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Erklärung zur aktuellen Wissenschaftspolitik Chinas

Erklärung zur aktuellen Wissenschaftspolitik Chinas

Die Freiheit von Forschung und Lehre ist ein hohes Gut. Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland hebt diese Freiheit ausdrücklich in Artikel 5 hervor. Im Sinne dieses Grundrechts meldet sich die Universität Trier heute zu Wort.

Mit großer Sorge haben wir die jüngsten Schritte der chinesischen Regierung zur Kenntnis genommen, die diese Freiheit durch Sanktionen gegen zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ganz Europa und auch gegen das Mercator Institute for China Studies (MERICS) einzuschränken versucht. Dieses Institut ist unter maßgeblicher Mitwirkung der Universität Trier im vergangenen Jahrzehnt zu einem bedeutenden Think Tank in Europa geworden.

Das Konfuzius-Institut der Universität Trier hat durch seine Veranstaltungen, wie zum Beispiel die Vortragsreihe “China heute", immer ein klares Bekenntnis zur Forschungsfreiheit abgelegt. Wir beobachten die aktuelle Entwicklung mit großer Sorge und haben uns entschieden, die Aktivitäten des Instituts bis auf Weiteres ruhen zu lassen. Auch das Amt des Direktors ruht. Betroffen davon sind alle Veranstaltungen, sofern nicht die Belange von Kooperationspartnern betroffen sind.

Die Universität Trier hat die bisherige Zusammenarbeit mit dem Konfuzius-Institut stets kritisch und aufmerksam im Sinne der Sache begleitet. Wir verbinden mit dieser Entscheidung ein Zeichen des Protests und der Solidarität gegenüber den von den Sanktionen betroffenen Kolleginnen und Kollegen im In- und Ausland.

Wir stehen heute und in Zukunft für einen freien Austausch von Meinungen und Ideen und eine freie und ergebnisoffene Chinaforschung. Wir hoffen, dass das Konfuzius-Institut weiterhin eine für alle offene Plattform zur Kultur und Sprache Chinas sein kann.

 

Prof. Dr. Michael Jäckel                                 Prof. Dr. Marc Oliver Rieger
Präsident der Universität Trier                       Direktor des Konfuzius-Instituts

 

English version of this statement

Statement on China's current academic politics

The freedom of research and teaching is an invaluable asset. The Basic Law of the Federal Republic of Germany explicitly emphasizes this freedom in Article 5. In the spirit of this fundamental right, the University of Trier is speaking out today.

We have followed the recent steps taken by the Chinese government to restrict this freedom by imposing sanctions on numerous scholars throughout Europe and also on the Mercator Institute for China Studies (MERICS) with great concern. This institute has become an important think tank in Europe over the past decade with the significant participation of the University of Trier.

The Confucius Institute of the University of Trier has always made a clear commitment to freedom of research through its events, such as the lecture series "China Today". We observe the current development with great concern and have decided to suspend the activities of the Institute until further notice. The office of the director will also be held in abeyance. This affects all events and activities, unless the interests of cooperation partners are affected.

The University of Trier has always accompanied the previous cooperation with the Confucius Institute critically and attentively. This decision is intended to be a sign of protest and solidarity towards colleagues at home and abroad who are affected by the sanctions.

We cherish the free exchange of opinions and ideas and an open and unbiased research on China, both today and in the future. We hope that the Confucius Institute can continue to be a platform for culture and language exchange with China, open to everybody.

 

Prof. Dr. Michael Jäckel                                Prof. Dr. Marc Oliver Rieger
President of Trier University                         Director of the Confucius Institute

本声明的中文版本 [Chinese version of this statement]

对于中国当前学术政策的声明

研究和教学自由是一笔巨大的财富。德意志联邦共和国《基本法》第5条中明确强调了这种自由。特里尔大学今天发布的这篇声明,正是基于这项基本权利。

我们非常关切地注意到,中国政府试图通过最近采取的行动,即对欧洲众多学者和德国墨卡托中国研究中心(MERICS)的制裁,限制这种自由。该研究中心在过去的十年中已成为欧洲重要的智囊团,特里尔大学与其有许多合作。

特里尔大学孔子学院一直通过诸如“今日中国”系列讲座等活动明确表明对研究自由的支持。我们对当前的发展深表关切和担忧,因此决定:在不影响各合作伙伴利益的前提下,特里尔大学孔子学院暂时停止开展一切活动。同时,暂时停止外方院长职务。

迄今为止,特里尔大学一直秉持着批判与认真的态度开展与孔子学院的事务性合作。此决定是我们对中国制裁行动的抗议和对受到制裁的国内外同事的声援。

不管是现在还是未来,我们都主张自由交换意见、想法以及开展自由开放的中国研究。我们希望孔子学院能够继续成为一个开放的中国文化和语言平台。

 

特里尔大学校长                  特里尔大学孔子学院外方院长

Prof. Michael Jäckel           Prof. Marc Oliver Rieger          

 

 

Fortführung der Veranstaltungsreihe "Impressionen aus China" durch die DCG Trier

Unsere Veranstaltungsreihe "Impressionen aus China" wird ab sofort von der Deutsch-Chinesische Gesellschaft Trier e.V. (DCG) fortgeführt. In den Online-Veranstaltungen stelle jeweils zwei Vortragende ihre chinesische Heimatstadt oder -region vor und gehen dabei auf Geographie, Geschichte, Kultur und Sehenswürdigkeiten ein.

Der nächste Termin ist am Montag, 31. Mai 2021 um 18:00 Uhr mit Frau Fangli Thiel-Zeng (Nanning) und Herrn Yunjie He (Guangzhou).

Weitere Informationen und einen Link zur Registrierung für die Zoom-Veranstaltung finden Sie hier (.pdf-Dokument, 534kb) oder bei der DCG.

 

 

Erstes internationales End Polio Now Turnier abgeschlossen

Das Konfuzius-Institut Trier war Mitveranstalter des ersten internationalen End Polio Now Turniers, dessen Startgelder komplett an die "End Polio Now"-Initative gehen. 186 Spieler aus 20 Ländern trafen sich dabei zum Wettkampf in dem traditionellen chinesischen Spiel Go (in China als "weiqi" 围棋 bekannt). Wir freuen uns, dass dabei insgesamt fast 4000 Euro an Spenden zusammenkamen.

Hier das Video der Siegerehrung:

Und hier alle weiteren Informationen und Ergebnisse zum Turnier:

https://www.dgob.de/wettbewerbe/end-polio-now/

 

Impressionen aus China

Titelbild der Veranstaltungsreihe Impressionen aus China.

Sie können gerade nicht nach China? Mit unserer neuen Veranstaltungsreihe bringen wir China zu Ihnen nach Hause!

