.-Prof. Dr. Irina Gradinari (FernUniversität in Hagen) und Dr. Irmtraud Hnilica (FernUniversität in Hagen)

Kontakt: irmtraud.hnilica@fernuni-hagen.de

Anmeldungen erbeten unter cepog@uni-trier.de oder carolin.rolf@fernuni-hagen.de

 

Online-Vortragsreihe 30.11.-14.12.2021 (immer dienstags, 18 Uhr)

30. November 2021

Simon Sahner (Greifswald): Millenials – allein zu Haus: Die Serie Über Weihnachten im Kontext von Kitsch, Nostalgie und Streamingzeitalter

7. Dezember 2021

Thomas Wortmann (Mannheim): Geld und/oder Liebe? Jack Golds Der kleine Lord (1980)

14. Dezember 2021

Andrea Geier (Trier): Märchenhafte Ordnungen in Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (race, class, gender)

 

Anmeldung bitte bis spätestens einen Tag vor dem jeweiligen Vortrag mit Stichwort "Weihnachtsfilme lesen" an cepog@uni-trier.de. Der Zoom-Link wird zeitnah per Mail verschickt.

 

Workshop und Vortragsreihe sind eine Kooperation des Centrums für Postcolonial und Gender Studies (CePoG) der Universität Trier und der an der FernUniversität in Hagen beheimateten AG Gender Politics.

Vorderseite Flyer
Rückseite Flyer

Interdisziplinäres CePoG-Kolloquium: Wie können wir das Curriculum dekolonialisieren? (02.-03. Juli 2021) / Interdisciplinary CePoG Colloquium: How to Decolonize the Curriculum? (July 2 and 3, 2021)

Flyer Vorderseite
Rückseite
Roundtable Flyer

Programm / program:

Freitag, der 02.07.2021 / Friday, July 2nd, 2021

10:00 – 10:15 Begrüßung durch die Veranstalter:innen / Welcome by the organizers

10:15 – 11:15 Einzelvorträge / individual lectures

Christoph Kühberger: „Kānaka mo’olelo“ – Vorgaben zum Geschichtsunterricht in Hawai‘i zwischen westlichem Denken und native epistemology

Susanne Popp u. Philipp Bernhard: Die Integration globalgeschichtlicher Perspektiven in die Curricula als Beitrag zur Dekolonisierung des deutschen Geschichtsunterrichts

11:15 – 11:30 Pause / break (15 Minuten / minutes)

11:30 – 13:00 Einzelvorträge / individual lectures

Mathew Oluwaseun Ayodele: Degendering Curriculum: A History of Women Studies Program in Nigeria, 1960-1990

Elisa Satjukow: Was können Area Studies von den Postkolonialen Studien lernen? Auf dem Weg zu einem neuen Curriculum der Ost- und Südosteuropawissenschaften

Toni Adscheid: (Im)Possibilities for a Criminial Curriculum: Insights from Urban Geography

13:00 – 14:30 Mittagspause / lunch break (1,5 Stunden / hours)

14:30 – 15:30 Inputvorträge / input lectures

Helena Aryal: Juxtaposing visual cultures and decolonising research: Nepal's urban art and transcultural productions of knowledges

Nicole Schwabe: Geschichtsdidaktik ‚kaputtdenken‘

Selamawit Mulugeta Zewdie: A Comparitive Perspective on Decolonizing the Curriculum

15:30 – 16:00 Pause / break (30 Minuten / minutes)

16:00 – 17:30 Einzelvorträge / individual lectures

Mia Lee: Examining Empire, Colony, and Nation in Singapore's Secondary School Curriculum

Stefan Schustereder: Decolonize the Classroom! – Eurocentrism and (Post-) Colonial
Stereotyping in EFL Textbooks

Tshepo Mvulane Moloi: Exploring Es'kia Mphahlele's 'Afrikan Humanism' as a pertinent Resource to Decolonise South Africa's Education

17:30 – 18:15 Pause / break (45 Minuten / minutes)

18:15 – 19:45

Online Roundtable: Dekolonisierung deutscher akademischer Räume? Decolonizing German Academic Spaces?

mit / with Dr. Christine Vogt-William, Dr. Denise Bergold-Caldwell und Dr. Noa K. Ha 

 

Samstag, der 03.07.2021 / Saturday, July 3rd, 2021

09:30 – 11:00 Einzelvorträge / individual lectures

AFREKETE Collective: Decolonial Pluri-versities and the Reinvention of Western Uni-versities: Atlantic Dialogues and the Decolonization of Knowledge from Engaged Research 

Eduardo Erazo Acosta: Defense of intellectual development ethno-education from the indigenous movements of Sumak kawsay - El buen vivir en Colombia-Ecuador, the voice of education in the global south

Sarah Madoka Currie: Healing With Words: bridging mental wellness paradigms and madness in the writing classroom with mindfulness lexicality

