Die Gleichstellungsbeauftragten des Fachbereichs I
Die Gleichstellungsbeauftragten tragen zur Umsetzung der universitären Gleichstellungsmaßnahmen im Fachbereich I gemäß Grundordnung der Universität Trier § 48 bei.
Dazu gehören
- die Gleichstellung von Frauen und Männern,
- die Vereinbarkeit von Studium oder Beruf und Familie,
- der Schutz von Mitgliedern und Angehörigen der Universität vor Belästigungen und sexuellen Belästigungen am Arbeits- oder Studienplatz.
Ansprechen, aussprechen, besprechen
Haben Sie als Mitglied oder als Student:in in unserem Fachbereich I ein Anliegen, das in den Kontext der Gleichstellung fällt? Dann kontaktieren Sie uns gern telefonisch oder per Email. Wir können - selbstverständlich vertraulich - Probleme besprechen, in Konfliktfällen vermitteln, bei der Wahrnehmung von Rechten unterstützen oder auf passende Unterstützungsangebote aufmerksam machen und zu Partner:innen weiterleiten.
Prof. Dr. Sabine Klomfaß
Tel. +49 (0)651 201-2380
Raum B422 (Campus 1)
Shanice Schüle, M.Sc. (Stellvertretung)
Tel. +49 (0)651 201-1909
Raum W1304.12
Email: gsfb1uni-trierde
Studentische Hilfskraft: Denny Roos
Email: s2deroosuni-trierde
Vernetzen und feministische Prinzipien vorantreiben
Gleichstellung ist nicht nur Aufgabe und Anliegen von Frauen, sondern an feministischen Prinzipien orientiert, um Geschlechtergerechtigkeit zu erreichen. Zum Feminismus gehört, dass sich alle Menschen sicher, respektiert und gehört fühlen und sich bezogen auf ihr Geschlecht, geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung frei entfalten, sich äußern und gleiche Rechte einfordern können. Feminismus bedeutet daher immer auch, bestehende Machtverhältnisse und Privilegien kritisch zu reflektieren und der Frage Raum zu geben, wie gerechtere Verhältnisse erreicht werden können.
Aktuelles
FiF-Impulse „Exzellent und trotzdem unsichtbar?! Wege zu mehr Sichtbarkeit für Frauen in Wissenschaft und Innovation“
Die IFiF-Impulse-Reihe wird von Projekten der Förderrichtlinie „Innovative Frauen im Fokus“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gestaltet, die Interessierten damit Einblicke in ihre aktuellen Forschungsergebnisse geben. Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Wissenschaftler:innen und Studierende, an Personen aus dem Wissenschaftsmanagement, der Hochschulkommunikation, aus dem Bereich Gleichstellung sowie Personen aus der Unternehmenskommunikation, dem Personal- und Diversity-Management und dem Innovationsbereich in Unternehmen.
Die Veranstaltungen finden via WebEx statt und dauern je 60 Minuten, beginnend um 12 Uhr. Die Teilnahme steht allen Interessierten offen und ist kostenlos.
Diese Vorträge erwarten Sie im Sommersemester 2026:
Weitere Infos zu den Vorträgen finden Sie auf dieser Website.
- Critical Faculties: BiPoC+ FLINTA* an Kunsthochschulen. Künstlerische und wissenschaftliche Forschung im Dialog.
Anujah Fernando, Ülkü Süngün | Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, Universität der Künste | IFiF-Projekt BiPoC Frauen
Dienstag, 21. April 2026 - Die Schattenseiten von Sichtbarkeit: Digitale Gewalt gegen Professorinnen.
Prof. Dr. Clarissa Rudolph, Kyra Schneider | OTH Regensburg | IFiF-Projekt Digital Hate
Dienstag, 19. Mai 2026 - Einblicke in psychologische Faktoren, die die Sichtbarkeit von Frauen in der Wissenschaft beeinflussen.
Antonia Böttcher, Britta Kelch, Farina Koßmann | Hochschule Hamm-Lippstadt | IFiF-Projekt PSY:SICHT
Mittwoch, 10. Juni 2026 - Doing (In-)visibility in Schlüsseltechnologien: Erste Einblicke in fachkulturelle Anerkennungsprozesse in den Quantentechnologien.
Andrea Boßmann, Prof. Dr. Martina Erlemann, Tamar Grosz | Freie Universität Berlin | IFiF-Projekt WomenInQuantumTech
Dienstag, 23. Juni 2026 - Innovative Frauen in Wissenschaft und Wirtschaft sichtbar machen – Handlungsempfehlungen für die Praxis.
Ines Großkopf, Julia Meyer | Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V.| IFiF-Projekt meta-IFiF
Dienstag, 7. Juli 2026
Ausschreibung: Förderung der Gleichstellung
Im begrenzten Umfang stehen Mittel aus dem Professorinnenprogramm zur Verfügung, die wir für die Förderung von Gleichstellungszielen einsetzen wollen. Diese Mittel sollen für Forschung/Lehre/Projekte/Dienstreisen u.a. eingesetzt werden, die im Sinne der familienfreundlichen Universität einen besonderen Unterstützungsbedarf haben oder die wissenschaftlich bzw. in der Lehre Gleichstellungsthemen adressieren.
Zwei Beispiele:
- Eine Mitarbeiterin kann eine Dienstreise nur dann antreten, wenn ein:e Partner:in mitreist, die:der während der Tagung die Kinderbetreuung übernimmt. Die zusätzlichen Kosten können finanziert werden.
- Ein Mitarbeiter will im Rahmen von Forschung und Lehre einen Gastvortrag organisieren zum Thema Geschlechterrollen in der Pflege. Hier können wir auch Finanzierungswege überlegen, wenn von der Maßnahme nicht direkt eine Frau profitiert (was ansonsten durch das Professorinnenprogramm vorgegeben ist).
Wenn Sie also eine Idee bzw. ein Anliegen haben, stellen Sie bitte einen formlosen Antrag an gsfb1uni-trierde mit folgenden Angaben:
- beantragte Summe
- Begründung der Förderungswürdigkeit bezogen auf Ziele der Gleichstellung
- Angaben zur Stellensituation (Statusgruppe, Befristung, Stellenumfang etc.)
Da unsere Mittel begrenzt sind, werden wir ggf. eine Auswahl nach Gleichstellungskriterien und Dringlichkeit treffen. Ein Anspruch auf Gewährung von Mitteln besteht nicht.