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Impressionen aus China: Shanghai & Wuhan

Sie können gerade nicht nach China? Mit unserer neuen Veranstaltungsreihe bringen wir China zu Ihnen nach Hause!

Eine ausgedehnte China-Rundreise, bei der Sie verschiedenste Städte besuchen, die örtlichen Sehenswürdigkeiten bewundern und leckere regionale Spezialitäten der örtlichen Küche probieren. Das ist der Traum von vielen China-Begeisterten. Doch aktuell sind touristische Reisen aufgrund der Corona-Pandemie stark eingeschränkt, das Fernweh kann bei vielen Menschen nicht gestillt werden.

Wir schaffen Abhilfe: Bei unserer neuen Veranstaltungsreihe „Impressionen aus China“ holen wir das Reich der Mitte zu Ihnen nach Hause. An den Abenden der Reihe stellen zwei Vortragende Ihre chinesische Heimatstadt oder -region vor. Die Veranstaltungen finden über die Videokonferenzplattform Zoom statt, die Vorträge können bequem und sicher aus der eigenen Wohnung verfolgt werden.

Sie können China aber nicht nur über das Sehen und Hören kennenlernen, sondern auch über ihren Geschmackssinn: Teilnehmerinnen und Teilnehmer können vor der Veranstaltung optional ein Abendessen mit einer passenden regionalen Spezialität bestellen, das dann vom Restaurant „Chopsticks“ ausgeliefert wird (siehe unten).

 

Erster Veranstaltungstermin:

Montag, 25. Januar 2021, 18:00 Uhr, Impressionen aus: Shanghai (Dr. Li Yi) und Wuhan (Prof. Wang Mei)

Lieferung der regionalen Spezialität

Menü “Shanghai"

1.) Gebratener Fisch Shanghai-Stil mit süß-saurer Sauce

2.) Selbstgemachte Frühlingsrollen

3.) Auberginen mit Hackfleisch

4.) Sesambälle

5.) Gebratene Nudeln

Preis: 16,90€ pro Person (für alle fünf Gerichte), zuzüglich Lieferkosten von 1,50€ bis 3€ pro Lieferung (abhängig vom Stadtteil in Trier, einsehbar hier).

Wichtig: Die Bestellung für das Menü muss beim Restaurant Chopsticks bis zum Freitag, 22. Januar 2020, aufgegeben werden!

Weitere oder abweichende Gerichte können von der normalen Speisekarte (.pdf-Datei, 3,1 mb) bestellt werden.

Die Bestellung erfolgt per WhatsApp unter +49 (0)152 56437329, per E-Mail an xuehuaqt[at]hotmail.com oder telefonisch unter +49 (0)651 9941288.

Das Essen wird nach Vortragsende geliefert. Aus logistischen Kapazitätsgründen können nicht alle Nutzer dieses Angebotes ihr Essen gleichzeitig bekommen. Die Bezahlung erfolgt bei Lieferung der Speisen. Es kann nur innerhalb von Trier geliefert werden.

 

 

Vortragsreihe "CHINA HEUTE" 2020/21

Die beliebte Vortragsreihe "CHINA HEUTE" behandelt Themen aus Politik, Gesellschaft und Kultur Chinas. Sie wird in diesem Jahr zum zwölften Mal gemeinsam von der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft Trier e.V. und dem Konfuzius-Institut der Universität Trier organisiert. Die Referentinnen und Referenten sind ausgewiesene China-Experten. Die Einführung zu den Vorträgen und die Diskussionsleitung liegt in den Händen von Prof. i.R. Dr. Karl-Heinz Pohl und anderen.

Alle Vorträge sind jeweils dienstags, 19.30 Uhr. Statt wie sonst in der VHS Trier erfolgt die Fortsetzung der Reihe im Frühjahr 2021 aufgrund der Corona-Pandemie ausschließlich über Zoom.

 Prof. Dr. Dirk Schmidt 
 ‚Neuer Kaiser’, ‚Zweiter Mao’? Xi Jinpings personalistische Herrschaft in der VR China
Termin: 26.01.2021

Prof. Dr. Thomas Rüfner
Privatautonomie und Eigentum im Sozialismus chinesischer Prägung: Das BGB als Vorbild für Chinas Zivilrecht
Termin: 02.02.2021

Prof. Dr. Kristin Shi-Kupfer
Ein Land, zwei Systeme? - Hongkong nach den Parlamentswahlen
Termin: 16.02.2021

Prof. Dr. Karl-Heinz Pohl
Land der Wunder - Land der Monster: Unser Chinabild - von Marco Polo bis heute
Termin: 23.02.2021

 

 

Konfuzius-Institut Kalender 2021

Konfuzius-Institut-Kalender 2021

Hier finden Sie die Übersetzungen der chinesischen Gedichte in unserem Kalender 2021.

Auch im diesem Jahr haben wir wieder einen Kalender aus den Kunstwerken erstellen lassen, welche im Rahmen unseres Gedichte- und Malereiwettbewerbs entstanden sind. Den Kalender erhalten Sie auf Anfrage bei uns oder hier als .pdf-Datei (2,3 mb).

 

Titelbild

Im weiten Osten lebt ein Drache. 

