M.Sc. Economics - European Political Economy

Studieninhalt

Der Studiengang European Political Economy richtet sich an Studentinnen und Studenten, die mehr über die volkswirtschaftlichen Aspekte der Europäischen Einigung sowie die Ausgestaltung der Wirtschaftspolitik der Europäischen Union und der einzelnen Mitgliedsstaaten erfahren wollen. Zentrale Aspekte sind hierbei:

  • die Herausarbeitung der institutionellen Besonderheiten der Europäischen Union und ihrer Mitgliedsstaaten,
  • die Analyse der Akteure der europäischen Wirtschaftspolitik,
  • die Begutachtung der Resultate und Planung staatlicher Intervention auf europäischer Ebene und in den Mitgliedsstaaten,
  • die Betrachtung der Wechselbeziehungen zwischen europäischer und nationaler sowie europäischer und internationaler Wirtschafts- und Handelspolitik.

Pflichtmodule

Neben die allgemeinen Pflichtmodule des Studiengangs M.Sc. Economics treten die folgenden, spezialisierungsspezifischen Pflichtmodule:

  • European and World Trade (jeweils im Sommersemester angeboten): Dieser Kurs beschäftigt sich mit der Theorie des Außenhandels, Handelsprotektion und Handelsliberalisierung auf der nationalen, bilateralen und multilateralen Politikebene.
  • Political Economics (jeweils im Wintersemester angeboten): Dieser Kurs beschäftigt sich nach einer Einführung in die Geschichte und Funktionsweise der Europäischen Union mit der Analyse von Szenarien, in denen politische Eingriffe aus wohlfahrtsökonomischer Perspektive sinnvoll sind, wie auch dem Einfluss politischer Institutionen auf wirtschaftspolitische Entscheidungen.
  • Ein politikwissenschaftliches Modul des Studiengangs International Economics and Public Policy.

Berufsperspektiven

Der Schwerpunkt European Political Economy eröffnet ein breites Feld von Beschäftigungsmöglichkeiten bei einer Vielzahl öffentlicher nationaler und internationaler Institutionen, wie z.B. der Bundesbank oder der Europäischen Kommission.

Außerdem gibt es eine zunehmende Nachfrage nach qualifizierten Volkswirten von privaten Instituten, Parteien, Stiftungen und Vereinen sowie von Banken, Handels- und Industriefirmen mit internationaler Ausrichtung.

Darüber hinaus werden mit diesem Studium auch die Grundlagen für einen Verbleib im wissenschaftlichen Umfeld und eine mögliche Promotion gelegt. Dabei sind vor allem Betätigungen an Universitäten und an Forschungsinstituten wie dem ZEW oder dem DIW sowie die Weiterbildung im Rahmen von Graduate Schools hervorzuheben.