Herzlich willkommen!

Das Centrum für Postcolonial und Gender Studies (CePoG) bietet eine Plattform für wissenschaftliche Ansätze, die sich kritisch mit Konstruktionen nationaler, ethnischer und geschlechtlicher Identität auseinandersetzen. Die doppelte thematische Ausrichtung des Centrums ist in den Strukturanalogien von kolonialkulturellen und sexuellen Machtverhältnissen begründet. Grundlegend für Forschungen und Aktivitäten des Centrums ist die Frage, wie sich die verschiedenen Kategorien wechselseitig bedingen. Dabei steht die Analyse medialer Repräsentationen von Alterität im Mittelpunkt. Gerade die aktuellen Globalisierungsprozesse fordern interdisziplinäre Untersuchungen dieser Zusammenhänge heraus. Das Forschungsfeld zeichnet sich durch eine besondere Vielfalt von Methoden und Theorien aus, die es produktiv zu nutzen gilt. Ziel des Centrums ist es, den eurozentrischen Kanon der Fächer zu öffnen und innovative, wissenschaftskritische Ansätze zu fördern.

Das Centrum initiiert und koordiniert fachübergreifende und internationale Projekte und Aktivitäten. Es ermöglicht die Vernetzung und den Austausch zwischen ForscherInnen und Institutionen im Bereich der Postcolonial und Gender Studies. Es stärkt den fächerübergreifenden Schwerpunkt der Universität Trier "Frauen- und Geschlechterforschung" und koordiniert das Lehrangebot zum Erwerb des Zertifikates "Interdisziplinäre Gender Studies". Das CePoG ist ein Forum für ProfessorInnen und DozentInnen, GastwissenschaftlerInnen, wissenschaftliche MitarbeiterInnen, DoktorandInnen und Studierende verschiedener Fächer und ist zur Zeit in den Fachbereichen II und III angesiedelt. Zu den regelmäßigen Veranstaltungen des CePoG zählen Vorträge, die Forschungsprojekte aus den Gender und Postcolonial Studies vorstellen, sowie internationale Tagungen, Workshops und Netzwerktage. Außerdem koordiniert das Centrum die Lehrangebote in den Gender Studies an der Universität Trier: das studienbegleitende Zertifikat Interdisziplinäre Geschlechterstudienund den Master-Nebenfach-Studiengang Interkulturelle Gender Studies (IKGS).

 

 

 

Interdisziplinäres Kolloquium für (Post-)Doktorand_innen „Postcolonial und Gender Studies“ an der Universität Trier (21.-22.06.2018)

Das CePoG der Universität Trier veranstaltet im Sommersemester 2018 ein Kolloquium für (Post-)DoktorandInnen im Bereich "Postcolonial und Gender Studies". Ziel ist es, den NachwuchswissenschaftlerInnen, die in diesen beiden Feldern arbeiten, eine Plattform des inhaltlichen Austauschs und der interdisziplinären Vernetzung zu bieten.

 

Das Kolloquium findet vom 21.6. bis zum 22.6.2018 an der Universität Trierstatt.

Interessierte Zuhörer_innen sind herzlich eingeladen.

 

Programm

Donnerstag, 21.06.2018

Universität Trier, Campus 1, Raum B11

 

14:15 Uhr Begrüßung durch die Veranstalterinnen

 

14:30 - 16:00 Uhr

Sebastian Zilles (Universität Bamberg): „Kein ganzer Tod. Kein ganzes Leben“. Literarische und filmische HIV-/AIDS-Erzählungen (1985-2015)

Diana Thiesen (Universität Trier): ‘Spaces-in-between‘: Transkulturalismus in ostasiatisch-kanadischer Literatur und Gesellschaft

Lina Brink (Universität Tübingen): Sichtbarkeit und Anerkennung von Frauen in der deutschen Berichterstattung über Proteste in Ägypten zwischen 2011 und 2014

 

16:30 - 17:30 Uhr

Franziska Schreiter (TU Chemnitz): Entwurf einer Postkolonialen Pädagogik als allgemeines pädagogisches Konzept. Thesen für die Praxis

Haureh Hussein (Universität Trier): Zwischen Isolierung und Abhängigkeit - Britische Walfangschiffe als soziale Räume im Pazifik

 

18:15 Uhr Abendvortrag

Universität Trier, Campus 1, Raum A308

PD Dr. Gabriele Dietze (Klara Marie Faßbinder Gastprofessur)

 

Freitag, 22.06.2018

Universität Trier, Campus 1, Raum B13

 

10:00 - 11:00 Uhr

Carolin Schmieding (Universität Wien): Postkoloniale Erzähltheorie - ein methodischer Grenzgang am Beispiel Ludwig Lahers Verfahren

Sandra Folie (Universität Wien): Chick Lit - eine neue Welt-Frauen-Literatur?