Januar

Ah! Meine Mama ist so schön wie Blumen.

Oh! Mein Papa ist so gewöhnlich wie Erde.

Eh! Wieso verliebt sich Mama in Papa?

Ach! Blumen brauchen die Erde.

Februar: 

Die Weidevon HE Zhizhang (659–74)

Smaragd zu einem hohen Baum geformt

Mit unzähligen grünen Seidengeflechten aufgehängt.

Wer hat die zierlichen Blätter zugeschnitten?

Der schnippische Wind des frühen Frühlings.

März:

Ein Abschiedslied an Meng Haoran im Gelben Kranichturm

vom Dichter LI Bai (701−762)

Vom West-Kranichturm ist mein Freund unterwegs

Stromabwärts nach Yangzhou, im nebligen, blumigen Mai.

Die schwache Gestalt eines Segels markiert das Ende des blauen Himmels.

Ich sehe nur noch den Yangzi-Fluß wie er dem Horizont zustrebt.

April:

Wo ist der Frühling?

Mai:

Mit mildem Wind und heller Sonne ist es noch früher Frühling,

Wie erfreulich, sich ein dünnes Hemd anzuziehen.

Juni:

Ich habe große Augen,

die hohe Berge,

das große Meer,

den blauen Himmel

und die ganze Welt

in sich haben.

Ich habe kleine Augen,

in denen gelegentlich kein Tropfen Träne hält.

Juli:

Und tschüss! Wir wollen wieder unser ruhiges, normales Leben haben!

August:

Steig auf die Bühne!

September:

Gedicht zum Mondfest* – von Su Shi (1037-1101)

Wünschen wir, dass man so lange leben wie er:

Trotz der unermesslichen Entfernung empfinden wir die Schönheit des Mondes.

*Das Mondfest (mid autumn festival) wird in China zum Vollmond um den Herbstanfang gefeiert.

Oktober:

Gedicht – von Bai Juyi (772-846)

Alle Vögel haben ihre Küken gefüttert, nur die Herbstschwalbe ist spät dran.

November: kleine Meeresschildkröte

Dezember:

Auszug aus folgendem Gedicht über Go-Spieler* – von Su Shi (1037-1101)

Wer sind die Go-Spieler?

Zwei paar Schuhe stehen vor dem Haus,

man hört keine Stimmen,

aber manchmal den Klang der Go-Steine.

*Go ist ein klassisches chinesisches Brettspiel

Konfuzius-Institut Sponsor des 1. Internationalen EndPolioNow Go-Turniers

Das 1. Internationale EndPolioNow Go-Turnier wird von einer internationalen Zusammenarbeit von Mitgliedern des Deutschen Go-Bundes e.V., des RC Schweich Römische Weinstraße, Deutschland, und der Esperanto Rotary Fellowship organisiert und u.a. vom Konfuzius-Institut der Universität Trier gesponsert.

Das Turnier ist offen für alle.

Turniergebühren:
Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren: frei
Andere: empfohlener Betrag: 25€, Mindestbetrag: 10€
Silber-Sponsor: 40€ (inklusive Turniergebühr)
Gold-Sponsor: 100€

Die gesamte Summe der Turniergebühren wird an EndPolioNow gespendet, dem es gelungen ist, die Poliomyelitis (auch: Kinderlähmung, eine oft verheerende und tödliche Krankheit) überall außer in Afghanistan und Pakistan auszurotten. Um Polio endgültig zu überwinden, sind letzte Anstrengungen notwendig. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte https://www.endpolio.org.

Teilnahme:
Die Anmeldung ist bis zum 15. Januar 2021 möglich, das Turnier beginnt am 16. Januar 2021. Die Termine für die Partien werden jeweils zwischen den Gegner vereinbart. Für die Spiele jeder Runde ist ca. 10 Tage Zeit. Turnierergebnisse werden veröffentlicht (evtl. in der EGD).

Die Preise:
1. Preis: 200€
2. Preis: 100€
3. Preis: 50€
4. Preis: 50€


Beste Stadtmannschaft: 100€ und ein spezieller Erinnerungspreis
(Die beste Stadtmannschaft wird durch die Gesamtzahl der Siege der bis zu 5 siegreichsten Spieler einer Stadt ermittelt).

Regeln:
5 Runden MacMahon, 6,5 komi, 60 min plus 30 sec Byoyomi, japanische (EGF) Regeln
Turniersprachen: Englisch und Esperanto

Ort:
Online-Go-Server (https://online-go.com)

 

Aktualisierung (18.01.2021):

Es gibt 174 Teilnehmer aus vier Kontinenten. Die Anmeldung für die folgenden Runden ist noch möglich.

