Herzlich willkommen!

Das Centrum für Postcolonial und Gender Studies (CePoG) bietet eine Plattform für wissenschaftliche Ansätze, die sich kritisch mit Konstruktionen nationaler, ethnischer und geschlechtlicher Identität auseinandersetzen. Die doppelte thematische Ausrichtung des Centrums ist in den Strukturanalogien von kolonialkulturellen und sexuellen Machtverhältnissen begründet. Grundlegend für Forschungen und Aktivitäten des Centrums ist die Frage, wie sich die verschiedenen Kategorien wechselseitig bedingen. Dabei steht die Analyse medialer Repräsentationen von Alterität im Mittelpunkt. Gerade die aktuellen Globalisierungsprozesse fordern interdisziplinäre Untersuchungen dieser Zusammenhänge heraus. Das Forschungsfeld zeichnet sich durch eine besondere Vielfalt von Methoden und Theorien aus, die es produktiv zu nutzen gilt. Ziel des Centrums ist es, den eurozentrischen Kanon der Fächer zu öffnen und innovative, wissenschaftskritische Ansätze zu fördern.

Das Centrum initiiert und koordiniert fachübergreifende und internationale Projekte und Aktivitäten. Es ermöglicht die Vernetzung und den Austausch zwischen ForscherInnen und Institutionen im Bereich der Postcolonial und Gender Studies. Es stärkt den fächerübergreifenden Schwerpunkt der Universität Trier "Frauen- und Geschlechterforschung" und koordiniert das Lehrangebot zum Erwerb des Zertifikates "Interdisziplinäre Gender Studies". Das CePoG ist ein Forum für ProfessorInnen und DozentInnen, GastwissenschaftlerInnen, wissenschaftliche MitarbeiterInnen, DoktorandInnen und Studierende verschiedener Fächer und ist zur Zeit in den Fachbereichen II und III angesiedelt. Zu den regelmäßigen Veranstaltungen des CePoG zählen Vorträge, die Forschungsprojekte aus den Gender und Postcolonial Studies vorstellen, sowie internationale Tagungen, Workshops und Netzwerktage. Außerdem koordiniert das Centrum die Lehrangebote in den Gender Studies an der Universität Trier: das studienbegleitende Zertifikat Interdisziplinäre Geschlechterstudienund den Master-Nebenfach-Studiengang Interkulturelle Gender Studies (IKGS).

 

 

 

Call for Papers Interdisziplinäres Kolloquium für (Post-)Doktorand_innen „Postcolonial und Gender Studies“ an der Universität Trier [06.-07.06.2019, Deadline: 15.03.2019]

Kolloquium

Das CePoG veranstaltet im Sommersemester 2019 ein Kolloquium für (Post-)Doktorand_innen im Bereich „Postcolonial und Gender Studies“. Ziel ist es, den Nachwuchswissenschaftler_innen, die in diesen beiden Feldern arbeiten, eine Plattform des inhaltlichen Austauschs und der interdisziplinären Vernetzung zu bieten.

 

Das Kolloquium findet vom 06.06. bis zum 07.06.2019 an der Universität Trier statt.

 

Diejenigen, die sich gern mit einem Vortrag beteiligen wollen, möchten wir bitten, uns bis Dienstag, 15. März 2019, ein Abstract (max. 1500 Zeichen inkl. Leerzeichen) und den Titel der Masterarbeit bzw. des Dissertations-/Habilitationsvorhabens zukommen zu lassen (zu richten an cepog@uni-trier.de). Dabei sind theoretisch-methodologische Fragestellungen ebenso willkommen wie Analysen konkreter Beispiele. Besonders begrüßen würden wir in diesem Jahr Fragestellungen mit fachdidaktischem Schwerpunkt.

 

Die Veranstalterinnen bemühen sich um Förderung des Kolloquiums, können aber zum jetzigen Zeitpunkt die Übernahme der Reisekosten nicht garantieren.

Veranstaltungsleitung und -organisation:

Prof. Dr. Andrea Geier, Jun.-Prof. Dr. Franziska Bergmann und Dr. Elisa Müller-Adams

 

 

 

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