11:00 – 11:30 Pause / break (30 Minuten / minutes)

11:30 – 12:30 Inputvorträge / input lectures

Merle Bode: Weißsein als unmarkierte Norm: zur Verhandlung von Gender und Race in der westdeutschen Frauenbewegung"

Lennard Schmidt: Zum Verhältnis von Antisemitismus und Rassismus – Eine doppelte Perspektive auf das postkoloniale, postnazistische und postmigrantische Deutschland

Corinna Dengler u. Sarah Neuffer: Decolonising Economics? Dem Euro- und Androzentrismus in der Lehre ökonomischer Theoriegeschichte auf der Spur

Jamal Ali Bashir: Denaturalizing the State: A Post-Colonial Critique

12:30 – 14:00 Mittagspause / lunch break (1,5 Stunden / hours)

14:00 – 15:30 Einzelvorträge / individual lectures

Ilyass Bouzghaia: Islamic Feminist Hermeneutics and Post-colonial Discourses. Towards a New Model of Gender Equality

Marie-Christine Schoel: Leerstellen - Möglichkeitsräume feministischer Erzählpraxis?

Ekata Bakshi:  Rethinking the myth of Partition and gendered emancipation in Bengal: Reflections from field-work in a small town/in West Bengal

 

Das Kolloquium findet digital (über Zoom) statt. Anmeldung an cepog@uni-trier.de bis zum 29.06.2021. / The colloquium will take place digitally (via zoom). Registration at cepog@uni-trier.de by June 29, 2021.

 

Gesponsert durch den Freundeskreis der Universität Trier, die Geleichstellungsbeauftragten des Fachbereis II und III und das Governance & Sustainability Lab.

 

 

 

 

#RelevanteLW21

 

 

 

 

Gender- und diversitätssensible Lehre: Ein #Twitterview

© @ afg (2000)

Zum vierten Mal findet am 18. Dezember 2020 im gesamten deutschsprachigen Raum der Wissenschaftstag #4GenderStudies statt. Die Beteiligung ist recht einfach: Wissenschaftler*innen und andere Hochschulangehörige nutzen den Hashtag #4GenderStudies, um einen forschungsbasierten Einblick in ihre Arbeiten aus dem Feld der Geschlechterforschung zu geben.

https://afg-berliner-hochschulen.de

Auch das CePoG beteiligt sich wieder auf Twitter.

Diesmal findet außerdem, mitorganisiert von Andrea Geier in ihrer Eigenschaft als Vorstandsmitglied der Fachgesellschaft Geschlechterstudien, eine digitale Diskussionsrunde statt.

Youtube-Video von Andrea Geier zum Thema Wissenschaftskommunikation in den Gender Studies

Vorträge Wintersemester 2020/2021

26. November 2020 / 16:30 / Zoom

Andrea Geier: „Wissenschaftskommunikation in den Gender Studies: Fachliche Heterogenität, Social Media und Hatespeech"

 

08. Dezember 2020 / 18:00 / Zoom

Heike Mauer & Johanna Leinius: „Intersektionalität und Postkolonialität. Buchvorstellung mit Diskussion“

 

19. Januar 2021 / 18:00 / Zoom

Barbara Bollig: „Museumsethik, kulturelles Gedächtnis und Social Justice"

 

Interessierte Zuhörer*innen sind ganz herzlich eingeladen!

 

 

 

 

 

Vortragsreihe "Männlichkeit" Wintersemester 2019/2020

Im Wintersemester organisiert das CePoG eine Vortragsreihe zum Thema "Männlichkeit".

Vorträge:

13. November 2019 / 18:00 c.t. / B14

Martin Winter (Darmstadt): „Veganismus und Männlichkeiten. Zur Ko-Produktion von Fleischalternativen, Körper und Geschlecht“

 

21. November 2019 / 14:00 c.t. / A308

Thomas Wortmann (Mannheim): „Regretting Fatherhood? Männlichkeiten und Melancholie in Eichendorffs Erzählfragment Das Wiedersehen

 

11. Dezember 2019 / 18:00 c.t. / B14

Veronika Schuchter (Innsbruck): „,Sie ist die Lieblingsautorin meiner Frau...‘ Literaturkritik und literarische Wertung als Männlichkeitsdiskurs“

 

29. Januar 2020 / 18:00 c.t. / B14

Steffen Herrmann (Hagen): „Phänomenologie der Männlichkeit. Verkörperungen von Geschlecht“

 

Interessierte Zuhörer*innen sind ganz herzlich eingeladen!

 

 

Vortragsreihe Sommersemester 2019

Relevante Literaturwissenschaft: Fragen, Methoden, Gegenstände

In jüngster Zeit wird öffentlich mit neuer Vehemenz über die „Relevanz“ der Geisteswissenschaften debattiert. Im Rahmen eines Seminars von Frau Prof. Dr. Andrea Geier, das diesen Streit aufgreift und produktiv machen will, organisiert das CePoG im Sommersemester eine öffentliche Vortragsreihe.