Eine ausgedehnte China-Rundreise, bei der Sie verschiedenste Städte besuchen, die örtlichen Sehenswürdigkeiten bewundern und leckere regionale Spezialitäten der örtlichen Küche probieren. Das ist der Traum von vielen China-Begeisterten. Doch aktuell sind touristische Reisen aufgrund der Corona-Pandemie stark eingeschränkt, das Fernweh kann bei vielen Menschen nicht gestillt werden.

Wir schaffen Abhilfe: Bei unserer neuen Veranstaltungsreihe „Impressionen aus China“ holen wir das Reich der Mitte zu Ihnen nach Hause. An den Abenden der Reihe stellen zwei Vortragende Ihre chinesische Heimatstadt oder -region vor. Die Veranstaltungen finden über die Videokonferenzplattform Zoom statt, die Vorträge können bequem und sicher aus der eigenen Wohnung verfolgt werden.

 

Veranstaltungstermine:

Montag, 25. Januar 2021, 18:00 Uhr, Impressionen aus: Shanghai (Dr. Li Yi) und Wuhan (Prof. Wang Mei)

Aufzeichnung ansehen

Montag, 22. Februar 2021, 18:00 Uhr, Impressionen aus: Xiamen (Jialu Chen) und Jiangxi (Xuihui Zhong)

Button "Aufzeichnung bald verfügbar"

Montag, 29. März 2021, 18:00 Uhr, Impressionen aus: Xi'an (CAO Su) und Shenyang (LIU Yang)

Button "Aufzeichnung ansehen"

 

 

China-Stipendien-Programm der Studienstiftung des deutschen Volkes

10 Stipendien für einen einjährigen Aufenthalt in der Volksrepublik China ab September 2022 werden von der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung vergeben. Bewerbungsschluss ist Ende April 2021. Weitere Informationen auf www.studienstiftung.de/china.

 

Neue Chinesischkurse für Kinder

Nach der erfolgreichen Durchführung des ersten Kurses (Oktober 2020 bis Februar 2021) wird der Kurs für Kinder im Alter von 5-10 Jahren weitergeführt.

Der Kurs wird über die Videokonferenzplattform Zoom in kleiner Gruppe (4-6 Kinder) durchgeführt. Wenn sich mehr Kinder dafür interessieren, wird eine Parallelgruppe angeboten. Der Kurs findet einmal pro Woche mit jeweils 2 Unterrichtstunden statt. Die Kursinhalte werden vom Konfuzius-Institut selbst entwickelt. Im Unterricht werden sowohl das Sprechen als auch Lese- und Schreibfähigkeiten vermittelt. Im Fokus steht dabei das spielerische Lernen mit einer ausgewogenen Mischung der verschiedenen Lehrmethoden. Vor allem aber wird das Interesse der Kinder am Chinesischlernen gefördert. 

Hier die wichtigsten Informationen zum Kurs:

  • Tag und Uhrzeit: Donnerstag 16:30-18:00 Uhr
  • Erster Kurstermin: 18. März
  • Anzahl der Termine:12 (jeweils am 18.03, 25.03, 08.04, 15.04, 22.04, 29.04, 06.05, 20.05, 10.06, 17.06, 24.06, 01.07)
  • Kursgebühr: 60 Euro

Die erste Gruppe des Kurses ist bereits ausgebucht! Wenn mehr Kinder und ihre Eltern Interesse an einem Chinesisch-Kurs haben, ist ein Parallelkurs für Kinder mit Vorkenntnis möglich. Im diesem Fall nehmen Sie bitte direkt Kontakt mit der zuständigen Dozentin Frau Su Cao (caosudeutsch163com).

 

 

 

Chinesisches Neujahr

Wir wünschen ein frohes chinesisches Neujahr: 新年快乐!(Ausgesprochen wird das in etwa: "schin nien kuai le")

Dieses Jahr gibt es bei uns leider wegen des aktuellen Lockdowns keine Neujahrsfeier in Trier. Schade! Auf der Seite des Konfuzius Instituts der Universität Duisburg-Essen finden Sie aber Links zu vielen Online-Veranstaltungen und -Konzerten sowie viel Interessantes rund um das Fest:

https://www.chinesischesfruehlingsfest.de

Wir wünschen viel Spaß, ein frohes Fest und alles Gute im Jahr des Büffels!

 

Zwei neue Chinesischkurse im Frühjahr 2021

Ab Dienstag, 16. Februar 2021 werden zwei neue Chinesischkurse (3.2 und 3.4) angeboten, die Anmeldung ist ab sofort möglich. Die Durchführung erfolgt wie bei allen Kursen derzeit über Zoom.

Weitere Informationen zu Gebühren und Anmeldung finden Sie unter Kursangebot - Sprachkurse - Chinesischkurse.

Chinesisch 3.2

Dienstag, 17:30 Uhr – 19:00 Uhr

Erster Kurstermin: 16.02.2021
Su Cao, B.A.
Chinesisch 3.4

Dienstag, 19:30 Uhr – 21:00 Uhr

Erster Kurstermin: 16.02.2021

Su Cao, B.A.

 

Beginn der Anmeldefrist für die HSK-Prüfung am 20.03.2021

HSK-Prüfung an der Universität Trier

Am Montag, 08. Februar 2021 beginnt die Anmeldefrist für die HSK-Prüfung am 20. März 2021. Sie endet am Freitag, 19. Februar 2021.

Aufgrund der zu erwartenden Hygiene- und Abstandsregeln ist die Teilnehmerzahl für alle HSK-Stufen auf jeweils 6 Personen begrenzt. Für die mündliche HSKK-Prüfung (Grundstufe, Mittelstufe, Oberstufe) stehen insgesamt 6 Plätze zur Verfügung.

Für die Anmeldung gilt das Prinzip "first come, first serve".

Informationen zur Anmeldung, Prüfungsgebühren, zur Durchführung der Prüfungen und zur Prüfungsvorbereitung finden Sie unter Prüfungszentrum - HSK/HSKK.

Die genauen Uhrzeiten und Raumnummern stellen wir nach dem Ende der Anmeldefrist unter Prüfungszentrum - Aktuelle Prüfungen für Sie zur Verfügung.

 

Online-Vortrag über Xi Jinping lockt knapp 200 Zuschauerinnen und Zuschauer an

„Neuer Kaiser" oder "zweiter Mao" – so wird der chinesische Staatspräsident Xi Jinping häufig in der Presse portraitiert. Sind solche Vergleiche berechtigt? Und helfen Sie uns beim Verständnis des Politikers oder führen sie eher in die Irre? Diesen Fragen widmete sich am vergangenen Dienstag, 26. Januar 2021, der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Dirk Schmidt. Der Experte für chinesische Außenpolitik lehrt und forscht am Lehrstuhl für Politik und Wirtschaft Chinas der Trierer Politikwissenschaft. Fast 200 Zuschauerinnen und Zuschauer hatten sich dafür über Zoom zugeschaltet, da ein Treffen am ursprünglich vorgesehenen Ort in der Volkshochschule Trier pandemiebedingt nicht möglich war.

