Allrounder sind gefragt: Wirtschaftsinformatiker, die besseren Betriebswirte?

Das Verständnis ökonomischer Prozesse erfordert fast immer ein Verständnis technischer Abläufe und organisatorischer Strukturen. Wenn wir uns moderne Internet-Systeme wie Online-Shops oder soziale Netzwerke anschauen, dann funktionieren diese nur, wenn sich einfache Bedienung mit optimalen Abläufen im Unternehmen verbinden. Der perfekte Shop, der erst nach Wochen liefert, ist genauso inakzeptabel, wie ein nicht zu bedienendes soziales Netzwerk.

Um Systeme optimal gestalten zu können, ist daher eine ganzheitliche Ausbildung über technische und ökonomische Zusammenhänge wichtig, so wie wir es in der Wirtschaftsinformatik lehren und praktizieren.

Daher sind Wirtschaftsinformatiker in allen ökonomischen Bereichen universell einsetzbar und ersetzen immer häufiger klassische Betriebswirte. Und das sowohl in der öffentlichen Hand, in kleinen und mittelständigen Unternehmen, sowie in Großunternehmen.

Das Spektrum Ihrer zukünftigen Einsatzbereiche und Arbeitgeber ist somit weit gefächert:

  • Unternehmen, in denen betriebswirtschaftliche Standardsoftware eingesetzt oder entwickelt wird.
  • Beratungsunternehmen zur Einführung betriebswirtschaftlicher IT-Systeme (IT Consulting).
  • Projektierungsgesellschaften zur Umsetzung von Individualsoftware (IT Projektierung).

Mit einem Studium der Wirtschaftsinformatik sind Sie daher perfekt gerüstet für die zukünftigen Anforderungen in unterschiedlichsten Bereichen und das bei hervorragenden Berufsaussichten.