M.Sc. Economics - European Social Security and Health Systems

Studieninhalt

Der Studiengang European Social Security and Health Systems richtet sich an Studentinnen und Studenten, die sich für die volkswirtschaftlichen Grundlagen und Probleme des Sozialstaates interessieren. Wesentliche Aufgabe eines Sozialstaates ist die Absicherung elementarer Lebensrisiken wie Armut oder Krankheit. Im Zentrum dieses Studiengangs stehen somit staatliche Eingriffe in die Einkommensverteilung, zur Armutsbekämpfung, bei der Rentenversicherung und - als besonderer Schwerpunkt - im Gesundheitswesen.

Kern-Module und Studienverlauf

Ausgangspunkt der Spezialisierung in diesem Studiengang ist das Modul Ökonomik des Wohlfahrtsstaates (siehe Studienverlauf). Dieses verfolgt drei Aufgaben. Einerseits wird ein Überblick über die unterschiedlichen Bereiche, in denen der Sozialstaat in das Marktgeschehen eingreift, gegeben. Andererseits wird untersucht, wie sich Staatseingriffe begründen lassen; dabei wird neben effizienzorientierten Begründungen wie z.B. der Überwindung von Marktversagen auch ausführlich auf Fragen der Gerechtigkeit eingegangen. Schließlich werden in diesem Modul auch die methodischen Grundlagen gelegt, mit denen sich zahlreiche Staatseingriffe analysieren lassen.

Eine weiterführende Untersuchung dieser Fragestellungen für den speziellen Bereich des Gesundheitswesens erfolgt im Modul Health Economics.
 

Berufsperspektiven

Der Schwerpunkt Gesundheit eröffnet Ihnen vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten bei den Leistungserbringern (Kliniken, Pharmaunternehmen) und Krankenversicherungen, bei Verbänden (Ärztekammern, Deutsche Krankenhausgesellschaft, Verband forschender Arzneimittelhersteller) und staatlichen Institutionen (Bundesministerium für Gesundheit, Bundesversicherungsamt, Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen).