Außerschulische Praktika

Es ist möglich, eines der beiden Orientierenden (Schul-)Praktika durch ein entsprechendes Praktikum an einem außerschulischen Lern- und Ausbildungsort zu ersetzen.

Alle Informationen zum außerschulischen Orientierenden Praktikum finden Sie in den Anleitungen und Handreichungen auf den Seiten des Bildungsministeriums.

Was ist ein außerschulisches Praktikum?
Im außerschulischen Praktikum erkunden Lehramtsstudierende einen von der Schule unabhängigen Lebens- und Arbeitsbereich und stellen dabei Bezüge zur ihrer angestrebten Tätigkeit als LehrerIn her. Neben Betrieben und Unternehmen der Wirtschaft kommen auch außerschulische Bildungseinrichtungen in für ein Praktikum in Betracht.

Interessanter Artikel der Zeitung Blickpunkt Wirtschaft 08/12 der IHK Trier: "In der Wirtschaft persönliche Erfahrungen sammeln"

Welche Bildungs-Institutionen eignen sich für ein außerschulisches Praktikum?
Berufsrelevante Einblicke erhalten Studierende in außerschulische Bildungseinrichtungen, die für die Schule nützliche Kompetenzen vermitteln. Hierzu gehören z.B. Science Center, Theater, Institutionen des Umwelt- und Naturschutzes, Einrichtungen der Kinderbetreuung oder der Jugendsozialarbeit,  Museen etc.

Warum ist ein außerschulisches Praktikum für Lehramtsstudierende sinnvoll?
Die Studierenden lernen die Strukturen und Aufgaben einer Einrichtung an außerschulischen Lern- oder Ausbildungsorten kennen. Sie erhalten dadurch - je nach Praktikumseinrichtung - Einblicke in die Bereiche "Beruf", "Kommunikation und Interaktion", "Erziehung", "Diagnose" und/oder "Beratung". Diese Erfahrungen ermöglichen, Bezüge zwischen der Schule und der außerschulischen Institution herzustellen (Welche Elemente der Qualitätssicherung/des Konfliktmanagements/der Projektorganisation können in die Schule übertragen werden? Welche konkreten Kenntnisse und Fähigkeiten sind im Arbeitsleben von Bedeutung? etc.). Zugleich stellen die Studierenden wichtige Kontakte zu außerschulischen Einrichtungen her, mit denen sie später als Lehrer/in kooperieren können (Stichwort: außerschulische Lernorte).

Wie lange dauert das außerschulische Praktikum?
Die Dauer des außerschulischen Praktikums ist gleich der Dauer des Orientierenden Praktikums an einer Schule und beträgt ebenfalls 15 Arbeitstage bzw. 3 Wochen. Das Praktikum kann auch studienbegleitend an einem außerschulischen Lern- und Ausbildungsort absolviert werden. Wenn das Praktikum studienbegleitend absolviert wird (z.B. an einem Nachhilfeinstitut), müssen die 15 Arbeitstage innerhalb von acht Wochen absolviert werden.

Welche Leistungen muss der/die Praktikant/in erbringen?
Es werden zwei Leistungen erbracht: In einem ersten Teil beschreiben und reflektieren die Studierenden einen Aufgabenschwerpunkt ihrer Praktikumseinrichtung. In einem zweiten Teil wird eine mögliche Lernkooperation zwischen der Praktikumseinrichtung und einer Schule beschrieben. Im Falle einer bereits bestehenden Lernkooperation wird diese dokumentiert. Die zu erbringenden Leistungen sind in der Praktikumsanleitung beschrieben.

Inspirationen für das außerschulische Praktikum
Hier bieten wir Ihnen eine IDEENLISTE MÖGLICHER EINRICHTUNGEN, die sich besonders für ein außerschulisches Praktikum eignen. Die Wahl anderer Einrichtungen und Institutionen ist selbstverständlich gerne möglich, sofern diese der Zielsetzung der Landesverordnung entsprechen. Mit den Zielen eines außerschulischen Praktikums nicht vereinbar sind Praktikumsaufgaben, die sich überwiegend beispielsweise auf Funktionen wie Botendienste, Lieferfahrten, Lagerarbeiten, Bedienen im Gaststättengewerbe oder Reinigungsarbeiten beziehen.

Ansprechpartner der Region
Wenn Sie ein außerschulisches Praktikum absolvieren möchten, steht Ihnen das Team des Kommunalen Bildungsmanagements des Bildungs- und Medienzentrums Trier als Ansprechpartner zur Verfügung:

  • Bildungs-und Medienzentrum, Palais Walderdorff, Domfreihof 1b, 54290 Trier, Herr Rudolf Fries, Telefon: 0651/718-1430