Herzlich willkommen!

Das Centrum für Postcolonial und Gender Studies (CePoG) bietet eine Plattform für wissenschaftliche Ansätze, die sich kritisch mit Konstruktionen nationaler, ethnischer und geschlechtlicher Identität auseinandersetzen. Die doppelte thematische Ausrichtung des Centrums ist in den Strukturanalogien von kolonialkulturellen und sexuellen Machtverhältnissen begründet. Grundlegend für Forschungen und Aktivitäten des Centrums ist die Frage, wie sich die verschiedenen Kategorien wechselseitig bedingen. Dabei steht die Analyse medialer Repräsentationen von Alterität im Mittelpunkt. Gerade die aktuellen Globalisierungsprozesse fordern interdisziplinäre Untersuchungen dieser Zusammenhänge heraus. Das Forschungsfeld zeichnet sich durch eine besondere Vielfalt von Methoden und Theorien aus, die es produktiv zu nutzen gilt. Ziel des Centrums ist es, den eurozentrischen Kanon der Fächer zu öffnen und innovative, wissenschaftskritische Ansätze zu fördern.

Das Centrum initiiert und koordiniert fachübergreifende und internationale Projekte und Aktivitäten. Es ermöglicht die Vernetzung und den Austausch zwischen ForscherInnen und Institutionen im Bereich der Postcolonial und Gender Studies. Es stärkt den fächerübergreifenden Schwerpunkt der Universität Trier "Frauen- und Geschlechterforschung" und koordiniert das Lehrangebot zum Erwerb des Zertifikates "Interdisziplinäre Gender Studies". Das CePoG ist ein Forum für ProfessorInnen und DozentInnen, GastwissenschaftlerInnen, wissenschaftliche MitarbeiterInnen, DoktorandInnen und Studierende verschiedener Fächer und ist zur Zeit in den Fachbereichen II und III angesiedelt. Zu den regelmäßigen Veranstaltungen des CePoG zählen Vorträge, die Forschungsprojekte aus den Gender und Postcolonial Studies vorstellen, sowie internationale Tagungen, Workshops und Netzwerktage. Außerdem koordiniert das Centrum die Lehrangebote in den Gender Studies an der Universität Trier: das studienbegleitende Zertifikat Interdisziplinäre Geschlechterstudienund den Master-Nebenfach-Studiengang Interkulturelle Gender Studies (IKGS).

 

 

 

© @ afg (2000)

Zum vierten Mal findet am 18. Dezember 2020 im gesamten deutschsprachigen Raum der Wissenschaftstag #4GenderStudies statt. Die Beteiligung ist recht einfach: Wissenschaftler*innen und andere Hochschulangehörige nutzen den Hashtag #4GenderStudies, um einen forschungsbasierten Einblick in ihre Arbeiten aus dem Feld der Geschlechterforschung zu geben.

https://afg-berliner-hochschulen.de

Auch das CePoG beteiligt sich wieder auf Twitter.

Diesmal findet außerdem, mitorganisiert von Andrea Geier in ihrer Eigenschaft als Vorstandsmitglied der Fachgesellschaft Geschlechterstudien, eine digitale Diskussionsrunde statt.

Wissenschaftskommunikation in den Gender Studies

Vorträge Wintersemester 2020/2021

26. November 2020 / 16:30 / Zoom

Andrea Geier: „Wissenschaftskommunikation in den Gender Studies: Fachliche Heterogenität, Social Media und Hatespeech"

 

08. Dezember 2020 / 18:00 / Zoom

Heike Mauer & Johanna Leinius: „Intersektionalität und Postkolonialität. Buchvorstellung mit Diskussion“

 

19. Januar 2021 / 18:00 / Zoom

Barbara Bollig: „Museumsethik, kulturelles Gedächtnis und Social Justice"

 

Interessierte Zuhörer*innen sind ganz herzlich eingeladen!

 

 

 

 

Facebook & Twitter

Das CePoG der Universität Trier ist nun auch auf Facebook und Twitter vertreten.

 

Ein Erfahrungsbericht aus Andrea Geiers Twitter-"Theater": Wieso, wie, für und mit wem macht sie Wissenschaftskommunikation auf Twitter? Wie funktioniert das Zusammenspiel von Twitter und 'real life': Lehre, Arbeitsalltag, Kooperationen?

https://www.youtube.com/watch?v=xTcoDtB1GVg&t=2375s