Schmidts Vortrag war von einer vergleichenden Analyse gekennzeichnet, welche den empirisch zu beobachtenden Regierungsstil Xis mit Typologien und Konzepten aus der politikwissenschaftlichen Autokratieforschung gegenüberstellte, um daraus Bewertungen über das tatsächliche Maß an Personalisierung abzuleiten. Das Fazit: Die Amtsführung von Xi Jinping unterscheidet sich zwar fundamental von der seiner Vorgänger, weil starke Personalisierungstendenzen erkennbar sind, die historischen Vergleiche helfen aufgrund der veränderten Kontextbedingungen aber nur bedingt weiter. In der anschließenden Fragerunde entwickelte sich eine lebhafte Diskussion über zahlreiche weitere Aspekte, darunter beispielsweise die Außenpolitik Chinas gegenüber Taiwan oder mögliche Risiken für die Stabilität Chinas durch Xi Jinpings Amtsführung.

Das Konfuzius-Institut und die Deutsch Chinesische Gesellschaft e.V. bedanken sich bei Prof. Dr. Schmidt für den spannenden Vortrag!

Hier finden Sie die Vortragsfolien des Vortrags (.pdf-Datei, 18,7mb).

Für die kommenden Vorträge der Vortragsreihe CHINA HEUTE können Sie sich unterhalb anmelden.

 

Vortragsreihe "CHINA HEUTE" 2020/21

Die beliebte Vortragsreihe "CHINA HEUTE" behandelt Themen aus Politik, Gesellschaft und Kultur Chinas. Sie wird in diesem Jahr zum zwölften Mal gemeinsam von der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft Trier e.V. und dem Konfuzius-Institut der Universität Trier organisiert. Die Referentinnen und Referenten sind ausgewiesene China-Experten. Die Einführung zu den Vorträgen und die Diskussionsleitung liegt in den Händen von Prof. i.R. Dr. Karl-Heinz Pohl und anderen.

Alle Vorträge sind jeweils dienstags, 19.30 Uhr. Statt wie sonst in der VHS Trier erfolgt die Fortsetzung der Reihe im Frühjahr 2021 aufgrund der Corona-Pandemie ausschließlich über Zoom.

 Prof. Dr. Dirk Schmidt 
 ‚Neuer Kaiser’, ‚Zweiter Mao’? Xi Jinpings personalistische Herrschaft in der VR China
Termin: 26.01.2021

"Neuer Kaiser" oder "zweiter Mao" – so wird der chinesische Staatspräsident Xi Jinping häufig in der Presse portraitiert. Sind solche Vergleiche berechtigt? Und helfen Sie uns beim Verständnis des Politikers oder führen sie eher in die Irre? Diesen Fragen widmete sich am vergangenen Dienstag, 26. Januar 2021, der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Dirk Schmidt. Der Experte für chinesische Außenpolitik lehrt und forscht am Lehrstuhl für Politik und Wirtschaft Chinas der Trierer Politikwissenschaft. Fast 200 Zuschauerinnen und Zuschauer hatten sich dafür über Zoom zugeschaltet, da ein Treffen am ursprünglich vorgesehenen Ort in der Volkshochschule Trier pandemiebedingt nicht möglich war.

Schmidts Vortrag war von einer vergleichenden Analyse gekennzeichnet, welche den empirisch zu beobachtenden Regierungsstil Xis mit Typologien und Konzepten aus der politikwissenschaftlichen Autokratieforschung gegenüberstellte, um daraus Bewertungen über das tatsächliche Maß an Personalisierung abzuleiten. Das Fazit: Die Amtsführung von Xi Jinping unterscheidet sich zwar fundamental von der seiner Vorgänger, weil starke Personalisierungstendenzen erkennbar sind, die historischen Vergleiche helfen aufgrund der veränderten Kontextbedingungen aber nur bedingt weiter. In der anschließenden Fragerunde entwickelte sich eine lebhafte Diskussion über zahlreiche weitere Aspekte, darunter beispielsweise die Außenpolitik Chinas gegenüber Taiwan oder mögliche Risiken für die Stabilität Chinas durch Xi Jinpings Amtsführung.

Das Konfuzius-Institut und die Deutsch Chinesische Gesellschaft e.V. bedanken sich bei Prof. Dr. Schmidt für den spannenden Vortrag!

Hier finden Sie die Vortragsfolien des Vortrags (.pdf-Datei, 18,7mb).

Ein Hinweis aufgrund einer Nachfrage: Herr Prof. Schmidt hat uns gebeten, das Video zu seinem Vortrag nicht zu veröffentlichen. Wir haben dafür natürlich Verständnis.

Prof. Dr. Thomas Rüfner
Privatautonomie und Eigentum im Sozialismus chinesischer Prägung: Das BGB als Vorbild für Chinas Zivilrecht
Termin: 02.02.2021

Prof. Dr. Kristin Shi-Kupfer
Ein Land, zwei Systeme? - Hongkong nach den Parlamentswahlen
Termin: 16.02.2021

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Prof. Dr. Karl-Heinz Pohl
Land der Wunder - Land der Monster: Unser Chinabild - von Marco Polo bis heute
Termin: 23.02.2021

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Konfuzius-Institut Kalender 2021

Konfuzius-Institut-Kalender 2021

Hier finden Sie die Übersetzungen der chinesischen Gedichte in unserem Kalender 2021.

Auch im diesem Jahr haben wir wieder einen Kalender aus den Kunstwerken erstellen lassen, welche im Rahmen unseres Gedichte- und Malereiwettbewerbs entstanden sind. Den Kalender erhalten Sie auf Anfrage bei uns oder hier als .pdf-Datei (2,3 mb).

 

Titelbild

Im weiten Osten lebt ein Drache. 

Januar

Ah! Meine Mama ist so schön wie Blumen.

Oh! Mein Papa ist so gewöhnlich wie Erde.

Eh! Wieso verliebt sich Mama in Papa?

Ach! Blumen brauchen die Erde.

Februar: 

Die Weidevon HE Zhizhang (659–74)

Smaragd zu einem hohen Baum geformt

Mit unzähligen grünen Seidengeflechten aufgehängt.

Wer hat die zierlichen Blätter zugeschnitten?

Der schnippische Wind des frühen Frühlings.

März:

Ein Abschiedslied an Meng Haoran im Gelben Kranichturm

vom Dichter LI Bai (701−762)

Vom West-Kranichturm ist mein Freund unterwegs

Stromabwärts nach Yangzhou, im nebligen, blumigen Mai.