 

Online-Vortrag "Zwei Jahre bei chinesischen Staatsmedien – Eine Schweizer Journalistin berichtet"

Auf Einladung des Konfuzius-Institutes der Universität Trier konnten gestern über 70 Zuschauerinnen und Zuschauer einen Online-Vortrag zu einem Thema aus ungewöhnlicher Perspektive verfolgen: Die Schweizerin Katrin Büchenbacher berichtete darin von ihrer persönlichen Berufserfahrung in China – als Journalistin für chinesische Staatsmedien. Als ehemalige Reporterin für die chinesische „Global Times“ sowie als Online-Redakteurin für den staatlichen Fernsehsender CGTN/CCTV kennt sie die chinesischen Medien von innen – ein äußerst seltener Einblick. Da sie nun für die schweizerische Zeitung NZZ arbeitet, kann sie zwischen den beiden verschiedenen Mediensystemen äußerst lehrreiche Vergleiche aus erster Hand ziehen. Anhand zahlreicher Praxisbeispiele schilderte die studierte Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin wie Zensur, Selbstzensur und Propaganda in der Praxis aussehen, wo es in China noch kritische Journalisten gibt und welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Redaktionsalltag und Rollenverständnis der Beschäftigten existieren.

In der anschließenden Frage- und Diskussionsrunde nutzte das Publikum, darunter ausgewiesene China- und Medienexperten, die Gelegenheit, durch zahlreiche Fragen auf das besondere Erfahrungswissen von Katrin Büchenbacher zurückzugreifen. So konnten auch besondere Aspekte wie die Korruptionsprävention im chinesischen Mediensystem oder die Inhalte von Redaktionssitzungen in chinesischen Medien behandelt werden.

Als Konfuzius-Institut der Universität Trier möchten wir uns bedanken – bei Katrin Büchenbacher für den interessanten und aufschlussreichen Vortrag und bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für das Interesse und die gelungene Diskussion.

 

Online-Vortrag Chinesischer Patriotismus in Zeiten von COVID-19

Am Dienstag, 10. November 2020, eröffnete Prof. Dr. Marc Oliver Rieger, Direktor des Konfuzius-Instituts der Universität Trier, die jährliche Vortragsreihe “China heute” mit einem Online-Vortrag über die Corona-Pandemie und Patriotismus in China.

Der Vortrag wurde von Prof. i.R. Dr. Karl-Heinz Pohl, Professor a.D. der Sinologie der Universität Trier, moderiert und von Peter Dietze, Vorstand der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft Trier e.V., vorgestellt. Ursprünglich sollte die Veranstaltung an der Volkshochschule Trier stattfinden, musste aber Corona-bedingt ins Internet verlegt werden, was andererseits auch auswärtigen Zuhörern die Teilnahme ermöglichte.

Der Vortrag bestand aus drei Teilen: Im ersten Teil ging Rieger auf die Begriffe Patriotismus und Nationalismus ein. Der zweite Teil lieferte einen Einblick in die Funktionsweisen von Verschwörungserzählungen und deren Verbindung mit “unkritischem Patriotismus”, vor allem in China, während der dritte Teil schwerpunktmäßig die "Wuhan-Diaries” und Reaktionen darauf behandelte. Der Vortrag basierte auf aktuellen Forschungsergebnissen aus Umfragen in Deutschland und China. Zum Ende des Vortrags entwickelte sich eine lebhafte Diskussion.

Marc Oliver Rieger ist seit 2010 Professor an der Universität Trier. 2018 wurde er Direktor des Trierer Konfuzius-Instituts. Seit 2019 leitet er zudem einen Teilbereich des Forschungsverbunds “Transkulturalität in Ost-Asien und Europa”.

 

Ergebnisse des Gedichte- und Malereiwettbewerbs 2020

Auch in diesem Jahr haben wir wieder einen Gedichte- und Malereiwettbewerb veranstaltet. Uns haben erneut zahlreiche großartige Kunstwerke erreicht. Die Preisrichter bewerteten diese wie schon in den Vorjahren anhand der folgenden Kriterien: Thema, Originalität, Komposition, Farbgebung, Kalligraphie und Zusammenspiel von Gedicht und Bild. Eines der Hauptziele dieses Wettbewerbs war es, die Teilnehmer zu ermutigen, mit Hilfe von Gedicht und Malerei spielerisch die chinesische Sprache zu vertiefen und das Interesse an der chinesischen Kultur zu verstärken; daher wurden die Dichtung und die chinesische Kalligraphie bei der Bewertung besonders berücksichtigt. Der Jury ist die Entscheidung nicht leicht gefallen, aber hier ist sie:

Bei den Kindern:
Platz 1: Johann / 小左 / Emma Gerhards
Platz 2: Angelika Rieger / Lea Gerhards / Leonard Aurel Koch
Platz 3: 小右 / Yifei Chen

Bei den Erwachsenen:
Platz 1: Prof. Mei Wang
Platz 2: Albert Feynman

Wir hoffen, dass sich die Teilnehmer auch in Zukunft mit Freude dem Erlernen der chinesischen Sprache, der chinesischen Schriftzeichen und der chinesischen Kultur widmen und bedanken uns herzlich für die Mitwirkung.

