Alle Kurse des Konfuzius-Instituts ab sofort digital

Da wir aufgrund der Coronavirus-Epidemie momentan keine regulären Kurse anbieten können, bieten wir im Sommersemester ab der KW 19 vollständig digitale Kurse an. Seit kurzem gibt es zudem eine Videoreihe, in der wir Ihnen unsere ganz persönlichen chinesischen Lieblingswörter vorstellen. Auch das Deutschlandfinale im Schüler-Wettbewerb "Chinese Bridge", welches unser Institut mitorganisiert, muss über Zoom stattfinden.

Wann es mit unseren regulären Kursen weitergeht und Neuigkeiten über unsere digitalen Angebote erfahren Sie hier sowie auf unseren Social-Media-Kanälen. Außerdem sind wir per E-Mail für Sie erreichbar. Unser Sekretariat bleibt bis auf weiteres geschlossen.

Informationen der Universität Trier zur aktuellen Situation finden Sie außerdem auf www.corona.uni-trier.de.

Bleiben Sie gesund!

Prof. Marc Oliver Rieger

Direktor des Konfuzius-Instituts

Online-Vortrag: „Himmel und Erde sind mit mir eins“: Tao Yuanming (365-427) und seine Gedichte – im Spiegel chinesischer Landschaftsgemälde

Warum wird Tao Yuanming (365-427), der als der „Feld und Garten-Dichter“ Chinas gilt und das „goldenen Zeitalter“ der chinesischen Dichtung (spätere Tang- und Song-Zeit 7.-12. Jh.) maßgeblich beeinflusste, so verehrt? Aus seiner Dichtung spricht eine beispiellose Einheit von Mensch und Werk, mit anderen Worten: die Dichtung ist hier Spiegel eines großen Charakters: eines Naturmenschen. In ihm finden wir eine bemerkenswerte Einheit von taoistischer Gelassenheit und Lebenskunst mit konfuzianischer mitmenschlicher Wärme, moralischer Festigkeit und diesseitsbejahender Liebe zum Leben.

Der Vortrag findet am Dienstag, 07. Juli 2020, von 18:00-19:00 Uhr über die Online-Plattform "Zoom" statt. Der Eintritt ist frei.

Neben Besprechungen von exemplarischen Gedichten werden im Vortrag Bilder von chinesischen Landschaftsmalern gezeigt, die Gedichte von Tao Yuanming illustrieren. Dabei wird auch kurz auf die einzigartige und faszinierende Beziehung zwischen Dichtung und Malerei in der chinesischen Ästhetik eingegangen.

Prof. Karl-Heinz Pohl ist emeritierter Professor für Sinologie an der Universität Trier. Seine Arbeitsgebiete umfassen chinesische Geistesgeschichte, Ethik und Ästhetik des modernen und vormodernen China, interkulturelle Kommunikation und Dialog zwischen China und dem Westen.

Zugangslink: https://zoom.us/j/98354610408

Meeting-ID:   983 5461 0408

Veranstalter: Konfuzius-Institut an der Universität Freiburg und Konfuzius-Institut an der Universität Trier

Online-Lesung: "China für Anfänger"

Freitag, 10. Juli 2020, 19:30 Uhr

Ort: Online | Die VEranstaltung wird sowohl über Zoom als auch über YouTube gestreamt

Nach 12 Jahren ist das Buch „China für Anfänger – Eine faszinierende Welt entdecken“ von Karl-Heinz Pohl neu erschienen. Der Autor, emeritierter Professor der Sinologie an der Universität Trier, fasst hier seine langjährigen Erfahrungen mit China zusammen – in diesem Jahr blickt er auf 50 Jahre Beschäftigung mit China zurück.

Durch Hintergrundwissen im Bereich Kultur soll dem interessierten Leser für die Fremdheit Chinas Zugänge des Verstehens eröffnet werden – das Land gilt ja bekanntermaßen hierzulande fast sprichwörtlich als Inbegriff des faszinierenden Fremden.

Für diese neu überarbeitete und aktualisierte vierte Auflage von „China für Anfänger“ wurden die politisch-historischen Entwicklungen in China auf den letzten Stand gebracht und wesentliche Teile neu geschrieben. Vor allem in den Teilen, die die philosophisch-religiösen Traditionen betreffen, stellt das Buch auch eine kurz gefasste „Geistesgeschichte“ Chinas dar.

In der Lesung sollen der Aufbau und ein repräsentativer Mix der verschiedenen Teile des Buches vorgestellt werden.

Bitte registrieren Sie sich hier: https://zoom.us/webinar/register/WN_YS5wspmbTnSEubS3Z0f6Sg

Oder verfolgen Sie die Veranstaltung im YouTube-Livestream!

Veranstalter: Konfuziu-Institut München

Online-Vortrag: China und die Corona-Krise: Innen- und außenpolitische Positionen

Montag, 13. Juli 2020, 18:15 Uhr

Die weltweite Verbreitung der Corona-Pandemie und ihre gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen sind zum prägenden Thema nationaler und internationaler politischer Diskurse geworden. Wie geht China mit der Krise und ihren Folgen um? Welche internationalen Dimensionen lassen sich beobachten? Der Vortrag beleuchtet die innen- und außenpolitischen Positionen der VR China und sucht diese im globalen Kontext einzuordnen.

Mechthild Leutner, emeritierte Professorin für Staat, Gesellschaft und Kultur des modernen China am Ostasiatischen Seminar der Freien Universität Berlin und Vereinsvorsitzende des Konfuzius-Instituts an der Freien Universität Berlin, ist eine international renommierte Sinologin, die sich mit der Geschichte des modernen China in ihren politischen, sozialen und kulturellen Dimensionen befasst.

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Nach Anmeldung senden wir Ihnen einen Zugangslink und Zugangsdaten zum Termin zu. 

Anmeldung unteranmeldungkonfuziusinstitut-berlinde

 Veranstaltung des Konfuzius-Instituts an der Freien Universität Berlin.