Die schwache Gestalt eines Segels markiert das Ende des blauen Himmels.

Ich sehe nur noch den Yangzi-Fluß wie er dem Horizont zustrebt.

April:

Wo ist der Frühling?

Mai:

Mit mildem Wind und heller Sonne ist es noch früher Frühling,

Wie erfreulich, sich ein dünnes Hemd anzuziehen.

Juni:

Ich habe große Augen,

die hohe Berge,

das große Meer,

den blauen Himmel

und die ganze Welt

in sich haben.

Ich habe kleine Augen,

in denen gelegentlich kein Tropfen Träne hält.

Juli:

Und tschüss! Wir wollen wieder unser ruhiges, normales Leben haben!

August:

Steig auf die Bühne!

September:

Gedicht zum Mondfest* – von Su Shi (1037-1101)

Wünschen wir, dass man so lange leben wie er:

Trotz der unermesslichen Entfernung empfinden wir die Schönheit des Mondes.

*Das Mondfest (mid autumn festival) wird in China zum Vollmond um den Herbstanfang gefeiert.

Oktober:

Gedicht – von Bai Juyi (772-846)

Alle Vögel haben ihre Küken gefüttert, nur die Herbstschwalbe ist spät dran.

November: kleine Meeresschildkröte

Dezember:

Auszug aus folgendem Gedicht über Go-Spieler* – von Su Shi (1037-1101)

Wer sind die Go-Spieler?

Zwei paar Schuhe stehen vor dem Haus,

man hört keine Stimmen,

aber manchmal den Klang der Go-Steine.

*Go ist ein klassisches chinesisches Brettspiel

 

Konfuzius-Institut Sponsor des 1. Internationalen EndPolioNow Go-Turniers

Das 1. Internationale EndPolioNow Go-Turnier wird von einer internationalen Zusammenarbeit von Mitgliedern des Deutschen Go-Bundes e.V., des RC Schweich Römische Weinstraße, Deutschland, und der Esperanto Rotary Fellowship organisiert und u.a. vom Konfuzius-Institut der Universität Trier gesponsert.

Das Turnier ist offen für alle.

Turniergebühren:
Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren: frei
Andere: empfohlener Betrag: 25€, Mindestbetrag: 10€
Silber-Sponsor: 40€ (inklusive Turniergebühr)
Gold-Sponsor: 100€

Die gesamte Summe der Turniergebühren wird an EndPolioNow gespendet, dem es gelungen ist, die Poliomyelitis (auch: Kinderlähmung, eine oft verheerende und tödliche Krankheit) überall außer in Afghanistan und Pakistan auszurotten. Um Polio endgültig zu überwinden, sind letzte Anstrengungen notwendig. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte https://www.endpolio.org.

Teilnahme:
Die Anmeldung ist bis zum 15. Januar 2021 möglich, das Turnier beginnt am 16. Januar 2021. Die Termine für die Partien werden jeweils zwischen den Gegner vereinbart. Für die Spiele jeder Runde ist ca. 10 Tage Zeit. Turnierergebnisse werden veröffentlicht (evtl. in der EGD).

Die Preise:
1. Preis: 200€
2. Preis: 100€
3. Preis: 50€
4. Preis: 50€


Beste Stadtmannschaft: 100€ und ein spezieller Erinnerungspreis
(Die beste Stadtmannschaft wird durch die Gesamtzahl der Siege der bis zu 5 siegreichsten Spieler einer Stadt ermittelt).

Regeln:
5 Runden MacMahon, 6,5 komi, 60 min plus 30 sec Byoyomi, japanische (EGF) Regeln
Turniersprachen: Englisch und Esperanto

Ort:
Online-Go-Server (https://online-go.com)

Vorabbericht bei Rotary:
https://rotary.de/endpolionow/Newsletter/archiv/2020/EPN_01_2021_dt_web.pdf?r=1476492368

Aktualisierung (18.01.2021):

Es gibt 174 Teilnehmer aus vier Kontinenten. Die Anmeldung für die folgenden Runden ist noch möglich.

 

Online-Vortrag "Zwei Jahre bei chinesischen Staatsmedien – Eine Schweizer Journalistin berichtet"

Auf Einladung des Konfuzius-Institutes der Universität Trier konnten gestern über 70 Zuschauerinnen und Zuschauer einen Online-Vortrag zu einem Thema aus ungewöhnlicher Perspektive verfolgen: Die Schweizerin Katrin Büchenbacher berichtete darin von ihrer persönlichen Berufserfahrung in China – als Journalistin für chinesische Staatsmedien. Als ehemalige Reporterin für die chinesische „Global Times“ sowie als Online-Redakteurin für den staatlichen Fernsehsender CGTN/CCTV kennt sie die chinesischen Medien von innen – ein äußerst seltener Einblick. Da sie nun für die schweizerische Zeitung NZZ arbeitet, kann sie zwischen den beiden verschiedenen Mediensystemen äußerst lehrreiche Vergleiche aus erster Hand ziehen. Anhand zahlreicher Praxisbeispiele schilderte die studierte Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin wie Zensur, Selbstzensur und Propaganda in der Praxis aussehen, wo es in China noch kritische Journalisten gibt und welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Redaktionsalltag und Rollenverständnis der Beschäftigten existieren.

In der anschließenden Frage- und Diskussionsrunde nutzte das Publikum, darunter ausgewiesene China- und Medienexperten, die Gelegenheit, durch zahlreiche Fragen auf das besondere Erfahrungswissen von Katrin Büchenbacher zurückzugreifen. So konnten auch besondere Aspekte wie die Korruptionsprävention im chinesischen Mediensystem oder die Inhalte von Redaktionssitzungen in chinesischen Medien behandelt werden.

Als Konfuzius-Institut der Universität Trier möchten wir uns bedanken – bei Katrin Büchenbacher für den interessanten und aufschlussreichen Vortrag und bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für das Interesse und die gelungene Diskussion.

 

Online-Vortrag Chinesischer Patriotismus in Zeiten von COVID-19

Am Dienstag, 10. November 2020, eröffnete Prof. Dr. Marc Oliver Rieger, Direktor des Konfuzius-Instituts der Universität Trier, die jährliche Vortragsreihe “China heute” mit einem Online-Vortrag über die Corona-Pandemie und Patriotismus in China.

Der Vortrag wurde von Prof. i.R. Dr. Karl-Heinz Pohl, Professor a.D. der Sinologie der Universität Trier, moderiert und von Peter Dietze, Vorstand der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft Trier e.V., vorgestellt. Ursprünglich sollte die Veranstaltung an der Volkshochschule Trier stattfinden, musste aber Corona-bedingt ins Internet verlegt werden, was andererseits auch auswärtigen Zuhörern die Teilnahme ermöglichte.

