apl. Prof. Dr. habil. Markus Linden

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politik und Wirtschaft Chinas

Forschungsschwerpunkte

Theorie und Empirie der Demokratie, insbesondere: Politische Repräsentation, Partizipation und Integration | Parteien- und Parteiensysteme | Neue Rechte und Rechtspopulismus | Massenpetitionen | Digitale Alternativmedien und Verschwörungstheorien

Profil

Markus Linden ist seit 10/2017 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Vergleichende Regierungslehre (Prof. Dr. Heilmann). Er studierte Politikwissenschaft, Öffentliches Recht und Rechtswissenschaft (1993-2000) an der Universität Trier. 2006 promovierte er im Fach Politikwissenschaft zum Thema „Politische Integration im vereinten Deutschland“, 2015 erfolgte die Habilitation zum Thema „Einschluss und Ausschluss durch Repräsentation – Theorie und Empirie am Beispiel der deutschen Integrationspolitik“.

Von 2006 bis 2012 war Herr Linden Mitarbeiter im Teilprojekt „Formen und Funktionsweisen der politischen Repräsentation von Fremden und Armen“ des durch die DFG geförderten SFB 600 „Fremdheit und Armut“, 2013-2017 Koordinator der Forschungsinitiative „Partizipation und Ungleichheit“ im Forschungszentrum Europa an der Universität Trier. Lehrtätigkeiten bestehen an der Universität Trier in den Fachteilen Vergleichende Regierungslehre und Politische Theorie, Gastdozenturen an der Universität Bologna (2015) und der UKSW in Warschau (2018). Im Januar 2020 wurde Herrn Linden der Titel außerplanmäßiger Professor verliehen.
Einen ausführlichen Lebenslauf von Herrn Linden finden Sie  ► hier.

Aktuelle Publikationen

Von der Fundamentalkritik zum völkischen Widerstand: Rechte Medien- und Politikkritik in digitalen „Alternativmedien“, in: Medienkritik – Zwischen ideologischer Instrumentalisierung und kritischer Aufklärung, hg. v. Hans-Jürgen Bucher, Köln 2020, S. 375–394. 

Das Scharnier – Neuer Konservatismus und Neue Rechte, in: Merkur, 74. Jg., Heft 8/2020, S. 86–94. 

Das rechtspopulistische Verständnis von Demokratie und Volkssouveränität, in: Schleichend an die Macht. Wie die Neue Rechte Geschichte instrumentalisiert, um Deutungshoheit über unsere Zukunft zu erlangen, hg. v. Andreas Audretsch und Claudia Gatzka, Bonn 2020, S. 61–68.

Zwischen alternativer Sicht und Verschwörungstheorie – Entwicklungstendenzen und Argumentationsmuster digitaler „Alternativmedien“ in Deutschland, in: Verschwörungstheorien im Diskurs, 4. Beiheft der Zeitschrift für Diskursforschung, hg. v. Sören Stumpf und David Römer, Weinheim/Basel 2020, S. 303–331.

Demokratie oder Diktatur. Bei der polnischen Präsidentschaftswahl geht es um die Zukunft Europas, in: die tageszeitung, 10.07.2020, S. 12.

Fürsprecher der Diktatur – Im Verbund mit der neuen Rechten hebeln Jaroslaw Kaczynski in Polen und Viktor Orban in Ungarn die Demokratie aus, in: Neue Zürcher Zeitung (online) v. 13.04.2020.

Des Teufels Generäle – Der Geschichtsrevisionismus der AfD liegt offen auf dem Tisch, in: Neue Zürcher Zeitung v. 26.11.2019, S. 37 (ebenfalls in NZZ – Internationale Ausgabe, 27.11.2019, S. 23).

Auswahlbibliographie

Die nachfolgende Auswahlbibliographie bezieht auf aktuelle Arbeiten und wird kontinuierlich ergänzt.

Buchpublikationen

Einschluss und Ausschluss durch Repräsentation – Theorie und Empirie am Beispiel der deutschen Integrationspolitik, Baden-Baden 2014: Nomos.