Leonard Aurel Koch
Angelika Rieger, 14 Jahre
Emma Gerhards, 7 Jahre
Albert Feynmann
Prof. Mei Wang
Johann Rios Bouvier
Koucheng Li
Kou Che Li

 

 

Online-HSK-Prüfungen

Die nächsten HSK-Prüfungen am Konfuzius-Institut der Universität Trier finden im Januar 2021 statt. Falls Sie davor noch eine Gelegenheit suchen, Ihr Chinesisch-Sprachniveau unter Beweis zu stellen, empfehlen wir Ihnen eine der folgenden digitalen HSK-Prüfungen am Samstag, 12. Dezember 2020:

Online HSK-Prüfungen (mündlich und schriftlich, alle Stufen) am Konfuzius Institut Berlin

Anmeldefrist: voraussichtlich Freitag, 20. November 2020

https://www.konfuziusinstitut-berlin.de/hsk-pruefung/

Online HSK-Prüfungen (mündlich und schriftlich, alle Stufen) am Konfuzius Institut Erfurt

Anmeldefrist:  Freitag, 27. November 2020

https://www.ki-erfurt.de/hsk-hskkpruefungen

Online HSK-Prüfungen (mündlich und schriftlich, alle Stufen) am Konfuzius Institut Düsseldorf

HSK-Prüfung Level 1-6 sowie HSKK Elementar-, Mittel- und Oberstufe

Anmeldefrist: Donnerstag, 26.11.2020

https://www.uni-due.de/konfuzius-institut/sprachpruefungen.shtml

Projektvorstellung: FFA Chinesisch

Die Fachspezifische Fremdsprachenausbildung  (FFA)  ist eine zusätzliche studienbegleitende Zertifikatsausbildung, die Studierenden des Fachbereich IV ( Betriebswirtschaftslehre, Soziologie und Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsmathematik und Wirtschaftsinformatik zur Verfügung steht. Für diese ist das eine wichtige Gelegenheit, denn auf gegenwärtigen und zukünftigen Arbeitsplätzen von  Hochschulabsolventen werden verstärkt fachspezifische Fremdsprachenkenntnisse benötigt.

Das Konfuzius-Institut wirkt bei der Organisation und Durchführung der Lehrveranstaltungen der FFA Chinesisch mit. Ziele des Programms sind:

  • Erwerb und Verstehen von Grundkenntnissen der chinesischen Sprache
  • Beherrschung der mündlichen Alltagskonversationen und häufig verwendeten Schriftzeichen (Lesen und Schreiben)
  • Aufbau interkultureller Kompetenz, besonders in der Wirtschaft
  • Vermittlung von tiefergehenden Kenntnissen über China

In der FFA Chinesisch wird eine Einführung in die chinesische Sprache angeboten und dabei grundlegende sprachliche Kompetenzen in den Bereichen Sprechen, Hören und Verstehen sowie wirtschafts-, sozial- und landeskundliche Grundkenntnisse vermittelt. Pro Semester belegen die Studierenden Veranstaltungen im Umfang von 4 SWS (bzw. optional 6 SWS). Verpflichtend sind dabei im ersten FFA-Semester ein allgemeinsprachlicher Chinesischkurs mit Wirtschaftsbezug (4 SWS) und im zweiten FFA-Semester ein kommunikationsorientierter Sprachkurs (2 SWS). Hinzu kommen im zweiten FFA-Semester wahlweise ein oder zwei Veranstaltungen von je 2 SWS, die ausgewählt werden können aus drei Veranstaltungen der Sinologie.

Im Anschluss sind die Studierenden bereit, die Prüfung für das Sprachniveau HSK-2 abzulegen.

Im nächsten Semester finden die Veranstaltungen von FFA Chinesisch am Dienstag, 16-18 Uhr, sowie am Donnerstag, 16-18 Uhr, statt. Lehrer ist Li Ziheng. Die Veranstaltungen müssen über PORTA angemeldet werden, weitere Informationen finden Sie hier.

Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden, darunter dem FFA-Team, dem Lehrstuhl von Prof. Dr. Marc Oliver Rieger sowie der Sinologie der Universität Trier und nicht zuletzt bei unserer Lektorin Jialu Chen, welche den FFA Kurs 2019/20 im vergangenen Jahr erfolgreich betreut und großartige Evaluationsergebnisse erhalten hat.

 

Kurse im Wintersemester 2020/21 ausschließlich digital

Auch die Sprachkurse im Wintersemsester 2020/21 werden am Konfuzius-Institut der Uni Trier ausschließlich digital stattfinden. Der Kursplan wurde aktualisiert.

Damit folgen wir der Universität Trier sowie den weiteren rheinland-pfälzischen Hochschulen, welche dies mit dem Wissenschaftsministerium beschlossen haben.

Der neue Kursplan beinhaltet nahezu alle Schwierigkeitsgrade. Von Kleinkindern über erwachsene Anfänger bis hin zu Chinesisch-Profis können alle Interessierten einen Kurs wählen, der ihren Ambitionen und ihrem Vorwissen gerecht wird.

Bei Fragen zu Kursinhalten, Abläufen, benötigten Kursmaterialen oder anderen Themen stehen das Sekretariat sowie die jeweils verantwortliche Lehrkraft gerne zur Verfügung.

 

Chinesisch AG der Matthias-Grundschule feiert Halloween

Er schmeckt, der Kürbis auf Chinesische Art.