 

11:30 - 12:30 Uhr

Ronja Buschmann (Hochschule Fulda): Wie Migrantinnen und Migranten die ambulante Altenpflegearbeit erleben: Global care chains aus biografischer Perspektive

Brita Colligs (Universität Trier): ‘Writings from the Void’: Identifying an Indigenous Narrative Structure in Postcolonial Maori Texts

 

14:00 - 15:00 Uhr

Katharina Ehikioya-Lang (Hochschule Innsbruck): Analyse sozialarbeiterischer Handlungsmethoden in der Beratung von FGC betroffenen Migrantinnen aus feministisch-postkolonialer und transkultureller Perspektive

Linda Leskau (Universität Bochum): Disability - Gender - Postcolonial. Annäherung an eine Verschränkung in Literatur und Theorie

 

15:30 - 16:30 Uhr

Lukas Häberle (Universität Tübingen): Aspekte einer Kulturtheorie des Analen

Julia Gerstewitz (Universität Trier): Die soziale Konstruktion von Vaterschaft - Eine empirische Analyse von Online-Elternforen

 

 

 

 

 

 

CePoG Kolloquium Call for Papers

Call for Papers

Interdisziplinäres Kolloquium für (Post-)Doktorand_innen „Postcolonial und Gender Studies“ an der Universität Trier

[21.-22.06.2018, Deadline: 20.03.2018]

Kolloquium

Das CePoG veranstaltet im Sommersemester 2018 ein Kolloquium für (Post-) Doktorand_innen im Bereich „Postcolonial und Gender Studies“. Ziel ist es, den Nachwuchswissenschaftler_innen, die in diesen beiden Feldern arbeiten, eine Plattform des inhaltlichen Austauschs und der interdisziplinären Vernetzung zu bieten.

Das Kolloquium findet vom 21.6. bis zum 22.6.2018 an der Universität Trier statt.

Diejenigen, die sich gern mit einem Vortrag beteiligen wollen, möchten wir bitten, uns bis Dienstag, 20. März 2018, ein Abstract (max. 1500 Zeichen inkl. Leerzeichen) und den Titel der Masterarbeit bzw. des Dissertations-/Habilitationsvorhabens zukommen zu lassen (zu richten an cepog@uni-trier.de). Dabei sind theoretisch-methodologische Fragestellungen ebenso willkommen wie Analysen konkreter Beispiele. Besonders begrüßen würden wir in diesem Jahr Fragestellungen mit fachdidaktischem Schwerpunkt.

Die Veranstalterinnen bemühen sich um Förderung des Kolloquiums, können aber zum jetzigen Zeitpunkt die Übernahme der Reisekosten nicht garantieren.

Veranstaltungsleitung und -organisation:

Prof. Dr. Andrea Geier, Jun.-Prof. Dr. Franziska Bergmann und Dr. Elisa Müller-Adams

Kontakt: Centrum für Postcolonial und Gender Studies (CePoG)

Prof. Dr. Andrea Geier und Jun.-Prof. Franziska Bergmann

Koordinationsstelle: Dr. Elisa Müller-Adams

Universität Trier FB II/Germanistik D-54286 Trier

E-Mail: cepog@uni-trier.de

http://www.cepog.uni-trier.de

 

 

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Die wichtigsten Termine für das WS 2017/2018

10. November (ab 12 Uhr / A 11) - Interdisziplinärer Workshop: Interkulturalität – Perspektiven für den Schulunterricht

Leitung: Franziska Bergmann, Eva Bischoff, Matthias Busch und Julia Frisch

 