Der Vortrag bestand aus drei Teilen: Im ersten Teil ging Rieger auf die Begriffe Patriotismus und Nationalismus ein. Der zweite Teil lieferte einen Einblick in die Funktionsweisen von Verschwörungserzählungen und deren Verbindung mit “unkritischem Patriotismus”, vor allem in China, während der dritte Teil schwerpunktmäßig die "Wuhan-Diaries” und Reaktionen darauf behandelte. Der Vortrag basierte auf aktuellen Forschungsergebnissen aus Umfragen in Deutschland und China. Zum Ende des Vortrags entwickelte sich eine lebhafte Diskussion.

Marc Oliver Rieger ist seit 2010 Professor an der Universität Trier. 2018 wurde er Direktor des Trierer Konfuzius-Instituts. Seit 2019 leitet er zudem einen Teilbereich des Forschungsverbunds “Transkulturalität in Ost-Asien und Europa”.

 

Ergebnisse des Gedichte- und Malereiwettbewerbs 2020

Auch in diesem Jahr haben wir wieder einen Gedichte- und Malereiwettbewerb veranstaltet. Uns haben erneut zahlreiche großartige Kunstwerke erreicht. Die Preisrichter bewerteten diese wie schon in den Vorjahren anhand der folgenden Kriterien: Thema, Originalität, Komposition, Farbgebung, Kalligraphie und Zusammenspiel von Gedicht und Bild. Eines der Hauptziele dieses Wettbewerbs war es, die Teilnehmer zu ermutigen, mit Hilfe von Gedicht und Malerei spielerisch die chinesische Sprache zu vertiefen und das Interesse an der chinesischen Kultur zu verstärken; daher wurden die Dichtung und die chinesische Kalligraphie bei der Bewertung besonders berücksichtigt. Der Jury ist die Entscheidung nicht leicht gefallen, aber hier ist sie:

Bei den Kindern:
Platz 1: Johann / 小左 / Emma Gerhards
Platz 2: Angelika Rieger / Lea Gerhards / Leonard Aurel Koch
Platz 3: 小右 / Yifei Chen

Bei den Erwachsenen:
Platz 1: Prof. Mei Wang
Platz 2: Albert Feynman

Wir hoffen, dass sich die Teilnehmer auch in Zukunft mit Freude dem Erlernen der chinesischen Sprache, der chinesischen Schriftzeichen und der chinesischen Kultur widmen und bedanken uns herzlich für die Mitwirkung.

Leonard Aurel Koch
Angelika Rieger, 14 Jahre
Emma Gerhards, 7 Jahre
Albert Feynmann
Prof. Mei Wang
Johann Rios Bouvier
Koucheng Li
Kou Che Li

 

 

Online-HSK-Prüfungen

Die nächsten HSK-Prüfungen am Konfuzius-Institut der Universität Trier finden im Januar 2021 statt. Falls Sie davor noch eine Gelegenheit suchen, Ihr Chinesisch-Sprachniveau unter Beweis zu stellen, empfehlen wir Ihnen eine der folgenden digitalen HSK-Prüfungen am Samstag, 12. Dezember 2020:

Online HSK-Prüfungen (mündlich und schriftlich, alle Stufen) am Konfuzius Institut Berlin

Anmeldefrist: voraussichtlich Freitag, 20. November 2020

https://www.konfuziusinstitut-berlin.de/hsk-pruefung/

Online HSK-Prüfungen (mündlich und schriftlich, alle Stufen) am Konfuzius Institut Erfurt

Anmeldefrist:  Freitag, 27. November 2020

https://www.ki-erfurt.de/hsk-hskkpruefungen

Online HSK-Prüfungen (mündlich und schriftlich, alle Stufen) am Konfuzius Institut Düsseldorf

HSK-Prüfung Level 1-6 sowie HSKK Elementar-, Mittel- und Oberstufe

Anmeldefrist: Donnerstag, 26.11.2020

https://www.uni-due.de/konfuzius-institut/sprachpruefungen.shtml

Projektvorstellung: FFA Chinesisch

Die Fachspezifische Fremdsprachenausbildung  (FFA)  ist eine zusätzliche studienbegleitende Zertifikatsausbildung, die Studierenden des Fachbereich IV ( Betriebswirtschaftslehre, Soziologie und Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsmathematik und Wirtschaftsinformatik zur Verfügung steht. Für diese ist das eine wichtige Gelegenheit, denn auf gegenwärtigen und zukünftigen Arbeitsplätzen von  Hochschulabsolventen werden verstärkt fachspezifische Fremdsprachenkenntnisse benötigt.

Das Konfuzius-Institut wirkt bei der Organisation und Durchführung der Lehrveranstaltungen der FFA Chinesisch mit. Ziele des Programms sind:

  • Erwerb und Verstehen von Grundkenntnissen der chinesischen Sprache
  • Beherrschung der mündlichen Alltagskonversationen und häufig verwendeten Schriftzeichen (Lesen und Schreiben)
  • Aufbau interkultureller Kompetenz, besonders in der Wirtschaft
  • Vermittlung von tiefergehenden Kenntnissen über China

In der FFA Chinesisch wird eine Einführung in die chinesische Sprache angeboten und dabei grundlegende sprachliche Kompetenzen in den Bereichen Sprechen, Hören und Verstehen sowie wirtschafts-, sozial- und landeskundliche Grundkenntnisse vermittelt. Pro Semester belegen die Studierenden Veranstaltungen im Umfang von 4 SWS (bzw. optional 6 SWS). Verpflichtend sind dabei im ersten FFA-Semester ein allgemeinsprachlicher Chinesischkurs mit Wirtschaftsbezug (4 SWS) und im zweiten FFA-Semester ein kommunikationsorientierter Sprachkurs (2 SWS). Hinzu kommen im zweiten FFA-Semester wahlweise ein oder zwei Veranstaltungen von je 2 SWS, die ausgewählt werden können aus drei Veranstaltungen der Sinologie.

Im Anschluss sind die Studierenden bereit, die Prüfung für das Sprachniveau HSK-2 abzulegen.

Im nächsten Semester finden die Veranstaltungen von FFA Chinesisch am Dienstag, 16-18 Uhr, sowie am Donnerstag, 16-18 Uhr, statt. Lehrer ist Li Ziheng. Die Veranstaltungen müssen über PORTA angemeldet werden, weitere Informationen finden Sie hier.

Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden, darunter dem FFA-Team, dem Lehrstuhl von Prof. Dr. Marc Oliver Rieger sowie der Sinologie der Universität Trier und nicht zuletzt bei unserer Lektorin Jialu Chen, welche den FFA Kurs 2019/20 im vergangenen Jahr erfolgreich betreut und großartige Evaluationsergebnisse erhalten hat.