Am vergangenen Mittwoch, 28. Oktober 2020 feierte die Chinesisch AG der Matthias-Grundschule Halloween. Nicht fehlen durften dabei selbstgemachte, gedämpfte Kürbisklöschen (南瓜饼) aus Klebreismehl mit süßer Füllung aus roten Bohnen. Analog zum amerikanischen Halloween feiern die Chinesen den Zhongyuan Festtag (中元节). Er wird am 15. Tag des siebenten Mondmonats gefeiert. Nach dem Volksglauben wird in dieser Zeit die Welt von den Seelen der Toten durchstreift. Halloween ist inzwischen auch bei Jugendlichen in den chinesischen Metropolen sehr populär. Wie auch hierzuladen wird es eher als ein gruseliges Kostümfest gefeiert, bei dem der Spaß am Gruseln und Verkleidungen im Vordergrund steht.

Die Chinesisch-AG in der Matthias-Grundschule ist ein Beispiel für ein erfolgreiches Kooperationsprojekt des Konfuzius-Institutes der Universität Trier. Interessierte Schülerinnen und Schüler haben seit 2015 einmal pro Woche die Gelegenheit, mit Lektorin Xiling Liu-Koch auf spielerische Art und Weise Kunst und Kunsthandwerk aus China, Zeichnen und Kochen sowie erste Sprach- und Schreibfähigkeiten zu erlernen.

 

 

Termine für HSK/HSKK- und YCT-Prüfungen 2021

Die Termine für die HSK/HSKK-Prüfungen im Jahr 2021 sind nun bekannt. Im kommenden Jahr wird es insgesamt vier Sprachprüfungen geben – am 9. Januar, 20. März, 15. Mai und 5. Dezember. Prüfungsort für alle ist die Universität Trier. Die Anmeldezeiträume und weitere Details stehen jetzt noch nicht fest und werden zu einem späteren Zeitpunkt publiziert.

Eine Übersicht über die Termine finden Sie in der Tabelle unter Prüfungszentrum – HSK/HSKK.

 

Positionspapier "Konfuzius-Institute in Deutschland: Organisation und Aufgaben"

Immer wieder kommt es in der Öffentlichkeit zu Missverständnissen über Organisation und Aufgaben der Konfuzius-Institute. Wir verweisen in diesem Zuge auf das Positionspapier "Konfuzius-Institute in Deutschland: Organisation und Aufgaben" (.pdf-Datei, 504 kb), welches u.a. von den Konfuzius-Instituten in Berlin und Duisburg verfasst wurde.

Landesschau Rheinland-Pfalz – Beitrag über Alexander Berns

"Bis zu 20 Stunden pro Woche paukt Alexander Berns Vokabeln und Aussprache. Ende des Jahres möchte er die letzte und schwierigste Sprachprüfung bestehen."

Beim Bundesfinale des Sprachwettbewerbs „Chinese Bridge“ hat Alexander Berns, der am Konfuzius-Institut der Universität Trier Mandarin lernt, den zweiten Platz erreicht. Nun hat die Landesschau-Rheinland-Pfalz seiner Leidenschaft und seinem Engagement für das Erlernen der Chinesischen Sprache einen Beitrag gewidmet. Der Beitrag kann in der ARD-Mediathek sowie in der SWR-Mediathek angesehen werden.

Weitere Informationen zum Erfolg Berns beim Wettbewerb gibt es in der Pressemitteilung.

Deutschlandfinale Chinese Bridge

Das Deutschlandfinale des 13. Schüler-Wettbewerbs “Chinese Bridge”

Am 20. Juni endete das Deutschlandfinale des 13. internationalen Schüler-Wettbewerbs für die chinesische Sprache, “Chinese Bridge”. Dieser Wettbewerb unter dem Motto “Fly high with Chinese” wird von der Abteilung für Bildungswesen der Botschaft der Volksrepublik China in der Bundesrepublik Deutschland getragen und mit der Unterstützung des Konfuzius-Instituts der Universität Trier organisiert. Dreizehn Schüler aus ganz Deutschland nahmen an dem Wettbewerb teil und boten auf der Bühne eine ausgezeichnete Präsentation an. Nach hartem Wettbewerb gewann der Kandidat Juho Szurawitzki, der vom Konfuzius-Institut Metropole Ruhe e.V. ausgewählt wurde, mit hervorragenden Leistungen den 1. Preis. Als Vertreter von Deutschland werde er am globalen Finale des Schüler-Wettbewerbs “Chinese Bridge” teilnehmen.

Guo Jingqiu, die Botschaftsrätin der Botschaft der Volksrepublik China in der Bundesrepublik Deutschland, äußerte in ihrer Rede die Freude, dass der Wettbewerb wie geplant in Deutschland stattfinden könne. In der schwierigen Zeit der globalen Antipandemie habe China stets aufrichtig Deutschland bzw. mit allen Ländern der Welt zusammengearbeitet, um die Schwierigkeiten zu überwinden. Sie sagte, das Coronavirus führe dazu, Abstand halten zu müssen, aber das gemeinsame Interesse an die chinesische Sprache habe viele Herzen näher gebracht. Das Erlernen der chinesischen Sprache habe zum kulturellen Verständnis, zur Verkürzung der Entfernungen, zum Abbau von Barrieren und zur Verbesserung der Freundschaft beigetragen. Sie ermutigte die Teilnehmer, offene Einstellung gegenüber fremden Kulturen zu haben und nach der Epidemie schließlich die chinesische Kultur vor Ort zu erleben, wie das chinesische Sprichwort lautet “Einmal sehen ist besser als hundertmal sehen”.