Online-Vortrag: "Chinas Sozialpunktesystem: Eine vertrauensbildende Maßnahme?"

Donnerstag, 16. Juli 2020, 19:00 Uhr

Ort: Online | Der Vortrag wird über die Online-Plattform "Zoom" durchgeführt

Der Vortrag betrachtet die Entwicklung des Sozialpunktesystems in China (auch 'Social Credit System' genannt) und erläutert die verschiedenen Teilsysteme. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, welche Funktion das System politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich im Idealfall übernehmen soll, welche es realistisch betrachtet erfüllen kann und inwieweit wir bereits Anpassungen der Zielvorstellungen an die Realität beobachten können.

Prof. Dr. Doris Fischer ist Inhaberin des Lehrstuhls China Business and Economics an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Doris Fischer studierte Betriebswirtschaftslehre und Sinologie in Hamburg und Wuhan und promovierte in Volkswirtschaftslehre an der Universität Gießen. Im Mittelpunkt ihrer zahlreichen Forschungsarbeiten zu Wettbewerb, Regulierung sowie Industriepolitik stehen das Interesse an Chinas Wirtschaftspolitik und den dadurch geschaffenen Anreizstrukturen für ökonomische Akteure.

Die Veranstaltung wird mit der Software „Zoom“ durchgeführt. Link zur Anmeldung 

Die Teilnahme ist kostenlos. Teilnehmerzahl begrenzt auf 100, Plätze werden nach der Reihenfolge der Anmeldung vergeben.

Veranstalter: Konfuzius-Institut Nürnberg

2. Chinesisch-deutscher Übersetzungswettbewerb für Nachwuchsübersetzer

Interessieren Sie sich für chinesische Literatur? Macht es Ihnen Spaß, auch knifflige Texte aus dem Chinesischen in gut lesbares Deutsch zu übersetzen? Dann machen Sie mit beim 2. Chinesisch-deutschen Übersetzungswettbewerb für Nachwuchsübersetzer des Konfuzius-Instituts Bonn e.V. an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und der Abteilung für Sinologie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Übersetzer bauen Brücken, die den Zugang zu fremden Kulturen ermöglichen. Dadurch leisten sie einen aktiven Beitrag zur Völkerverständigung. Mit unserem Übersetzungswettbewerb möchten wir Sie dazu ermutigen, sich gestaltend am Kulturaustausch zwischen China und Deutschland zu beteiligen. Den drei Erstplatzierten winken spannende Preise rund ums Übersetzen. Die Preisvergabe findet im November 2020 in Bonn statt. Der Text des oder der Erstplatzierten wird zudem im Magazin minima sinica veröffentlicht, das halbjährlich erscheint. Das Magazin mit Redaktionssitz in Deutschland und China beleuchtet in seinen Beiträgen diverse Aspekte der Geistes- und Kulturgeschichte Chinas. Dabei finden auch Übersetzungen literarischer Texte aus dem Chinesischen einen Platz.

Gegenstand unseres Wettbewerbes ist ein Auszug aus einer Kurzgeschichte des chinesischen Science-Fiction-Schriftstellers Han Song. Han Song wurde 1965 in Chongqing geboren und lebt heute in Peking, wo er als Journalist für die Nachrichtenagentur Xinhua arbeitet. Er gilt als einer der wichtigsten chinesischen Science-Fiction-Autoren und wurde mehrfach mit dem chinesischen Galaxy Award ausgezeichnet. Den Text finden Sie auf www.Konfuzius-Bonn.de
Teilnehmen können alle Interessenten und Interessentinnen bis zum vollendeten dreißigsten Lebensjahr unabhängig von Nationalität oder Muttersprache. Auch eine Übersetzung im Sprachtandem ist möglich. Für Ihre Teilnahme benötigen wir folgende Informationen:

- Alter
- Post- und E-Mail-Adresse
- Telefonnummer
- Ausbildung und gegebenenfalls Beruf

Senden Sie Ihre Übersetzungsvorschläge bitte als PDF-Datei zusammen mit den obengenannten Angaben zu Ihrer Person mit dem Betreff „Übersetzungswettbewerb“ an: InfoKonfuzius-Bonnde. Bitte versehen Sie die Textseiten Ihres Übersetzungsvorschlags NICHT mit Ihrem Namen, denn nur so können wir eine Anonymisierung Ihrer Einsendung sicherstellen. Die Angaben zu Ihrer Person schreiben Sie bitte separat in die E-Mail. Einsendeschluss ist der 30. September 2020.

Ausschreibung (.pdf-Datei, 293 KB)

Textgrundlage (.pdf-Datei, 1.60 MB)

Deutschlandfinale Chinese Bridge

Das Deutschlandfinale des 13. Schüler-Wettbewerbs “Chinese Bridge”

Am 20. Juni endete das Deutschlandfinale des 13. internationalen Schüler-Wettbewerbs für die chinesische Sprache, “Chinese Bridge”. Dieser Wettbewerb unter dem Motto “Fly high with Chinese” wird von der Abteilung für Bildungswesen der Botschaft der Volksrepublik China in der Bundesrepublik Deutschland getragen und mit der Unterstützung des Konfuzius-Instituts der Universität Trier organisiert. Dreizehn Schüler aus ganz Deutschland nahmen an dem Wettbewerb teil und boten auf der Bühne eine ausgezeichnete Präsentation an. Nach hartem Wettbewerb gewann der Kandidat Juho Szurawitzki, der vom Konfuzius-Institut Metropole Ruhe e.V. ausgewählt wurde, mit hervorragenden Leistungen den 1. Preis. Als Vertreter von Deutschland werde er am globalen Finale des Schüler-Wettbewerbs “Chinese Bridge” teilnehmen.