 

Kurse im Wintersemester 2020/21 ausschließlich digital

Auch die Sprachkurse im Wintersemsester 2020/21 werden am Konfuzius-Institut der Uni Trier ausschließlich digital stattfinden. Der Kursplan wurde aktualisiert.

Damit folgen wir der Universität Trier sowie den weiteren rheinland-pfälzischen Hochschulen, welche dies mit dem Wissenschaftsministerium beschlossen haben.

Der neue Kursplan beinhaltet nahezu alle Schwierigkeitsgrade. Von Kleinkindern über erwachsene Anfänger bis hin zu Chinesisch-Profis können alle Interessierten einen Kurs wählen, der ihren Ambitionen und ihrem Vorwissen gerecht wird.

Bei Fragen zu Kursinhalten, Abläufen, benötigten Kursmaterialen oder anderen Themen stehen das Sekretariat sowie die jeweils verantwortliche Lehrkraft gerne zur Verfügung.

 

Chinesisch AG der Matthias-Grundschule feiert Halloween

Er schmeckt, der Kürbis auf Chinesische Art.

Am vergangenen Mittwoch, 28. Oktober 2020 feierte die Chinesisch AG der Matthias-Grundschule Halloween. Nicht fehlen durften dabei selbstgemachte, gedämpfte Kürbisklöschen (南瓜饼) aus Klebreismehl mit süßer Füllung aus roten Bohnen. Analog zum amerikanischen Halloween feiern die Chinesen den Zhongyuan Festtag (中元节). Er wird am 15. Tag des siebenten Mondmonats gefeiert. Nach dem Volksglauben wird in dieser Zeit die Welt von den Seelen der Toten durchstreift. Halloween ist inzwischen auch bei Jugendlichen in den chinesischen Metropolen sehr populär. Wie auch hierzuladen wird es eher als ein gruseliges Kostümfest gefeiert, bei dem der Spaß am Gruseln und Verkleidungen im Vordergrund steht.

Die Chinesisch-AG in der Matthias-Grundschule ist ein Beispiel für ein erfolgreiches Kooperationsprojekt des Konfuzius-Institutes der Universität Trier. Interessierte Schülerinnen und Schüler haben seit 2015 einmal pro Woche die Gelegenheit, mit Lektorin Xiling Liu-Koch auf spielerische Art und Weise Kunst und Kunsthandwerk aus China, Zeichnen und Kochen sowie erste Sprach- und Schreibfähigkeiten zu erlernen.

 

 

Positionspapier "Konfuzius-Institute in Deutschland: Organisation und Aufgaben"

Immer wieder kommt es in der Öffentlichkeit zu Missverständnissen über Organisation und Aufgaben der Konfuzius-Institute. Wir verweisen in diesem Zuge auf das Positionspapier "Konfuzius-Institute in Deutschland: Organisation und Aufgaben" (.pdf-Datei, 504 kb), welches u.a. von den Konfuzius-Instituten in Berlin und Duisburg verfasst wurde.

Deutschlandfinale Chinese Bridge

Das Deutschlandfinale des 13. Schüler-Wettbewerbs “Chinese Bridge”

Am 20. Juni endete das Deutschlandfinale des 13. internationalen Schüler-Wettbewerbs für die chinesische Sprache, “Chinese Bridge”. Dieser Wettbewerb unter dem Motto “Fly high with Chinese” wird von der Abteilung für Bildungswesen der Botschaft der Volksrepublik China in der Bundesrepublik Deutschland getragen und mit der Unterstützung des Konfuzius-Instituts der Universität Trier organisiert. Dreizehn Schüler aus ganz Deutschland nahmen an dem Wettbewerb teil und boten auf der Bühne eine ausgezeichnete Präsentation an. Nach hartem Wettbewerb gewann der Kandidat Juho Szurawitzki, der vom Konfuzius-Institut Metropole Ruhe e.V. ausgewählt wurde, mit hervorragenden Leistungen den 1. Preis. Als Vertreter von Deutschland werde er am globalen Finale des Schüler-Wettbewerbs “Chinese Bridge” teilnehmen.

Guo Jingqiu, die Botschaftsrätin der Botschaft der Volksrepublik China in der Bundesrepublik Deutschland, äußerte in ihrer Rede die Freude, dass der Wettbewerb wie geplant in Deutschland stattfinden könne. In der schwierigen Zeit der globalen Antipandemie habe China stets aufrichtig Deutschland bzw. mit allen Ländern der Welt zusammengearbeitet, um die Schwierigkeiten zu überwinden. Sie sagte, das Coronavirus führe dazu, Abstand halten zu müssen, aber das gemeinsame Interesse an die chinesische Sprache habe viele Herzen näher gebracht. Das Erlernen der chinesischen Sprache habe zum kulturellen Verständnis, zur Verkürzung der Entfernungen, zum Abbau von Barrieren und zur Verbesserung der Freundschaft beigetragen. Sie ermutigte die Teilnehmer, offene Einstellung gegenüber fremden Kulturen zu haben und nach der Epidemie schließlich die chinesische Kultur vor Ort zu erleben, wie das chinesische Sprichwort lautet “Einmal sehen ist besser als hundertmal sehen”.

Prof. Marc Oliver Rieger, Direktor des Konfuzius-Instituts der Universität Trier, hieß in der Begrüßung alle Teilnehmer und Zuschauer herzlich willkommen und hoffte auf ein baldiges Treffen vor Ort am Konfuzius-Institut der Universität Trier. Die Stadtregierung von Trier wünschte dem Wettbewerb ebenfalls einen vollständigen Erfolg. Die stellvertretende Bürgermeisterin Elvira Garbes sagte, dass Trier als Heimatstadt von Marx und älteste Stadt Deutschlands sich freut, die Gastgeberstadt vom dem “Chinese Bridge”-Wettbewerb zu werden. Sie lud alle ein, Trier nach der Pandemie zu besuchen.

Als Vorsitzender der Jury dieses Wettbewerbs teilte Prof. Karl-Heinz Pohl seine Erfahrungen mit dem Erlernen der chinesischen Sprache. Er sagte, als er Anfang der 1970er Jahre anfing, Chinesisch zu lernen, half diese Wahl seiner Karriere kaum. Heute habe sich die Situation dramatisch geändert. Während seiner Amtszeit als Professor für Sinologie and der Universität Trier hätten fast alle Absolventen Jobs in Bezug auf China gefunden. Professor Pohl äußerte hohe Erwartungen an den “Chinese Bridge”-Wettbewerb und hoffte, dass die Teilnehmer des Wettbewerbs in Zukunft zur Förderung des chinesisch-deutschen Kulturaustauschs beitragen werden.