Prof. Marc Oliver Rieger, Direktor des Konfuzius-Instituts der Universität Trier, hieß in der Begrüßung alle Teilnehmer und Zuschauer herzlich willkommen und hoffte auf ein baldiges Treffen vor Ort am Konfuzius-Institut der Universität Trier. Die Stadtregierung von Trier wünschte dem Wettbewerb ebenfalls einen vollständigen Erfolg. Die stellvertretende Bürgermeisterin Elvira Garbes sagte, dass Trier als Heimatstadt von Marx und älteste Stadt Deutschlands sich freut, die Gastgeberstadt vom dem “Chinese Bridge”-Wettbewerb zu werden. Sie lud alle ein, Trier nach der Pandemie zu besuchen.

Als Vorsitzender der Jury dieses Wettbewerbs teilte Prof. Karl-Heinz Pohl seine Erfahrungen mit dem Erlernen der chinesischen Sprache. Er sagte, als er Anfang der 1970er Jahre anfing, Chinesisch zu lernen, half diese Wahl seiner Karriere kaum. Heute habe sich die Situation dramatisch geändert. Während seiner Amtszeit als Professor für Sinologie and der Universität Trier hätten fast alle Absolventen Jobs in Bezug auf China gefunden. Professor Pohl äußerte hohe Erwartungen an den “Chinese Bridge”-Wettbewerb und hoffte, dass die Teilnehmer des Wettbewerbs in Zukunft zur Förderung des chinesisch-deutschen Kulturaustauschs beitragen werden.

Mehr als 100 Personen aus aller Welt schauten sich den Wettbewerb online an. In seinem Vortrag erzählte der Nr. 1-Kandidat Adam Osinski seine eigenen Erfahrungen mit dem Erlernen der chinesischen Sprache und dem Umgang mit der chinesischen Kultur in fließendem Chinesisch und die folgenden Kandidatinnen und Kandidaten teilten sich ebenfalls interessante Geschichten beim Chinesischlernen. Sonja Gerwik, die Kandidatin vom Konfuzius-Institut Stralsund, verglich Chinesisch mit einem Schlüssel, der die Tür zur chinesischen Kultur öffnete. Mit ihrem herausragenden Vortrag gewann sie den Pres für den besten Vortrag. In der Fragen-Antworten-Runde zeigten viele Teilnehmer gute Leistungen und haben alle sechs Fragen richtig beantwortet. Die von den Teilnehmern sorgfältig aufgenommenen Talentshow-Videos wurden in den sozialen Medien des Konfuzius-Instituts der Universität Trier veröffentlicht. Am Ende gewann Jessyka Staldeker die meisten Likes und damit den Preis für die beste künstlerische Darbietung.

Nach dem Wettbewerb dankte Dr. Li Yi, die chinesische Direktorin des Konfuzius-Instituts der Universität Trier, die Unterstützung von der chinesischen Botschaft in Deutschland sowie von allen Konfuzius-Instituts, Schulen, Lehrerinnen und Lehrern vom Herzen. Die Veranstaltung wurde von verschiedenen chinesischen und deutschen Institutionen unterstützt und gesponsert. Das “Arm für Kulturangelegenheiten und Tourismus der Provinz Shandong” und das “Amt des Rundfunk und Sport für Tourismus und Kulturangelegenheiten der Provinz Hainan” haben für diesen Wettbewerb jeweils die Auszeichnung “5 Tage 4 Nächte Kulturreise in Shandong” und die Auszeichnung “5 Tage 4 Nächte Kulturreise in Hainan” vergeben. Die Gewinner von dem besten Vortrag und der besten küntlerischen Darbietung hätten die Gelegenheit, eine kulturelle Erlebnistour durch Shandong oder Hainan zu machen. Außerdem bietet die deutsche Wassersportschule, SALT Yacht, kostenlose Windsurfkurse an. Alle Teilnehmer erhalten schließlich vom Konfuzius-Institut der Universität Trier exquisite Geschenke und Zertifikate.

Sonja Gerwik, die Preisträgerin für den besten Vortrag, gewann die Auszeichnung “5 Tage 4 Nächte Kulturreise in Shandong”. Der Geburtsort der konfuzianischen Kultur-Provinz Shandong ist ein berühmter kultureller Tourismusort in China. Die natürliche Landschaft in Shandong ist wunderschön und großartig, und seine Geschichte und Kultur sind reichhaltig. Konfuzius wurde hier geboren, der Berg Tai stieg hier auf und der Gelbe Fluss mündete hier ins Meer. Die Provinz Shandong plant, von 2020 bis 2021 20.000 Konfuzius Kultur- und Reisekurier zu rekrutieren. Als Konfuzius Kultur- und Reisekurier erhält man ein exklusives Zertifikat sowie die Möglichkeit, zur Reise nach Shandong eingeladen zu werden.