Guo Jingqiu, die Botschaftsrätin der Botschaft der Volksrepublik China in der Bundesrepublik Deutschland, äußerte in ihrer Rede die Freude, dass der Wettbewerb wie geplant in Deutschland stattfinden könne. In der schwierigen Zeit der globalen Antipandemie habe China stets aufrichtig Deutschland bzw. mit allen Ländern der Welt zusammengearbeitet, um die Schwierigkeiten zu überwinden. Sie sagte, das Coronavirus führe dazu, Abstand halten zu müssen, aber das gemeinsame Interesse an die chinesische Sprache habe viele Herzen näher gebracht. Das Erlernen der chinesischen Sprache habe zum kulturellen Verständnis, zur Verkürzung der Entfernungen, zum Abbau von Barrieren und zur Verbesserung der Freundschaft beigetragen. Sie ermutigte die Teilnehmer, offene Einstellung gegenüber fremden Kulturen zu haben und nach der Epidemie schließlich die chinesische Kultur vor Ort zu erleben, wie das chinesische Sprichwort lautet “Einmal sehen ist besser als hundertmal sehen”.

Prof. Marc Oliver Rieger, Direktor des Konfuzius-Instituts der Universität Trier, hieß in der Begrüßung alle Teilnehmer und Zuschauer herzlich willkommen und hoffte auf ein baldiges Treffen vor Ort am Konfuzius-Institut der Universität Trier. Die Stadtregierung von Trier wünschte dem Wettbewerb ebenfalls einen vollständigen Erfolg. Die stellvertretende Bürgermeisterin Elvira Garbes sagte, dass Trier als Heimatstadt von Marx und älteste Stadt Deutschlands sich freut, die Gastgeberstadt vom dem “Chinese Bridge”-Wettbewerb zu werden. Sie lud alle ein, Trier nach der Pandemie zu besuchen.

Als Vorsitzender der Jury dieses Wettbewerbs teilte Prof. Karl-Heinz Pohl seine Erfahrungen mit dem Erlernen der chinesischen Sprache. Er sagte, als er Anfang der 1970er Jahre anfing, Chinesisch zu lernen, half diese Wahl seiner Karriere kaum. Heute habe sich die Situation dramatisch geändert. Während seiner Amtszeit als Professor für Sinologie and der Universität Trier hätten fast alle Absolventen Jobs in Bezug auf China gefunden. Professor Pohl äußerte hohe Erwartungen an den “Chinese Bridge”-Wettbewerb und hoffte, dass die Teilnehmer des Wettbewerbs in Zukunft zur Förderung des chinesisch-deutschen Kulturaustauschs beitragen werden.

Mehr als 100 Personen aus aller Welt schauten sich den Wettbewerb online an. In seinem Vortrag erzählte der Nr. 1-Kandidat Adam Osinski seine eigenen Erfahrungen mit dem Erlernen der chinesischen Sprache und dem Umgang mit der chinesischen Kultur in fließendem Chinesisch und die folgenden Kandidatinnen und Kandidaten teilten sich ebenfalls interessante Geschichten beim Chinesischlernen. Sonja Gerwik, die Kandidatin vom Konfuzius-Institut Stralsund, verglich Chinesisch mit einem Schlüssel, der die Tür zur chinesischen Kultur öffnete. Mit ihrem herausragenden Vortrag gewann sie den Pres für den besten Vortrag. In der Fragen-Antworten-Runde zeigten viele Teilnehmer gute Leistungen und haben alle sechs Fragen richtig beantwortet. Die von den Teilnehmern sorgfältig aufgenommenen Talentshow-Videos wurden in den sozialen Medien des Konfuzius-Instituts der Universität Trier veröffentlicht. Am Ende gewann Jessyka Staldeker die meisten Likes und damit den Preis für die beste künstlerische Darbietung.

Nach dem Wettbewerb dankte Dr. Li Yi, die chinesische Direktorin des Konfuzius-Instituts der Universität Trier, die Unterstützung von der chinesischen Botschaft in Deutschland sowie von allen Konfuzius-Instituts, Schulen, Lehrerinnen und Lehrern vom Herzen. Die Veranstaltung wurde von verschiedenen chinesischen und deutschen Institutionen unterstützt und gesponsert. Das “Arm für Kulturangelegenheiten und Tourismus der Provinz Shandong” und das “Amt des Rundfunk und Sport für Tourismus und Kulturangelegenheiten der Provinz Hainan” haben für diesen Wettbewerb jeweils die Auszeichnung “5 Tage 4 Nächte Kulturreise in Shandong” und die Auszeichnung “5 Tage 4 Nächte Kulturreise in Hainan” vergeben. Die Gewinner von dem besten Vortrag und der besten küntlerischen Darbietung hätten die Gelegenheit, eine kulturelle Erlebnistour durch Shandong oder Hainan zu machen. Außerdem bietet die deutsche Wassersportschule, SALT Yacht, kostenlose Windsurfkurse an. Alle Teilnehmer erhalten schließlich vom Konfuzius-Institut der Universität Trier exquisite Geschenke und Zertifikate.

Sonja Gerwik, die Preisträgerin für den besten Vortrag, gewann die Auszeichnung “5 Tage 4 Nächte Kulturreise in Shandong”. Der Geburtsort der konfuzianischen Kultur-Provinz Shandong ist ein berühmter kultureller Tourismusort in China. Die natürliche Landschaft in Shandong ist wunderschön und großartig, und seine Geschichte und Kultur sind reichhaltig. Konfuzius wurde hier geboren, der Berg Tai stieg hier auf und der Gelbe Fluss mündete hier ins Meer. Die Provinz Shandong plant, von 2020 bis 2021 20.000 Konfuzius Kultur- und Reisekurier zu rekrutieren. Als Konfuzius Kultur- und Reisekurier erhält man ein exklusives Zertifikat sowie die Möglichkeit, zur Reise nach Shandong eingeladen zu werden.