Mehr als 100 Personen aus aller Welt schauten sich den Wettbewerb online an. In seinem Vortrag erzählte der Nr. 1-Kandidat Adam Osinski seine eigenen Erfahrungen mit dem Erlernen der chinesischen Sprache und dem Umgang mit der chinesischen Kultur in fließendem Chinesisch und die folgenden Kandidatinnen und Kandidaten teilten sich ebenfalls interessante Geschichten beim Chinesischlernen. Sonja Gerwik, die Kandidatin vom Konfuzius-Institut Stralsund, verglich Chinesisch mit einem Schlüssel, der die Tür zur chinesischen Kultur öffnete. Mit ihrem herausragenden Vortrag gewann sie den Pres für den besten Vortrag. In der Fragen-Antworten-Runde zeigten viele Teilnehmer gute Leistungen und haben alle sechs Fragen richtig beantwortet. Die von den Teilnehmern sorgfältig aufgenommenen Talentshow-Videos wurden in den sozialen Medien des Konfuzius-Instituts der Universität Trier veröffentlicht. Am Ende gewann Jessyka Staldeker die meisten Likes und damit den Preis für die beste künstlerische Darbietung.

Nach dem Wettbewerb dankte Dr. Li Yi, die chinesische Direktorin des Konfuzius-Instituts der Universität Trier, die Unterstützung von der chinesischen Botschaft in Deutschland sowie von allen Konfuzius-Instituts, Schulen, Lehrerinnen und Lehrern vom Herzen. Die Veranstaltung wurde von verschiedenen chinesischen und deutschen Institutionen unterstützt und gesponsert. Das “Arm für Kulturangelegenheiten und Tourismus der Provinz Shandong” und das “Amt des Rundfunk und Sport für Tourismus und Kulturangelegenheiten der Provinz Hainan” haben für diesen Wettbewerb jeweils die Auszeichnung “5 Tage 4 Nächte Kulturreise in Shandong” und die Auszeichnung “5 Tage 4 Nächte Kulturreise in Hainan” vergeben. Die Gewinner von dem besten Vortrag und der besten küntlerischen Darbietung hätten die Gelegenheit, eine kulturelle Erlebnistour durch Shandong oder Hainan zu machen. Außerdem bietet die deutsche Wassersportschule, SALT Yacht, kostenlose Windsurfkurse an. Alle Teilnehmer erhalten schließlich vom Konfuzius-Institut der Universität Trier exquisite Geschenke und Zertifikate.

Sonja Gerwik, die Preisträgerin für den besten Vortrag, gewann die Auszeichnung “5 Tage 4 Nächte Kulturreise in Shandong”. Der Geburtsort der konfuzianischen Kultur-Provinz Shandong ist ein berühmter kultureller Tourismusort in China. Die natürliche Landschaft in Shandong ist wunderschön und großartig, und seine Geschichte und Kultur sind reichhaltig. Konfuzius wurde hier geboren, der Berg Tai stieg hier auf und der Gelbe Fluss mündete hier ins Meer. Die Provinz Shandong plant, von 2020 bis 2021 20.000 Konfuzius Kultur- und Reisekurier zu rekrutieren. Als Konfuzius Kultur- und Reisekurier erhält man ein exklusives Zertifikat sowie die Möglichkeit, zur Reise nach Shandong eingeladen zu werden.

Jessyka Staldeker, die Preisträgerin für die beste künstlerische Darbietung, gewann die Auszeichnung “5 Tage 4 Nächte Kulturreise in Hainan”. Insel Hainan, ein internationales Inselresort, das eine detaillierte Beschreibung verdient und langsam genießt. Man kann Spaß mit Freunden und Familie in Sanya haben, den Wohlstand der internationalen Kongress- und Ausstellungsstadt in Boao spüren und den Frieden von Herzen im Südchinesischen Meer verwirklichen. In Hainan kann man die Feinheit der modernen Kunst genießen, die Freude am Radfahren auf der Insel erleben, das authentische Essen probieren und Chinesisch auf Hainans fundierteste Weise lernen. Insel Hainan, Chinas hochwertigste Tourismusoption, eine Mischung aus chinesischer Kultur und Weltkultur, ist führend in der chinesischen Modekultur. Wenn man nach Hainan kommt, kann man sich körperlich und geistig entspannen und die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft spüren.

13届世界中学生汉语桥德国赛区决赛圆满结束 

当地时间6月20日,第十三届“汉语桥”世界中学生中文比赛德国赛区决赛在特里尔大学孔子学院落下帷幕。本次比赛由中国驻德国大使馆教育处主办、特里尔大学孔子学院承办,以“ 追梦中文,不负韶华”为主题,分为中文演讲、知识问答和才艺展示三个环节。13名来自德国各地的中学生同台竞技,展示了追梦中文的初心。在一天的角逐之后,由杜伊斯堡-埃森大学鲁尔都市孔子学院选送,来自埃森市伯乐高级文理中学的6号选手舒泽宇(Juho Szurawitzki)在各环节中表现优异,以总分第一的好成绩斩获桂冠。他作为德国赛区代表,参加中学生汉语桥全球决赛。

中国驻德国大使吴恳夫人郭金秋参赞的致辞中,对此次比赛能在德国如期举行,并开启德国中学生汉语桥网络比赛先河给予高度评价。在全球抗疫的艰难时期,中国始终以精诚与世界各国合作,共克时艰。她还表示,汉语学习帮助了文化了解,缩短了距离,减少了障碍,增进了友谊。她勉励参赛选手和选派单位,语言学习仅仅通过课本显然是不够的,更重要的是怀有准备包容其他文化的心态。“百闻不如一见”,希望有更多的汉语桥选手在疫情过后能实地感受当代的中国,一起努力促进德国乃至欧洲与中国的文化交流。

特里尔大学孔子学院德方院长马克教授(Prof. Marc Oliver Rieger)在致辞中欢迎大家到访特里尔大学孔院。特里尔市市政府也预祝比赛取得圆满成功,副市长嘉博斯(Elvira Garbes)表示,作为马克思的故乡、德国最古老的城市,特里尔市非常荣幸能成为全德中学生汉语桥比赛的承办城市,她诚挚邀请大家在疫情结束之后来特里尔市观光。

本次比赛评委会主席、汉学家卜松山教授(Prof. Karl-Heinz Pohl)结合本次比赛主题,分享了自己学习中文的经历。今年是他学习汉语的第五十年,上世纪70年代初开始学习汉语时,这一选择几乎无助于职业生涯。如今,情况发生了巨大的变化,在他担任汉学教授期间,几乎所有毕业生都找到了与中国有关的工作。在致辞中,卜教授对汉语桥比赛寄以高度期待,并希望汉语桥的参赛者能在未来为增进中德文化交流做出贡献。