Jessyka Staldeker, die Preisträgerin für die beste künstlerische Darbietung, gewann die Auszeichnung “5 Tage 4 Nächte Kulturreise in Hainan”. Insel Hainan, ein internationales Inselresort, das eine detaillierte Beschreibung verdient und langsam genießt. Man kann Spaß mit Freunden und Familie in Sanya haben, den Wohlstand der internationalen Kongress- und Ausstellungsstadt in Boao spüren und den Frieden von Herzen im Südchinesischen Meer verwirklichen. In Hainan kann man die Feinheit der modernen Kunst genießen, die Freude am Radfahren auf der Insel erleben, das authentische Essen probieren und Chinesisch auf Hainans fundierteste Weise lernen. Insel Hainan, Chinas hochwertigste Tourismusoption, eine Mischung aus chinesischer Kultur und Weltkultur, ist führend in der chinesischen Modekultur. Wenn man nach Hainan kommt, kann man sich körperlich und geistig entspannen und die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft spüren.

13届世界中学生汉语桥德国赛区决赛圆满结束 

当地时间6月20日,第十三届“汉语桥”世界中学生中文比赛德国赛区决赛在特里尔大学孔子学院落下帷幕。本次比赛由中国驻德国大使馆教育处主办、特里尔大学孔子学院承办,以“ 追梦中文,不负韶华”为主题,分为中文演讲、知识问答和才艺展示三个环节。13名来自德国各地的中学生同台竞技,展示了追梦中文的初心。在一天的角逐之后,由杜伊斯堡-埃森大学鲁尔都市孔子学院选送,来自埃森市伯乐高级文理中学的6号选手舒泽宇(Juho Szurawitzki)在各环节中表现优异,以总分第一的好成绩斩获桂冠。他作为德国赛区代表,参加中学生汉语桥全球决赛。

中国驻德国大使吴恳夫人郭金秋参赞的致辞中,对此次比赛能在德国如期举行,并开启德国中学生汉语桥网络比赛先河给予高度评价。在全球抗疫的艰难时期,中国始终以精诚与世界各国合作,共克时艰。她还表示,汉语学习帮助了文化了解,缩短了距离,减少了障碍,增进了友谊。她勉励参赛选手和选派单位,语言学习仅仅通过课本显然是不够的,更重要的是怀有准备包容其他文化的心态。“百闻不如一见”,希望有更多的汉语桥选手在疫情过后能实地感受当代的中国,一起努力促进德国乃至欧洲与中国的文化交流。

特里尔大学孔子学院德方院长马克教授(Prof. Marc Oliver Rieger)在致辞中欢迎大家到访特里尔大学孔院。特里尔市市政府也预祝比赛取得圆满成功,副市长嘉博斯(Elvira Garbes)表示,作为马克思的故乡、德国最古老的城市,特里尔市非常荣幸能成为全德中学生汉语桥比赛的承办城市,她诚挚邀请大家在疫情结束之后来特里尔市观光。

本次比赛评委会主席、汉学家卜松山教授(Prof. Karl-Heinz Pohl)结合本次比赛主题,分享了自己学习中文的经历。今年是他学习汉语的第五十年,上世纪70年代初开始学习汉语时,这一选择几乎无助于职业生涯。如今,情况发生了巨大的变化,在他担任汉学教授期间,几乎所有毕业生都找到了与中国有关的工作。在致辞中,卜教授对汉语桥比赛寄以高度期待,并希望汉语桥的参赛者能在未来为增进中德文化交流做出贡献。

本次比赛吸引了来自欧洲、大洋洲、亚洲的观众共百余人在线观看。在中文演讲环节,1号选手欧天佑(Adam Osinski)用流利的中文讲述了自己学习中文、接触中国文化的经历,随后来自弗莱堡大学孔子学院、施特拉尔松德孔子学院、埃森伯乐高级文理中学等选送单位的参赛选手也依次分享了“在中国留下的17个瓶子”、“在红桥市场的砍价乐趣”、“在中国茶文化中体会同舟共济理念”、“在中国游学体验寄宿家庭生活”等有趣的追梦故事。来自施特拉尔松德孔子学院的4号选手桑娅(Sonja Gerwik)更是把汉语比作一把钥匙,打开了挚爱中国文化的心门,丰富传情的语言表达也让她获得“演讲之星”的称号。在涉及到中国国情、文化、语言的答题环节,多名选手表现出色,六题全对。选手们精心录制的才艺展示等视频在特里尔大学孔子学院各大社交媒体发布。最终,来自埃森伯乐高级文理中学的选手施瑶(Jessyka Staldeker)获赞数最多,获得德国赛区才艺之星的称号。

赛后,特里尔大学孔子学院中方院长李毅博士向中国驻德国大使馆参赞郭金秋,教育处刘立新公参等主办方人员表示衷心感谢,向所有参与到此次中学生汉语桥比赛的孔子学院,参赛选手及其指导老师等表示诚挚祝贺。此次活动得到了中德各类机构的支持和赞助,此次比赛的才艺之星、演讲之星奖项由山东省文化旅游厅、海南省旅游和文化广电体育厅鼎力赞助,获奖选手有机会前往山东和海南的文化体验之旅。优胜奖获得者也将赢取德国SALT Yacht水上运动学校的免费帆板课程。中学生汉语桥德国赛区所有参赛者都将获得主办方提供的精美礼品及获奖证书。