Jessyka Staldeker, die Preisträgerin für die beste künstlerische Darbietung, gewann die Auszeichnung “5 Tage 4 Nächte Kulturreise in Hainan”. Insel Hainan, ein internationales Inselresort, das eine detaillierte Beschreibung verdient und langsam genießt. Man kann Spaß mit Freunden und Familie in Sanya haben, den Wohlstand der internationalen Kongress- und Ausstellungsstadt in Boao spüren und den Frieden von Herzen im Südchinesischen Meer verwirklichen. In Hainan kann man die Feinheit der modernen Kunst genießen, die Freude am Radfahren auf der Insel erleben, das authentische Essen probieren und Chinesisch auf Hainans fundierteste Weise lernen. Insel Hainan, Chinas hochwertigste Tourismusoption, eine Mischung aus chinesischer Kultur und Weltkultur, ist führend in der chinesischen Modekultur. Wenn man nach Hainan kommt, kann man sich körperlich und geistig entspannen und die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft spüren.

13届世界中学生汉语桥德国赛区决赛圆满结束 

当地时间6月20日,第十三届“汉语桥”世界中学生中文比赛德国赛区决赛在特里尔大学孔子学院落下帷幕。本次比赛由中国驻德国大使馆教育处主办、特里尔大学孔子学院承办,以“ 追梦中文,不负韶华”为主题,分为中文演讲、知识问答和才艺展示三个环节。13名来自德国各地的中学生同台竞技,展示了追梦中文的初心。在一天的角逐之后,由杜伊斯堡-埃森大学鲁尔都市孔子学院选送,来自埃森市伯乐高级文理中学的6号选手舒泽宇(Juho Szurawitzki)在各环节中表现优异,以总分第一的好成绩斩获桂冠。他作为德国赛区代表,参加中学生汉语桥全球决赛。

中国驻德国大使吴恳夫人郭金秋参赞的致辞中,对此次比赛能在德国如期举行,并开启德国中学生汉语桥网络比赛先河给予高度评价。在全球抗疫的艰难时期,中国始终以精诚与世界各国合作,共克时艰。她还表示,汉语学习帮助了文化了解,缩短了距离,减少了障碍,增进了友谊。她勉励参赛选手和选派单位,语言学习仅仅通过课本显然是不够的,更重要的是怀有准备包容其他文化的心态。“百闻不如一见”,希望有更多的汉语桥选手在疫情过后能实地感受当代的中国,一起努力促进德国乃至欧洲与中国的文化交流。

特里尔大学孔子学院德方院长马克教授(Prof. Marc Oliver Rieger)在致辞中欢迎大家到访特里尔大学孔院。特里尔市市政府也预祝比赛取得圆满成功,副市长嘉博斯(Elvira Garbes)表示,作为马克思的故乡、德国最古老的城市,特里尔市非常荣幸能成为全德中学生汉语桥比赛的承办城市,她诚挚邀请大家在疫情结束之后来特里尔市观光。

本次比赛评委会主席、汉学家卜松山教授(Prof. Karl-Heinz Pohl)结合本次比赛主题,分享了自己学习中文的经历。今年是他学习汉语的第五十年,上世纪70年代初开始学习汉语时,这一选择几乎无助于职业生涯。如今,情况发生了巨大的变化,在他担任汉学教授期间,几乎所有毕业生都找到了与中国有关的工作。在致辞中,卜教授对汉语桥比赛寄以高度期待,并希望汉语桥的参赛者能在未来为增进中德文化交流做出贡献。

本次比赛吸引了来自欧洲、大洋洲、亚洲的观众共百余人在线观看。在中文演讲环节,1号选手欧天佑(Adam Osinski)用流利的中文讲述了自己学习中文、接触中国文化的经历,随后来自弗莱堡大学孔子学院、施特拉尔松德孔子学院、埃森伯乐高级文理中学等选送单位的参赛选手也依次分享了“在中国留下的17个瓶子”、“在红桥市场的砍价乐趣”、“在中国茶文化中体会同舟共济理念”、“在中国游学体验寄宿家庭生活”等有趣的追梦故事。来自施特拉尔松德孔子学院的4号选手桑娅(Sonja Gerwik)更是把汉语比作一把钥匙,打开了挚爱中国文化的心门,丰富传情的语言表达也让她获得“演讲之星”的称号。在涉及到中国国情、文化、语言的答题环节,多名选手表现出色,六题全对。选手们精心录制的才艺展示等视频在特里尔大学孔子学院各大社交媒体发布。最终,来自埃森伯乐高级文理中学的选手施瑶(Jessyka Staldeker)获赞数最多,获得德国赛区才艺之星的称号。

赛后,特里尔大学孔子学院中方院长李毅博士向中国驻德国大使馆参赞郭金秋,教育处刘立新公参等主办方人员表示衷心感谢,向所有参与到此次中学生汉语桥比赛的孔子学院,参赛选手及其指导老师等表示诚挚祝贺。此次活动得到了中德各类机构的支持和赞助,此次比赛的才艺之星、演讲之星奖项由山东省文化旅游厅、海南省旅游和文化广电体育厅鼎力赞助,获奖选手有机会前往山东和海南的文化体验之旅。优胜奖获得者也将赢取德国SALT Yacht水上运动学校的免费帆板课程。中学生汉语桥德国赛区所有参赛者都将获得主办方提供的精美礼品及获奖证书。

本次比赛的演讲之星桑娅将获得山东省文化和旅游厅为本次比赛提供的“5天4晚山东文旅免费体验游”大奖。感谢山东省文化和旅游厅对于本次德国赛区汉语桥世界中学生中文比赛的赞助与支持。好客山东,孔子家乡。作为东方文化胜地,山东省是著名的文化旅游度假目的地。孔子在这里诞生,泰山在这里崛起,黄河在这里入海。山东省计划在2020年-2021年招募两万名孔子文化和旅游使者,成为孔子文化和旅游使者将获得专属证书,还有机会邀请来到山东踩线观光。山东省是儒家文化发源地,感受中国文化,一定要拜访中国山东省。

本次比赛的才艺之星施瑶将获得海南省旅游和文化广电体育厅赞助的“阳光海南,度假天堂5天4晚海南文旅免费体验游”大奖。海南岛,一个最值得细细讲述和慢慢品味的国际海岛度假圣地。你可以在三亚与亲朋好友尽情狂欢;在博鳌感受国际会展城市的繁华;在南海体悟来自内心的平静。你可以享受现代艺术的精妙绝伦;体验环岛骑行的痛快;尝遍地道美食;还可以在海南最接地气地学习汉语。海南岛,中国最高端的旅游之选,中国文化与世界文化的交融体,引领中国时尚文化的风向标。感谢海南省旅游和文化广电体育厅对本次德国赛区汉语桥世界中学生中文比赛的大力支持和赞助。

                            德国特里尔大学孔子学院 供稿
 

Hinweis: Die Videos der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und alle anderen bisherigen Veröffentlichungen zum Schülerwettbewerb Chinese Bridge können weiterhin hier abgerufen werden.