22. November (18 Uhr / B19) - Vortrag von Kerstin Böhm (Hildesheim)

Titel: "Helden lesen - nicht! Die Archaisierung der Jungenliteratur im Kontext geschlechtsspezifischer Leseförderung"

 

29. November (16 Uhr / HS8) - Vortrag von Ruth Rousselange / VORTRAG ENTFÄLLT!

Titel: "Spurenlese: Vom Bilderbuch zum Jugendbuch und zur Graphic Novel. Wer liest was? Themen, Trends, Rezensionen"

 

30. November (18 Uhr / B20) - Abendvortrag von Burkhardt Wolff (Berlin) im Rahmen des CePoG Workshops "Das Meer als transkultureller Erinnerungsraum"

Titel: "Schiffbruch und Aufbruch. Maritimes Scheitern in der neuzeitlichen Literatur"

 

01. Dezember (ab 9 Uhr / D031) - CePoG Workshop: Das Meer als transkultureller Erinnerungsraum

Leitung: Elisa Müller-Adams und Irina Gradinari (Hagen)

 

05. Dezember (18 Uhr / A6) - Vortrag von Urte Helduser (Hannover / Köln)

Titel: "Die Braut aus Mexiko und das Gorillamädchen aus Zwickau. Zum Othering des Volksstücks"

 

13. Dezember (18 Uhr / B19) - Vortrag von Nadine Seidel (Köln)

Titel: "'Geschlechtsuneindeutigkeit' im aktuellen Jugendroman – Subversion oder Perpetuierung heteronormativer Weltentwürfe? Eine Herausforderung für die (inklusive) Literaturdidaktik"

 

 

 

Interdisziplinärer CePoG Workshop: Das Meer als transkultureller Erinnerungsraum

Organisation: Jun.-Prof. Dr. Irina Gradinari und Dr. Elisa Müller-Adams

 

Programm

Donnerstag, 30.11.2017, Raum B20

18:00 - 19:30: Abendvortrag Burkhardt Wolf (Berlin): Schiffbruch und Aufbruch. Maritimes Scheitern in der neuzeitlichen Literatur

20:00 - ein gemeinsames Abendessen in Trierer Urkneipe Die Glocke

 

Freitag, 01.12.2017, Raum D031

09:00 – 09:30: Begrüßung der Teilnehmer*innen

09:30 – 10:15: Nikolas Immer (Trier): „O Meer, o Meer, so trüb und wild“. Maritime Erinnerungsräume in der Reiselyrik des frühen 19. Jahrhunderts

10:15 – 11:00: Yumin Li (Berlin): Anna May Wongs Passagen im 'Asian Pacific'

11:00 – 11:15 - Kaffeepause

11:15 – 12:00: Dorit Müller (Berlin): Die ostenglische Küste als Erinnerungsraum in W.G. Sebalds Die Ringe des Saturn.

12:00 – 12:45: Elisa Müller-Adams (Trier): „Ein bisschen was muss dran sein.“ Nautisches Erzählen und Erinnern in Judith Schalanskys Blau steht dir nicht. Ein Matrosenroman

12:45 – 14:00 - Mittagspause

14:00 – 14:45: Johannes Görbert (Freiburg): ‚Mittelmeer der Zukunft‘. Der Pazifische Ozean als Herausforderung für die europäische Moderne

14:45 – 15:30: Alex Demeulenaere (Trier): Mittelmeer als Begegnungsort zwischen Exil und Abwanderung in El Dorado von Laurent Gaudé

15:30 – 16:00 - Kaffeepause

16:00 – 16:45: Johannes Pause (Luxemburg): Der Kalte Krieg und das Meer. Epistemologien der Feindschaft im U-Boot-Film

16:45 – 17:30: Irina Gradinari (Hagen): Körperpanzer und Meer: Versöhnungsphantasien in Laconia (D/UK 2011, R. Uwe Janson)

17:30 – 18:00: Abschlussdiskussion

19:00 - ein gemeinsames Abendessen in Weinhaus

 

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Im Juli diesen Jahres veranstaltet das CePoG unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Geier und Dr. Eva Bischoff ein Kolloquium zu den Critical...

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Vom 15. bis zum 17. Mai veranstaltet das CePoG wie jedes Jahr ein Kolloquium für NachwuchswissenschaftlerInnen.

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