本次比赛的演讲之星桑娅将获得山东省文化和旅游厅为本次比赛提供的“5天4晚山东文旅免费体验游”大奖。感谢山东省文化和旅游厅对于本次德国赛区汉语桥世界中学生中文比赛的赞助与支持。好客山东,孔子家乡。作为东方文化胜地,山东省是著名的文化旅游度假目的地。孔子在这里诞生,泰山在这里崛起,黄河在这里入海。山东省计划在2020年-2021年招募两万名孔子文化和旅游使者,成为孔子文化和旅游使者将获得专属证书,还有机会邀请来到山东踩线观光。山东省是儒家文化发源地,感受中国文化,一定要拜访中国山东省。

本次比赛的才艺之星施瑶将获得海南省旅游和文化广电体育厅赞助的“阳光海南,度假天堂5天4晚海南文旅免费体验游”大奖。海南岛,一个最值得细细讲述和慢慢品味的国际海岛度假圣地。你可以在三亚与亲朋好友尽情狂欢;在博鳌感受国际会展城市的繁华;在南海体悟来自内心的平静。你可以享受现代艺术的精妙绝伦;体验环岛骑行的痛快;尝遍地道美食;还可以在海南最接地气地学习汉语。海南岛,中国最高端的旅游之选,中国文化与世界文化的交融体,引领中国时尚文化的风向标。感谢海南省旅游和文化广电体育厅对本次德国赛区汉语桥世界中学生中文比赛的大力支持和赞助。

                            德国特里尔大学孔子学院 供稿
 

Hinweis: Die Videos der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und alle anderen bisherigen Veröffentlichungen zum Schülerwettbewerb Chinese Bridge können weiterhin hier abgerufen werden.

Preis für Trierer Student bei Chinesisch-Wettbewerb

Beim Bundesfinale des Sprachwettbewerbs „Chinese Bridge“ hat Alexander Berns, der am Konfuzius-Institut der Universität Trier Mandarin lernt, den zweiten Platz erreicht.

Für Schüler und Studierende veranstaltet die Dachorganisation der Konfuzius-Institute, Hanban, jährlich den internationalen Sprachwettbewerb „Chinese Bridge“. Beim Deutschlandfinale der Studierenden hat Alexander Berns, der sich am Konfuzius-Institut der Universität Trier auf den Wettbewerb vorbereitet hat, den zweiten Platz belegt. Als Preis wird er am Weltfinale des Wettbewerbs in China teilnehmen. Das Deutschlandfinale fand in diesem Jahr erstmalig digital statt.

„Die Vorbereitungen für den Wettbewerb waren recht umfangreich, doch mit der tollen Unterstützung des Konfuzius-Institutes war es eine absolute Freude, dabei zu sein“, so Berns. Um ein Haar wäre seine Teilnahme kurzfristig verhindert worden: „Kurz vor dem Wettbewerb hatte ich einen Fahrradunfall. Glücklicherweise bekam ich nur einige Schürfwunden im Gesicht. Ich bin sehr froh, dass ich trotzdem noch imstande war, mitzumachen“, berichtet der 19-Jährige.

Der Wettbewerb bestand aus drei verschiedenen Disziplinen. Bei einem Live-Vortrag auf Chinesisch zum Wettbewerbsmotto „One World, One Family“ erzählte Berns von seiner Gastfamilie in Yantai (Provinz Shandong, China). Vor knapp zwei Jahren hatte er dort vier Monate lang eine Schule besuchen können. In einer zweiten Live-Befragung wurden sein Wissen in den Themenbereichen Landeskunde, Kultur und Sprachkenntnisse abgefragt. Außerdem musste bereits im Vorfeld ein selbstgedrehtes Video mit einer künstlerischen Darbietung eingesendet werden. Hier überzeugte Alexander Berns die Jury mit dem chinesischen Lied „Wenn du alt bist“. Das Lied widmete er sowohl seiner chinesischen Gastfamilie als auch seinen deutschen Eltern.

Alexander Berns lernt bereits seit vier Jahren Mandarin, seit Ende August 2019 besucht er Sprachkurse am Konfuzius-Institut der Universität Trier. Dort verfolgt er das ehrgeizige Ziel, das Sprachniveau „HSK 6“ zu erreichen, also "verhandlungssicher in Wort und Schrift" zu werden. Zurzeit absolviert er eine Ausbildung zum Mechatroniker bei der Feluwa Pumpen GmbH in seinem Wohnort Mürlenbach (Vulkaneifel) und studiert dual Elektrotechnik an der Hochschule Trier. Er hofft, nach seinem Studium auch beruflich Auslandsaufenthalte in China absolvieren zu können.

Am 20. Juni 2020 ist das Deutschlandfinale des parallelen Wettbewerbes für Schülerinnen und Schüler. Es wird vom Konfuzius-Institut der Universität Trier organisiert und findet ebenfalls digital statt. Auch Zuschauerinnen und Zuschauer sind herzlich eingeladen.