M.Sc.-Klausur im Masterschwerpunkt "Klinische Psychologie ( Abt. Lutz ), Gesundheitspsychologie & Psychotherapieforschung"

  • Termin: 26.07.2021, 10:00 Uhr
  • Dauer: 90 Minuten
  • Ort: Audimax
  • Klausur mit offenen Fragen (kein multiple choice!)


Prüfungsliteratur:

  • Lutz, W. (Hrsg.) (2010). Lehrbuch Psychotherapie. Bern: Verlag Hans Huber.
    • Teil A. Basiswissen der Psychotherapie und Psychotherapieforschung
      • Kapitel 1 – 4 sowie 6 – 7
    • Teil B. Modalitäten
      • Kapitel 9
    • Teil C. Interventionen
      • Kapitel 12 – 22
  • Rief, W.; Schramm, E.; Strauß, B. (Hg.) (2021): Psychotherapie. Ein kompetenzorientiertes Lehrbuch. München: Urban & Fischer in Elsevier.
    • Teil II: Störungsspezifischer Teil
  • Linden, M. & Hautzinger, M. (Hrsg.) (2011). Verhaltenstherapiemanual. Berlin: Springer.
    • Teil IV. Therapiebezogene Störungskonzepte
      • Störungswissen (insbes. zu häufigen psychischen Störungen wie affektiven Störungen, Angst- und Essstörung sowie OCD und PTSB) wird als bekannt vorausgesetzt und sollte ggf. in Beziehung zu therapeutischen Konzepten und Interventionen gesetzt werden können.

FAQ:

  • Kap. 6 Frage 7: Worauf ist bei der Auftragsklärung in der systemischen Therapie zu achten?
    • nicht expliziert, relevant ist v.a. Kap. 6.4.1
  • Kap. 7 Frage 1: Wodurch sind empirisch validierte Methoden und Techniken in der     Psychotherapie gekennzeichnet und was verspricht man sich von ihnen?
    • siehe Kap. 7.1.1 und Tab. 7-1
  • Kap. 7 Frage 4: Welche Formen der Anerkennung gibt es für Psychotherapie Verfahren und worin unterscheiden sie sich?
    • siehe Kap. 7.1.2
  • Kapitel 20, Frage 7 nach der komplementären bzw. motivorientierten Beziehungsgestaltung bezieht sich auf Grawe (S. 420).
    • Bei Kiesler (S. 470) soll sich der Therapeut möglichst nicht komplementär verhalten, da es hier das Ziel ist, den Patienten aus seiner "Ecke" (z.B. dominant) zu bekommen. Grawe und Kiesler nutzen beide den Begriff "komplementär", beschreiben damit aber verschiedenen Aspekte, welche sich nicht widersprechen. Auf diese Abweichung, aber nicht Widersprüchlichkeit wird explizit auf Seite 470, Kapitel 22 eingegangen.
  • Kap. 21 Frage 3: Welche ethischen Regeln sollen bei der Durchführung operanter Methoden beachtet werden?
    • siehe Kap. 21.1.3
  • Wird eine Frage zur Schematherapie gestellt?
    • Kap. 18 ist Prüfungsstoff
  • Kap. 6 Frage 1
    • 6.1.4 („Objektbeziehungstheorie“)
  • Kap. 13 Frage 1
    • 13.1 („Abgrenzung…“)
  • Kap. 15 Frage 4
    • 15.4 („Erfassung von Hausaufgaben…“)
  • Kap. 16 Frage 5
    • Die Frage ist missverständlich und wird nicht Gegenstand der Klausur sein.
  • Kap. 16 Frage 8
    • Die Frage lässt sich nicht direkt dem Text entnehmen. Es müsste von Ihnen selbst konstruiert werden, welche dysfunktionalen Bewertungen a) zu Gefühlen von Schuld etc. führen können bzw. b) wie diese Gefühle in Form einer Rückkoppelungsschleife dysfunktional bewertet werden können.
  • Kap. 17 Frage 2
    • 17, Einleitungstext
  • Kap. 17 Frage 4
    • 17.6.1
  • In Kap. 18 haben wir uns gefragt, was den Unterschied zwischen Frage 6 und 7 ausmacht
    • Frage 6 ist praktisch eine „Beschreibe“-Frage, Nr. 7 eine „Nenne“-Aufgabe.
  • Kap. 19 Frage 4
    • 19.3.7 und Abb. 19-3
  • Kap. 20 Frage 1
    • 20.1.1 („Wirkfaktoren“)
  • Kap. 20 Frage 2
    • 20.1.1 („Basisverhalten“)
  • Kap. 20 Frage 4
    • 20.1.3 und Kasten 20-1; 20.2.2
  • Kap. 22 Frage 1
    • 22.3
  • Kap. 7 Frage 3: Was führte zur Annahme von allgemeinen Wirkfaktoren in der Psychotherapie und welche Schlussfolgerungen haben sich daraus ergeben?
    • Das ist ja doch eine sehr zentrale Frage, die an vielen Stellen im Buch bearbeitet wird, u.a. in 7.2. und 20.1.
  • Gibt es ein Beispiel für eine Therapie, in der Ressourcenaktivierung und Bewältigung die größte Rolle spielt, also dem 2. Feld des Vier Felder Schemas zugeordnet werden kann?
    • Überlegen Sie mal, welche Therapieform maximal ressourcen- und lösungsorientiert agiert und die Bewältigung eines Problems über seine Exploration stellt... Wenn Ihnen dazu nichts einfällt, sollten Sie evtl. noch mal Kap. 6 überfliegen.
  • Kap. 3 Frage 11: Wie können ein idiographisches und nomothetisches Vorgehen im Rahmen der indikationsorientierten Diagnostik sinnvoll kombiniert werden?
    • Das steht nun wirklich lang und breit im Text - 3.2. - und dann suchen Sie sich da die passende Zwischenüberschrift.
  • Kap. 2 Frage 5: Nennen Sie die drei zentralen Forschungsparadigmen der Wirksamkeitsforschung.
    • 2.6
  • Kap. 2 Frage 6: Welche Designüberlagerung können Sie bei der Planung von Wirksamkeitsstudien vornehmen?
    • 2.6.
  • Kap. 2 Frage 7: Grenzen Sie Wirksamkeits- und Prozessforschung voneinander ab.
    • Es gibt ein Kapitel namens Prozessforschung (2.5.) und eines namens Versorgungsforschung und Qualitätssicherung (2.6.)
  • Kap. 3 Das SORCK-Modell zur horizontalen Verhaltensanalyse ( Vgl. Prüfungsliteratur S. 73 ) wird hier anders dargestellt als in der Bachelor-Prüfungsliteratur ( Vgl. Petermann, Maercker, Lutz & Stangier, 2011, S. 257 ). Dort heißt es SORKC-Modell und die Kontingenz (K) wird vor der Konsequenz (C) angeführt. Welche Darstellung stimmt ? Die Darstellung in Klinischer Psychologie - Grundlagen ( Petermann et al, 2011 ) entspricht dem Original. Im Hinblick auf die Prüfung ist es vor allem wichtig, die S-O-R-K-C-K-Komponenten benennen und beschreiben zu können.