Trierer Arbitration Moot

Seit dem Jahre 2019 veranstaltet der Lehrstuhl in einer Kooperation mit ELSA Trier e.V. den Trierer Arbitration Moot. Teams aus jeweils zwei Studierenden übernehmen in simulierten Schiedsgerichtsverhandlungen die Rolle der Anwältinnen und Anwälte der Parteien einer internationalen Streitigkeit. Sie verlassen damit die im Jura-Studium übliche richterliche Perspektive und müssen den Fall vielmehr aus Sicht der Parteien analysieren, um sich Argumente für ihre Plädoyers zurechtzulegen und Reaktionen auf zu erwartende Argumente der Gegenseite zu entwickeln.

Die Probleme des Falles liegen im Bereich des UN-Kaufrechts und des Schiedsverfahrensrechts, wobei besondere Vorkenntnisse nicht nötig sind. In der Verhandlung können die Studierenden sodann im Team ihre Argumentationsfähigkeit unter Beweis stellen. Die gesamten Verhandlungen finden auf Deutsch statt, vorbereitende Schriftsätze sind nicht erforderlich. In einem speziellen Workshop werden die Teams auf die Herausforderungen des Wettbewerbs vorbereitet.

Alle Teams plädieren jeweils einmal auf der Seite der Klägerin und einmal auf der Seite der Beklagten vor den drei Schiedsrichtern. Sodann erhalten alle wertvolle Rückmeldung sowie eine Urkunde; auf das Gewinnerteam wartet zudem ein kleiner Preis.

Am 8. Juli 2022 fand der 3. Trierer Arbitration Moot statt. Mitglieder des „Schiedsgerichts“ waren neben Professor Kleinschmidt auch Dr. Ben Steinbrück, Partner der Anwaltskanzlei Schilling, Zutt & Anschütz in Mannheim, sowie Niels Elsner, Research Fellow am Luxemburger Max-Planck-Institut für Verfahrensrecht. Schiedsrichter wie Studierende erlebten einen intensiven Wettbewerb auf juristisch und rhetorisch hohem Niveau.

Weitere Informationen über den Wettbewerb werden auf dieser Seite veröffentlicht.

Gruppenfoto der Teilnehmer*innen