HSK- und YCT-Prüfungstermin am 24.10.2020

Am Samstag, 24. Oktober 2020, gibt es wieder die Möglichkeit HSK- und YCT-Prüfungen zu absolvieren. HSK (Hanyu Shuiping Kaoshi) ist die Standardprüfung des Chinesisch-Sprachniveaus für den akademischen Bereich und die berufliche Qualifikation, der Youth Chinese Test (YCT) ist ein international standardisierter Sprachtest, der sich vor allem an Schüler der Primär- und Sekundarstufe richtet.

Prüfungsort ist Luxemburg. Weitere Details zum Ablauf der Prüfung werden rechtzeitig bekanntgegeben. Die Anmeldung ist bis zum 05.10.2020 möglich, Informationen zu den Anmeldeformalitäten gibt es hier auf unserer Website im "Prüfungszentrum".

Preis für Trierer Student bei Chinesisch-Wettbewerb

Beim Bundesfinale des Sprachwettbewerbs „Chinese Bridge“ hat Alexander Berns, der am Konfuzius-Institut der Universität Trier Mandarin lernt, den zweiten Platz erreicht.

Für Schüler und Studierende veranstaltet die Dachorganisation der Konfuzius-Institute, Hanban, jährlich den internationalen Sprachwettbewerb „Chinese Bridge“. Beim Deutschlandfinale der Studierenden hat Alexander Berns, der sich am Konfuzius-Institut der Universität Trier auf den Wettbewerb vorbereitet hat, den zweiten Platz belegt. Als Preis wird er am Weltfinale des Wettbewerbs in China teilnehmen. Das Deutschlandfinale fand in diesem Jahr erstmalig digital statt.

„Die Vorbereitungen für den Wettbewerb waren recht umfangreich, doch mit der tollen Unterstützung des Konfuzius-Institutes war es eine absolute Freude, dabei zu sein“, so Berns. Um ein Haar wäre seine Teilnahme kurzfristig verhindert worden: „Kurz vor dem Wettbewerb hatte ich einen Fahrradunfall. Glücklicherweise bekam ich nur einige Schürfwunden im Gesicht. Ich bin sehr froh, dass ich trotzdem noch imstande war, mitzumachen“, berichtet der 19-Jährige.

Der Wettbewerb bestand aus drei verschiedenen Disziplinen. Bei einem Live-Vortrag auf Chinesisch zum Wettbewerbsmotto „One World, One Family“ erzählte Berns von seiner Gastfamilie in Yantai (Provinz Shandong, China). Vor knapp zwei Jahren hatte er dort vier Monate lang eine Schule besuchen können. In einer zweiten Live-Befragung wurden sein Wissen in den Themenbereichen Landeskunde, Kultur und Sprachkenntnisse abgefragt. Außerdem musste bereits im Vorfeld ein selbstgedrehtes Video mit einer künstlerischen Darbietung eingesendet werden. Hier überzeugte Alexander Berns die Jury mit dem chinesischen Lied „Wenn du alt bist“. Das Lied widmete er sowohl seiner chinesischen Gastfamilie als auch seinen deutschen Eltern.

Alexander Berns lernt bereits seit vier Jahren Mandarin, seit Ende August 2019 besucht er Sprachkurse am Konfuzius-Institut der Universität Trier. Dort verfolgt er das ehrgeizige Ziel, das Sprachniveau „HSK 6“ zu erreichen, also "verhandlungssicher in Wort und Schrift" zu werden. Zurzeit absolviert er eine Ausbildung zum Mechatroniker bei der Feluwa Pumpen GmbH in seinem Wohnort Mürlenbach (Vulkaneifel) und studiert dual Elektrotechnik an der Hochschule Trier. Er hofft, nach seinem Studium auch beruflich Auslandsaufenthalte in China absolvieren zu können.

Am 20. Juni 2020 ist das Deutschlandfinale des parallelen Wettbewerbes für Schülerinnen und Schüler. Es wird vom Konfuzius-Institut der Universität Trier organisiert und findet ebenfalls digital statt. Auch Zuschauerinnen und Zuschauer sind herzlich eingeladen.

Chinesischer Malereiwettbewerb – verlängerte Einsendefrist

Wie im vergangenen Jahr veranstalten wir auch 2020 wieder einen großen Malereiwettbewerb – für Kinder und Erwachsene! Preise gibt es in verschiedenen Alterskategorien zu gewinnen. 

Alle Werke müssen eine Verbindung zwischen einem chinesischen Gedicht und einem Bild darstellen. Das Gedicht kann ein klassisches oder selbstgedichtetes Werk sein.

Aus den Arbeiten möchten wir wie bereits im Vorjahr einen Kalender erstellen – dann schon für 2021, das Jahr des Büffels...

Da wir das Feedback bekommen haben, dass einige Künstlerinnen und Künstler noch etwas mehr Zeit brauchen, haben wir die Frist für die Einreichung der Werke verlängert.

Der neue, verlängerte Einsendeschluss ist Ende Juni. Zusendungen bitte an das Konfuzius-Institut schicken – per Post oder per E-Mail (in hoher Auflösung!).

