Abschlussarbeiten im Fach Biologie und ihre Didaktik

Anmeldung

Bei Interesse an einer Abschlussarbeit (Bachelor- oder Masterarbeit) im Fach "Biologie und ihre Didaktik" wenden Sie sich bitte direkt an den Betreuer/ die Betreuerin. In einem persönlichen Gespräch werden die Betreuungsmöglichkeit und das Thema der Arbeit geklärt.

Zur Vorbereitung auf das Gespräch informieren Sie sich bitte über die Forschung in der Biologiedidaktik und die Schwerpunkte des Betreuers/der Betreuerin.

    Forschungsschwerpunkte in der Arbeitsgruppe

    Prof. Dr. Martin Remmele:
    Zwei Themenbereiche bilden die Schwerpunkte meiner Forschung:
    Zum einen beschäftige ich mich im Kontext kognitionswissenschaftlicher Forschung mit der Wirkung digitaler stereoskopischer Visualisierungen beim naturwissenschaftlichen Lehren und Lernen. Ein Hauptanliegen ist es mir hierbei, Gelingensbedingungen für die Gestaltung instruktiver Lehr-Lernsettings zu identifizieren.
    Zum anderen fokussiert meine Arbeit auf den Bereich Species Literacy: das Kennen von Arten und das Wissen um deren Biologie und Ökologie. Ziel ist hierbei die Ermittlung von Einflussgrößen auf die Species Literacy von Menschen sowie die Entwicklung und Evaluation von Maßnahmen zu deren Förderung, gerade im Hinblick auf das Lehramtsstudium und auf Schulunterricht.

    abg. LfbA Ina Schanz:
    Meine Forschung befasst sich mit dem Themenkomplex der Species Literacy. Diese Fachkompetenz zur praktischen Anwendung der Taxonomie sowie das Wissen über die ökologische Bedeutung von Arten, verkörpert einen zentralen Ausgangspunkt, um das Interesse der Menschen an Biodiversität und deren Erhalt zu wecken. Der Gegenstand meiner Forschung besteht daher in der Untersuchung von Einflussfaktoren auf die Species Literacy mit dem Ziel, Implikationen für die Vermittlung von Artenkenntnis in verschiedenen Lernumgebungen abzuleiten sowie Lehr- und Lernmaterialien zu entwickeln und zu evaluieren.

    abg. LfbA Jürgen Kopp:
    Die Lehr- und Forschungsschwerpunkte von Herrn Jürgen Kopp liegen in den Bereichen Biochemie, Molekulargenetik, Umweltbildung, Nachhaltigkeitsbildung und Umweltanalytik. In diesem Zusammenhang beschäftigt er sich insbesondere mit curricularer Innovationsforschung zur molekularen Ökologie und legt dabei seinen Fokus auf die Arbeit mit Umwelt-DNA (eDNA, environmental DNA).
    In Kooperation mit dem Fach Biogeographie hat Herr Kopp einen schultauglichen eDNA-Metabarcoding-Workflow entwickelt. Dieser ermöglicht es Lernenden der gymnasialen Oberstufe, alle im Biologie-Lehrplan der Sekundarstufe II aufgeführten molekulargenetischen Methoden kontext-, problem- und handlungsorientiert im Labor zu erproben. Dazu zählen unter anderem DNA-Isolierung, Polymerase-Kettenreaktion (PCR), Agarose-Gelelektrophorese und DNA-Sequenzierung. Die praktische Umsetzung erfolgt im Lehr-Lern-Labor der Universität Trier (BioGeoLab).
    Beim eDNA-Metabarcoding handelt es sich um ein Verfahren, mit dem auf Grundlage der in einer Umweltprobe enthaltenen eDNA zahlreiche Arten gleichzeitig identifiziert werden können. Hierbei werden taxonomisch spezifische DNA-Barcode-Regionen vervielfältigt und anschließend analysiert.