 

Vorträge:

21.05. Peter W. Marx (Köln): "Hamlet als Kulturgeschichte" (A11/18 Uhr)

28.05. Claudia Dürr (Wien): "Soziale Formen des Lesens" (A11/16 Uhr)

04.06. Johannes Franzen (Bonn): "Fiktionalität und Ethik" (A11/16 Uhr)

25.06. Berit Glanz (Greifswald): "Das Internet lesen" (A11/16 Uhr)

 

Weiterführende Informationen finden Sie hier: https://relevantelitwiss.wordpress.com/

Centrum für Gender und Postcolonial Studies (CePoG) der Universität Trier Wintersemester 2018/2019

Vortragsreihe: „Wie sprechen wir über …?“

 

31.10. (Mi) / 10.15 in HS2

Gast-Vortrag im Rahmen der Vorlesung von Stefan Mesch (Eppingen)

„Vielfalt finden: Genre, Diversity, Repräsentation. Buchtipps und Entdeckungen in Literatur-Auswahl und -kritik“

 

7.11. (Mi) / 16.15 in B 16

Auftaktveranstaltung mit Impulsvortrag von apl. Prof. Dr. Natalia Filatkina (Trier)

„Was bedeutet Gleichberechtigung? Linguistische Einblicke“, Diskussion und Ausstellung

 

14.11. (Mi) / 10.15 in HS2

Gast-Vortrag im Rahmen der Vorlesung von PD Dr. Silke Horstkotte (Leipzig)

Du mußt beobachten. Ich will Anteil nehmen. Islam-Konversionen in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur“

 

28.11. (Mi) / 18.15 in B22

Vortrag von Dr. Mithu Sanyal(Düsseldorf)

„Wie sprechen wir über #metoo und sexuelle Übergriffe?“

 

5.12. (Mi) / 18.15 in A6

Vortrag von Dr. Rita Voltmer (Trier)

„Tremate, tremate, le streghe son tornate! Über die Wirkmacht des Hexen-Narrativs in den europäischen Frauenbewegungen des 19. und 20. Jahrhunderts"

 

 

 

Internationaler Frauentag

„Gleichstellung geht alle an!“

Ob #MeToo, #100JahreFrauenwahlrecht oder Paragraph 219a – der Internationale Frauentag stand in diesem Jahr unter mehreren besonderen Vorzeichen. Die Debatte um Gleichberechtigung wird im Jahr 2018 nicht nur am 8. März geführt, sie begleitet uns beinahe täglich.

Videobotschaft von Genderforscherin Prof. Dr. Andrea Geier

Der Internationale Frauentag ist Anlass, sich auch an der Universität zu fragen, wie es um die Geschlechtergerechtigkeit steht: „Hochschulen sollten kommunizieren, dass alle für Gleichberechtigung verantwortlich sind“, sagt Prof. Dr. Andrea Geier.

„Gleichstellungsbeauftragte sind wichtig für die Umsetzung von Maßnahmen, aber es darf nicht der Eindruck entstehen, man könne die Zielsetzung an sie delegieren. Neben Stellen und Förderprogrammen geht es um Sichtbarkeit und Rollenvorbilder. Sensibilität für Gleichberechtigung beginnt im Kleinen, jede und jeder sollte sich fragen: Wen lade ich ein zu einem Vortrag, welche Personen zitiere ich, wie gestalte ich ein Panel, wer steht eigentlich auf den Literaturlisten für meine Veranstaltungen?“

Die Aufgabe der Gender-Studies beschreibt Andrea Geier so: "Gender Studies trainieren Reflexionsvermögen, sie helfen, informiert und kritisch über geschlechts-, klassen- und ‚rassen‘-spezifische Privilegierungen und Diskriminierungen nachzudenken. Wir leisten #Grundlagenforschung! Mehr Infos unter #4genderstudies #IWD2018."

Die Universität Trier stellte auf Twitter Andrea Geier Fragen zur Bedeutung der Symbolik des Internationalen Frauentags. Jede Nutzerin und jeder Nutzer konnte sich in die Diskussion einschalten sowie sie mit der Universität Trier und Andrea Geier noch weitergeführt werden kann. Auf Twitter@andreageier2017 und @cpog #IWD2018 #InternationalerFrauentag

 

 

Geschlechtsneutrale Hymne

Prof. Dr. Andrea Geier diskutierte im WDR5 Tagesgespräch mit Hörerinnen und Hörern über die Geschlechtergerechtigkeit in der deutschen Nationalhymne und darüber, ob der Text der deutschen Nationalhymne in Hinblick auf Geschlechtergerechtigkeit verändert werden sollte.

Zum WDR5 Tagesgespräch vom 8. März 2018 "Geschlechtsneutrale Hymne: Was halten Sie davon?"