Taiji

Der Taiji-Kurs für Erwachsene, der aufgrund der Covid-19-Pandemie verschoben werden musste, darf leider noch nicht neu starten. Wir werden die Vorangemeldeten rechtzeitig informieren, wenn der Kurs wieder in der geplanten Form stattfinden kann. Die Kursleitung übernimmt Herr LI Ziheng (lizuni-trierde).

Wir haben zur Überbrückung für Sie aber einige Kampffiguren aufgezeichnet. Sie können diese als Video auf Youtube abrufen.

Taiji ist eine chinesische Kampfkunst. Sie umfasst zahlreiche Aspekte, wie z.B. die Gesundheit, Meditation und Selbstverteidigung sowie die Möglichkeit zur persönlichen Entfaltung. Seit den 70er-Jahren erfreut sich Taiji auch in Europa immer größerer Beliebtheit.

Wir freuen uns über einen Besuch auf unserem YouTube-Kanal, wo die Taiji-Videos bequem als Playlist angeschaut werden können:

Neue digitale Chinesischkurse

Ab der KW 19 (04. Mai) bieten wir unsere Kurse regulär digital an. Alle sind selbst konzipiert und werden von erfahrenenen Lehrkräften betreut. Sie entsprechen vollständig den Richtlinien des Office of Chinese Language Council International (Hanban).

Die Kurse können zu einer gegenüber den Präsenzkursen reduzierten Teilnahmegebühr besucht werden, für unseren Anfängerkurs (Chinesisch 1.1) gilt ein noch geringerer Tarif.

Die Durchführung der Kurse erfolgt über Zoom, den Teilnehmenden entstehen für den Anbieter keine weiteren Kosten. Vorausgesetzt werden lediglich eine stabile Internetverbindung und idealerweise taugliche Audio- und Videotechnik.

Informationen zum Kursangebot und zur Anmeldung finden Sie unter Kursangebot - Sprachkurse - Chinesischkurse am Konfuzius-Institut.

Go-Freundschaftsturnier Wuhan-Trier

Aus Anlass der Corona-Krise wurde zwischen dem 30. April und dem 03. Mai ein digitales Freundschaftsturnier zwischen der chinesischen Metropole Wuhan und Trier im chinesischen Brettspiel Go ausgetragen. Es spielten jeweils drei Spieler pro Team nacheinander an einer Partie (Staffel-Go, jeder Spieler 35 Züge).

Nach dem ersten Spiel am Donnerstag führte Trier mit 1-0, die beiden Begegnungen am Samstag und Sonntag konnte Wuhan für sich entscheiden. Glückwunsch zum Turniersieg!

Beim ersten Spiel traf Prof. Marc Oliver Rieger, Direktor des Konfuzius-Instituts in Trier, auf Wu Genyou, Dekan der philosophischen Fakultät der Wuhan Universität. Am Start waren jedoch nicht nur Trierer, sondern auch zwei deutsche Meister: Benjamin Teuber (der aktuelle Meister) und Jonas Welticke (der Vorjahresmeister). Bei der Spielstärkte gemischte Teams sorgten für Unterhaltung.

Weitere Informationen zu Turnier, Spielern und Ergebnissen gibt es beim Deutschen Go-Bund (DGoB).

Das Turnier wurde live auf Weiquitv.com übertragen. Einige Impressionen finden Sie in einem kleinen Nachbericht auf unserem YouTube-Kanal:

Absage Trierer Tengen

Leider muss das diesjährige Trierer Tengen aufgrund der Covid-19 Epidemie abgesagt werden.

Ursprüngliche Veranstaltungsankündigung

Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Neuauflage unseres beliebten Trierer Tengen. Die neunte Auflage des Kinder- und Jugendturniers im traditionellen chinesischen Brettspiel Go/Weiqui/Baduk startet am Samstag, 23. Mai 2020 von 11 bis 19 Uhr im Gebäude N der Uni Trier (Räume N1, N3 und N4). Gespielt wird auf 9x9 in Schulteams mit je 2-3 Schülern. Schulen können auch mit mehreren Teams mitspielen. Einzelspieler können natürlich auch teilnehmen. Wir stiften attraktive Preise für alle Teilnehmer!

Wir bitten um vorherige Anmeldung an konfuzius-institutuni-trierde. Anmeldeschluss ist Mittwoch, 20. Mai 2020.

After-Movie zum Drachenbootfest 2019

Immer das Gute im Schlechten sehen – diese Philosophie lässt sich auch auf die Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie anwenden. So bedeutet der Verzicht auf das Tagesgeschäft, die Kurse und Veranstaltungen für uns die Möglichkeit, bisher nicht verwendetes Filmmaterial unserer Veranstaltungen aufzubereiten und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie Interessieren zur Verfügung zu stellen. Dies haben wir nun mit den Videoaufnahmen des Drachenbootfestes 2019 gemacht. Aber sehen Sie selbst.

Das Drachenbootfest gehört neben dem Chinesischen Neujahrsfest und dem Mondfest zu den drei wichtigsten Festen in China. Traditionell wird am Tag des Drachenbootfests eine Drachenboot-Regatta veranstaltet. Diese organisierte das Konfuzius-Institut der Universität Trier am 08. Juni 2019 am Bostalsee (Saarland). Neben einer Segel-Regatta bot die Veranstaltung am Abend verschiedene Workshops für Kinder und Erwachsene an, wie Drachen aus Pappbechern basteln, Zongzi herstellen, Drachentanz, Chinesischer Wulingstek—spezieller Seilknoten erlernen, Papierschiffbau aus Ost und West oder Kungfu. Außerdem gab es chinesische Musik und Tanz, welche die Besucher am Strand genießen konnten.

Online Chinesisch lernen – Neue Videoserie

Damit auch im Corona-Homeoffice ein kleines bisschen chinesische Sprache in Ihren Tag kommt, produzieren wir ab sofort eine kleine Videoserie, in denen erste Vokabeln auf Chinesisch erlernt werden können. Dazu stellen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab sofort jeden Tag ihr chinesisches Lieblingswort vor – mal kürzer, mal länger, auf jeden Fall aber mit der gewohnten Freude an der Vermittlung dieser wunderbaren Sprache.