Ungleichheit und politische Repräsentation,(Hrsg., zusammen mit Winfried Thaa) Baden-Baden 2014: Nomos.

Krise und Reform politischer Repräsentation, (Hrsg., zusammen mit Winfried Thaa), Baden-Baden 2011: Nomos.

Die politische Repräsentation von Fremden und Armen, (Hrsg., zusammen mit Winfried Thaa), Baden-Baden 2009: Nomos.

Politische Integration im vereinten Deutschland, Baden-Baden 2006: Nomos (ausgezeichnet mit dem Förderpreis des Freundeskreises der Universität Trier 2007).

Aufsätze

Getriebene Parlamente? Der Formwandel der Demokratie am Beispiel des Petitionswesens, in: Formwandel der Demokratie, hg. v. Winfried Thaa & Christian Volk, Baden-Baden 2018, S. 223-240.

Überlegungen zur Kompatibilität von direkter Demokratie und parlamentarischem Repräsentativsystem, in: Zur Zukunft der repräsentativen Demokratie. Festschrift zum 80. Geburtstag von Hans Peter Bull, hg. v. Veith Mehde &Margrit Seckelmann, Tübingen 2018, S. 63-73.

Parteien und die politische Exklusion des Prekariats. Der Disparitätsmodus der Issuefähigkeit, in: Parteien und soziale Ungleichheit, hg. v. Elmar Wiesendahl, Wiesbaden 2016, S. 391–412.

Beziehungsgleichheit als Anspruch und Problem politischer Partizipation, in: Zeitschrift für Politikwissenschaft, 26. Jg., Heft 2/2016, S. 173–195.

Der lange Schatten von Weimar. Fraenkel und Habermas über Repräsentation, in: Zeitschrift für Politik, 62. Jg., Heft 4/2015, S. 377–399.

Sozial gespaltene Demokratie? Über den Anspruch der Beziehungsgleichheit und seine aktuellen Gefährdungen, Policy Paper 14 der Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin 2015.

(zusammen mit Winfried Thaa) Issuefähigkeit. Ein neuer Disparitätsmodus?, in: Ungleichheit und politische Repräsentation, hg. v. Markus Linden & Winfried Thaa, Baden-Baden 2014, S. 53–79.

Gastbeiträge in Tageszeitungen

Rhetorische Hexenjagd. Alles, was rechts ist: Die „Erklärung 2018“, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.10.2018, S. 11.

Deutsche Sozialdemokratie im Tief, in: Neue Zürcher Zeitung, 07.09.2018, S. 10 (ebenfalls in NZZ – Internationale Ausgabe, 07.09.2018, S. 16).

Das Unbehagen an Angela Merkel, in: Süddeutsche Zeitung, 12.09.2017, S. 2.

Die Mehrheitskanzlerin, in: Neue Zürcher Zeitung, 06.07.2017, S. 10.

Man versteht sich nicht. Warum die Kritik an digitalen Alternativmedien aufläuft, in: Neue Zürcher Zeitung, 11.03.2017, S. 11 (ebenfalls in NZZ – Internationale Ausgabe, 14.03.2017, S. 36).

Mehr Demokratie?, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.03.2016, S. 10.

Sonstiges

Stellungnahme zur Sachverständigenanhörung des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestags am 29.05.2017, Thema „Zukunft öffentlicher Petitionen in Deutschland“, in: Protokoll der 84. Sitzung des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestags, hg. v. Sekretariat des Petitionsausschusses, Anhang, abrufbar unter www.bundestag.de/blob/513850/3404f3a62d4e39ee22017e98a1528ffb/protokoll_170529-data.pdf.

Aus der AfD ist eine rechtsradikale Partei geworden, in: Welt (online) v. 03.09.2018., abrufbar unter: https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus181394616/Alice-Weidel-Co-Die-AfD-ist-zu-einer-rechtsradikalen-Partei-geworden.html?wtrid=onsite.onsitesearch

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