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Juniorprofessur für Neurokognitive Psychologie

Jun.-Prof. Dr. Siri-Maria Kamp

 

Ohne unser Gedächtnis hätten wir keine Identität, wären wir nicht wir. Situationen, die unser Gedächtnis und das unserer Mitmenschen verändern, fallen uns daher oft deutlich auf – insbesondere, wenn sich die Gedächtnis- oder Aufmerksamkeitsleistung verschlechtert.

Die Arbeitsgruppe Neurokognitive Psychologie beschäftigt sich mit ebensolchen Prozessen: Wie formt unser Gehirn neue Gedächtnisspuren? Was ändert sich an den neurokognitiven Grundlagen des Gedächtnisses und der Überwachung der eigenen Gedächtnisleistung, wenn wir älter werden? Und wie und warum beeinflusst Stress unser Gedächtnis?

Aufbauend auf diesen grundlegenden Fragestellungen erforscht die Arbeitsgruppe Neurokognitive Psychologie, ob bestimmte Maßnahmen die Funktionalität unseres Gedächtnisses im Rahmen dieser Einflüsse, „fit halten“ können. Können wir zum Beispiel durch bestimmte Aktivitäten über die Lebensspanne hinweg zu einem „gesunden“ Altern unseres eigenen Gedächtnisses beitragen? Helfen bestimmte Arten des Lernens besonders gut dabei, in einer aufregenden Prüfung den Stoff gut abrufen zu können? Und welche Faktoren führen dazu, dass wir unsere eigene Gedächtnisleistung gut einschätzen können?

Die Abteilung Neurokognitive Psychologie verwendet behaviorale und psychophysiologische Maße (z.B. Ereigniskorrelierte Potentiale, Blickbewegungen und Pupillenweiten). Solche Maße werden z.B. während einer Lernaufgabe aufgezeichnet und Aktivitätsmuster identifiziert, die mit erfolgreichem Abruf in einem späteren Gedächtnistest einhergehen. So untersuchen wir Mechanismen der Gedächtnisenkodierung, wenn verschiedene Arten von Information gelernt werden, und Veränderungen dieser Mechanismen in besonderen Situationen und in unterschiedlichen Personen- und Patientengruppen.

 

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