Die Videos können jeden Tag ab 17 Uhr auf unseren Social Media-Kanälen sowie auf unserem neuen YouTube-Kanal angeschaut werden.

Folge 1: 黑门 (Porta Nigra)

Folge 2: 兔子 (Kaninchen)

Folge 3: 辞典 (Wörterbuch)

Folge 4: 我 爱 你 (Ich liebe dich)

Folge 5: 加油 (Durchhalten)

Folge 6: 开心 (Aufgeschlossenes Herz)

Konfuzius-Institut der Universität Trier beim Mainzer Rosenmontagszug

Am Rosenmontag, 24. Februar 2020, kam eine Delegation des Konfuzius-Instituts der Uni Trier in die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz. Eingeladen wurden sie dorthin vom Konfuzius-Institut Frankfurt, welches im Rahmen der Fastnacht als "Meenzer Chinese" beim Rosenmontagszug mitlief. Die fünfte Jahreszeit zog rund 150.000 Einwohner und 500.000 Besucher nach Mainz. Der Rosenmontagszug bestand aus insgesamt 138 Zugnummern, darunter befanden sich Musikgruppen mit 2.139 Musikern. Auch die Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, nahm auf der Ehrentribüne am Staatstheater an den Feierlichkeiten teil.

Für das Konfuzius-Institut der Universität Trier waren die Lektoren Li Ziheng, Sun Xueke, Zhong Xiuhui und Peng Tao vor Ort. Ausgestattet mit unverwechselbaren Kostümen, Gongs und Trommeln sowie "Kamelle" für die feierende Menge zog die Trierer Delegation durch die Mainzer Innenstadt. Die Fernsehübertragung des Rosenmontagsumzuges gibt es auch nachträglich in der ARD-Mediathek.

Lehrertreffen der Chinesisch-AGs in der Region Trier

Am Montag, 03. Februar, fand ein Treffen von Lehrenden des Konfuzius Institutes der Universität Trier sowie verschiedenen Chinesischlehrenden aus der Trierer Region statt. Thema des Treffens waren Lehrerfahrungen in den Chinesisch-AGs. Neben der deutsch-chinesischen Direktion des Konfuzius Instituts der Uni Trier nahmen auch Vertreter der Chinesischen Schule Regenbogen Saar,  dem Martin-von-Cochem Gymnasium,  dem Humboldt Gymnasium Trier,  dem Christian von Mannlich-Gymnasium in Homburg, dem Hochwald Gymnasium sowie Lehrern des Konfuzius Instituts Trier an der Veranstaltung teil.

Als erstes stellte die Co-Direktorin des KI Trier, Dr. Li Yi, allgemeine Einblicke in die aktuelle Arbeit der Chinesisch AG vor sowie Möglichkeiten für gemeinsame Projekte bei denen das Konfuzius Institut Unterstützung anbietet. Nach dem den Teilnehmern Kooperationsmöglichkeiten vorgestellt wurden , stellten die Teilnehmer ihre Erfahrungen und Pläne aus den Chinesisch AGs vor. Darüber hinaus wurde über den weiteren Plan des Chinesischunterrichts für das Jahr 2020 und weitere Kooperationsprojekte. Nach dem Austausch haben alle Teilnehmer großes Interesse gegenüber dem „Frühlings-Lern-Tag“ gezeigt.

Alle Teilnehmenden erhoffen sich eine weitere und intensivere Zusammenarbeit mit dem Konfuzius Institut.

Taiji-Kurse

Entspannung gefällig? Ab Dienstag, 03. März 2020, bieten wir Taiji-Kurse für Erwachsene an. Taiji ist eine chinesische Kampfkunst. Sie umfasst zahlreiche Aspekte, wie z.B. die Gesundheit, Meditation und Selbstverteidigung sowie die Möglichkeit zur persönlichen Entfaltung. Seit den 70er-Jahren erfreut sich Taiji auch in Europa immer größerer Beliebtheit.

Die Kurse finden immer dienstags von 15:00 bis 16:00 Uhr statt. Die Kursleitung übernimmt Herr LI Ziheng (lizuni-trierde).

Die Teilnahme ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um vorherige Anmeldung per E-Mail an konfuzius-institutuni-trierde bis spätestens eine Woche vor Kursbeginn. Treffpunkt für den ersten Kurstermin ist das Konfuzius-Institut. Die Höchstteilnehmerzahl für die Taiji-Kurse ist 20 Personen. Bei Regen sowie an Feiertagen entfällt der Kurs. Der letzte Kurstermin ist der 30. Juni.

Schicksal jüdischer Emigranten in Shanghai

Dietmar Schulz, ehemaliger ZDF-Korrespondent in China, stellte am Dienstag, 04. Februar, seinen neuen Dokumentarfilm über jüdische Emigranten aus Rheinland-Pfalz in Shanghai während der Nazizeit vor. Die Veranstaltung fand in der Autobahnkirche Wittlich in Zusammenarbeit mit dem Emil-Frank-Institut statt. Zeitgleich gibt es dort die Ausstellung des Konfuzius-Institutes zu dem Thema zu besichtigen, die zuvor in Trier gezeigt wurde.

Neue Chinesischkurse für Kinder / 儿童汉语课程

Beginnend ab dem 20. März 2020 bieten wir neue Chinesischkurse für Kinder an – für Kinder verschiedener Altersgruppen und auf verschiedenen Sprachniveaus. Die Termine sind jeweils am Freitagnachmittag (ab 10 Jahre) und am Samstagvormittag (5-10 Jahre). Als Ergänzung wird es auch einen chinesischen Zeichnenkurs und einen Go-Kurs für Kinder geben. Die Kursinhalte werden selbst vom Konfuzius-Institut entwickelt. Im Fokus steht spielerisches Lernen und eine ausgewogene Mischung der Lehrmethoden. Beispielsweise lernen die Schülerinnen und Schüler die Jahreszeiten, ihre Hobbys vorzustellen oder einen Comic auszufüllen.