本次比赛吸引了来自欧洲、大洋洲、亚洲的观众共百余人在线观看。在中文演讲环节,1号选手欧天佑(Adam Osinski)用流利的中文讲述了自己学习中文、接触中国文化的经历,随后来自弗莱堡大学孔子学院、施特拉尔松德孔子学院、埃森伯乐高级文理中学等选送单位的参赛选手也依次分享了“在中国留下的17个瓶子”、“在红桥市场的砍价乐趣”、“在中国茶文化中体会同舟共济理念”、“在中国游学体验寄宿家庭生活”等有趣的追梦故事。来自施特拉尔松德孔子学院的4号选手桑娅(Sonja Gerwik)更是把汉语比作一把钥匙,打开了挚爱中国文化的心门,丰富传情的语言表达也让她获得“演讲之星”的称号。在涉及到中国国情、文化、语言的答题环节,多名选手表现出色,六题全对。选手们精心录制的才艺展示等视频在特里尔大学孔子学院各大社交媒体发布。最终,来自埃森伯乐高级文理中学的选手施瑶(Jessyka Staldeker)获赞数最多,获得德国赛区才艺之星的称号。

赛后,特里尔大学孔子学院中方院长李毅博士向中国驻德国大使馆参赞郭金秋,教育处刘立新公参等主办方人员表示衷心感谢,向所有参与到此次中学生汉语桥比赛的孔子学院,参赛选手及其指导老师等表示诚挚祝贺。此次活动得到了中德各类机构的支持和赞助,此次比赛的才艺之星、演讲之星奖项由山东省文化旅游厅、海南省旅游和文化广电体育厅鼎力赞助,获奖选手有机会前往山东和海南的文化体验之旅。优胜奖获得者也将赢取德国SALT Yacht水上运动学校的免费帆板课程。中学生汉语桥德国赛区所有参赛者都将获得主办方提供的精美礼品及获奖证书。

本次比赛的演讲之星桑娅将获得山东省文化和旅游厅为本次比赛提供的“5天4晚山东文旅免费体验游”大奖。感谢山东省文化和旅游厅对于本次德国赛区汉语桥世界中学生中文比赛的赞助与支持。好客山东,孔子家乡。作为东方文化胜地,山东省是著名的文化旅游度假目的地。孔子在这里诞生,泰山在这里崛起,黄河在这里入海。山东省计划在2020年-2021年招募两万名孔子文化和旅游使者,成为孔子文化和旅游使者将获得专属证书,还有机会邀请来到山东踩线观光。山东省是儒家文化发源地,感受中国文化,一定要拜访中国山东省。

本次比赛的才艺之星施瑶将获得海南省旅游和文化广电体育厅赞助的“阳光海南,度假天堂5天4晚海南文旅免费体验游”大奖。海南岛,一个最值得细细讲述和慢慢品味的国际海岛度假圣地。你可以在三亚与亲朋好友尽情狂欢;在博鳌感受国际会展城市的繁华;在南海体悟来自内心的平静。你可以享受现代艺术的精妙绝伦;体验环岛骑行的痛快;尝遍地道美食;还可以在海南最接地气地学习汉语。海南岛,中国最高端的旅游之选,中国文化与世界文化的交融体,引领中国时尚文化的风向标。感谢海南省旅游和文化广电体育厅对本次德国赛区汉语桥世界中学生中文比赛的大力支持和赞助。

                            德国特里尔大学孔子学院 供稿
 

Hinweis: Die Videos der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und alle anderen bisherigen Veröffentlichungen zum Schülerwettbewerb Chinese Bridge können weiterhin hier abgerufen werden.

Preis für Trierer Student bei Chinesisch-Wettbewerb

Beim Bundesfinale des Sprachwettbewerbs „Chinese Bridge“ hat Alexander Berns, der am Konfuzius-Institut der Universität Trier Mandarin lernt, den zweiten Platz erreicht.

Für Schüler und Studierende veranstaltet die Dachorganisation der Konfuzius-Institute, Hanban, jährlich den internationalen Sprachwettbewerb „Chinese Bridge“. Beim Deutschlandfinale der Studierenden hat Alexander Berns, der sich am Konfuzius-Institut der Universität Trier auf den Wettbewerb vorbereitet hat, den zweiten Platz belegt. Als Preis wird er am Weltfinale des Wettbewerbs in China teilnehmen. Das Deutschlandfinale fand in diesem Jahr erstmalig digital statt.

„Die Vorbereitungen für den Wettbewerb waren recht umfangreich, doch mit der tollen Unterstützung des Konfuzius-Institutes war es eine absolute Freude, dabei zu sein“, so Berns. Um ein Haar wäre seine Teilnahme kurzfristig verhindert worden: „Kurz vor dem Wettbewerb hatte ich einen Fahrradunfall. Glücklicherweise bekam ich nur einige Schürfwunden im Gesicht. Ich bin sehr froh, dass ich trotzdem noch imstande war, mitzumachen“, berichtet der 19-Jährige.

Der Wettbewerb bestand aus drei verschiedenen Disziplinen. Bei einem Live-Vortrag auf Chinesisch zum Wettbewerbsmotto „One World, One Family“ erzählte Berns von seiner Gastfamilie in Yantai (Provinz Shandong, China). Vor knapp zwei Jahren hatte er dort vier Monate lang eine Schule besuchen können. In einer zweiten Live-Befragung wurden sein Wissen in den Themenbereichen Landeskunde, Kultur und Sprachkenntnisse abgefragt. Außerdem musste bereits im Vorfeld ein selbstgedrehtes Video mit einer künstlerischen Darbietung eingesendet werden. Hier überzeugte Alexander Berns die Jury mit dem chinesischen Lied „Wenn du alt bist“. Das Lied widmete er sowohl seiner chinesischen Gastfamilie als auch seinen deutschen Eltern.

Alexander Berns lernt bereits seit vier Jahren Mandarin, seit Ende August 2019 besucht er Sprachkurse am Konfuzius-Institut der Universität Trier. Dort verfolgt er das ehrgeizige Ziel, das Sprachniveau „HSK 6“ zu erreichen, also "verhandlungssicher in Wort und Schrift" zu werden. Zurzeit absolviert er eine Ausbildung zum Mechatroniker bei der Feluwa Pumpen GmbH in seinem Wohnort Mürlenbach (Vulkaneifel) und studiert dual Elektrotechnik an der Hochschule Trier. Er hofft, nach seinem Studium auch beruflich Auslandsaufenthalte in China absolvieren zu können.

Am 20. Juni 2020 ist das Deutschlandfinale des parallelen Wettbewerbes für Schülerinnen und Schüler. Es wird vom Konfuzius-Institut der Universität Trier organisiert und findet ebenfalls digital statt. Auch Zuschauerinnen und Zuschauer sind herzlich eingeladen.