Ein Halbjahr (mindestens 10 Lektionen) des Sprachkurses wird 50 Euro kosten, inklusive Teilnahme an Zeichnen und Go. Separate Teilnahme nur an Zeichnen oder Go ist möglich (25€ pro Halbjahr). Bis zu zwei Lektionen können kostenlos zur Probe besucht werden.

Informationen zu Terminen und Anmeldung finden sie hier: Neue Chinesischkurse für Kinder / 儿童汉语课程

Workshop: China's New Silk Road Initiative

Am 21. Januar 2020 veranstaltete das Research Cluster "Globalization and Re-Nationalization in Europe and East Asia" einen Workshop zum Thema "China's New Silk Road Initiative – New trade route, new investment and new world order?".

Der Workshop wurde von Prof. Dr. Marc Oliver Rieger, Prof. Dr. Xenia Matschke und Dr. Lea Shih organisiert und vom Konfuzius-Institut unterstützt. Zu Gast waren zahlreiche namhafte China-Experten, welche angeregt über die verschiedenen wirtschaftlichen, rechtlichen und politischen Aspekte der Neuen Seidenstraßeninitiative diskutierten.

In fünf Vorträgen ging es um verschiedene Facetten des Themas: Prof. Hans-Jörg Schmerer (Universität Hagen) untersuchte die wirtschaftliche Bedeutung der neuen Güterzüge, die von China nach Europa, insbesondere nach Duisburg, fahren für deren Zielregionen. Diese sind nicht unerheblich: Man kann für Duisburg und Umgebung von bis zu 50000 Arbeitsplätzen ausgehen, die im Zuge der Initiative zumindest zeitweise entstanden. Dabei sind sämtliche indirekten Effekte auf die lokale Wirtschaft berücksichtigt. Trotzdem fällt dieser Effekt immer noch viel kleiner aus, als es bei dem Transport über das Meer der Fall ist: Piräus und Umgebung profitierten vom Ausbau des dortigen Hafens durch China in viel größerem Umfang. Der Grund für diesen Unterschied liegt in dem trotz beeindruckender Wachstumsraten nach wie vor recht kleinen Anteil des Handels mit China, der per Zug abgewickelt wird: Prof. Markus Taube (Universität Duisburg-Essen) verwies darauf, dass nur ca. 1%-2% des Handels per Zug abgewickelt werden, denn auch wenn der Transport per Bahn weniger als halb so lang braucht wie ein Transport per Schiff und als der sicherste Transportweg gilt, so ist er eben auch doppelt so teuer. Deshalb werden auch nur hochwertige Produkte, insbesondere Autoteile per Zug transportiert. Prof. Taube sieht die Bedeutung der “neuen Seidenstraße” denn auch weniger in einem Transportweg von China nach Europa, als in einem Auslöser für Transformationen entlang der Strecke: Länder Osteuropas und Zentralasiens, die vormals weitab von den globalen Handelsketten lagen, haben nun die Möglichkeit, sich sowohl mit China als auch mit West-Europa zu verbinden. In diesen Ländern werden gerade ganze Industriezonen nach chinesischem Vorbild errichtet – unter chinesischer Leitung. Die Übernahme des chinesischen Wirtschaftsmodells leitet inzwischen eine allmähliche Transformation hin zu “chinesischeren” Institutionen ein. Für die meist schwach entwickelten Länder ist das mit einem großen Effizienzgewinn verbunden.

Um ganz konkrete chinesische Institutionen ging es auch im Vortrag von Dr. Daniel Sprick (Universität zu Köln): Er stellte die von China neu eingerichteten International Commerce Courts und deren Rolle für die Wirtschaft und die Politik vor. 

Eine andere wirtschaftliche Entwicklung hat in Deutschland und anderen europäischen Ländern für Unbehagen gesorgt: die Zunahme von Direktinvestionen Chinas in Europa und Zentralasien: Prof. Paul Welfens und Frau Tian Xiong vom European Institute for International Economic Relations untersuchen diese. Sie stellen jedoch fest, dass das Volumen tendenziell nicht mehr steigt. Dies kann auf die aktuell stagnierende wirtschaftliche Entwicklung Chinas oder auf größere politische Beschränkungen auf beiden Seiten zurückzuführen sein.

Einen Blick auf die Ostsee-Region und das Polarmeer warf schließlich Frau Dr. Josie-Marie Perkuhn (Universität Kiel). Auch hier hat sich das Engagement Chinas in den letzten Jahren intensiviert, auch wenn die Region eigentlich nicht im primären Fokus Chinas liegt. Neben großen Infrastrukturmaßnahmen (z.B. einen Tunnel zwischen Estland und Finnland) gibt es auch viele strategische Investitionen in Firmen, sowie Kooperationen, z.T. militärischer Art, mit Russland.

Die “Neue Seidenstraße” ist also vielleicht ein nur wenig bedeutender Transportweg, führt jedoch zu bedeutenden Umwälzungen in vielen Ländern und verlagert die Gewichte in der Welt nachhaltig.

Frühlingsfest-Gala

In China wird das neue Jahr traditionell mit dem Frühlingsfest (chinesisch: 春节 chunjie) eingeläutet, es entspricht sozusagen dem deutschen Silvester. Da das Frühlingsfest nach dem traditionellen chinesischen Mondkalender gefeiert wird, findet es dieses Jahr am 25. Januar 2020 statt. In Trier wurde in diesem Jahr bereits am 18. Januar im Audimax der Uni Trier gefeiert.

Nach dem 12-jährigen Zyklus der chinesischen Tierkreiszeichen steht 2020 im Zeichen der Ratte. 

Das vielfältige Programm der Feier beinhaltete Aufführungen und künstlerische Darbietungen, DIY-Workshops, Verlosungen mit tollen Preisen wie einem Hin- und Rückflugticket (DE-CN) von Dehua Touristic und natürlich köstliche chinesische Spezialitäten.