Herzlich willkommen!

Das Centrum für Postcolonial und Gender Studies (CePoG) bietet eine Plattform für wissenschaftliche Ansätze, die sich kritisch mit Konstruktionen nationaler, ethnischer und geschlechtlicher Identität auseinandersetzen. Die doppelte thematische Ausrichtung des Centrums ist in den Strukturanalogien von kolonialkulturellen und sexuellen Machtverhältnissen begründet. Grundlegend für Forschungen und Aktivitäten des Centrums ist die Frage, wie sich die verschiedenen Kategorien wechselseitig bedingen. Dabei steht die Analyse medialer Repräsentationen von Alterität im Mittelpunkt. Gerade die aktuellen Globalisierungsprozesse fordern interdisziplinäre Untersuchungen dieser Zusammenhänge heraus. Das Forschungsfeld zeichnet sich durch eine besondere Vielfalt von Methoden und Theorien aus, die es produktiv zu nutzen gilt. Ziel des Centrums ist es, den eurozentrischen Kanon der Fächer zu öffnen und innovative, wissenschaftskritische Ansätze zu fördern.

Das Centrum initiiert und koordiniert fachübergreifende und internationale Projekte und Aktivitäten. Es ermöglicht die Vernetzung und den Austausch zwischen ForscherInnen und Institutionen im Bereich der Postcolonial und Gender Studies. Es stärkt den fächerübergreifenden Schwerpunkt der Universität Trier "Frauen- und Geschlechterforschung" und koordiniert das Lehrangebot zum Erwerb des Zertifikates "Interdisziplinäre Gender Studies". Das CePoG ist ein Forum für ProfessorInnen und DozentInnen, GastwissenschaftlerInnen, wissenschaftliche MitarbeiterInnen, DoktorandInnen und Studierende verschiedener Fächer und ist zur Zeit in den Fachbereichen II und III angesiedelt. Zu den regelmäßigen Veranstaltungen des CePoG zählen Vorträge, die Forschungsprojekte aus den Gender und Postcolonial Studies vorstellen, sowie internationale Tagungen, Workshops und Netzwerktage. Außerdem koordiniert das Centrum die Lehrangebote in den Gender Studies an der Universität Trier: das studienbegleitende Zertifikat Interdisziplinäre Geschlechterstudien und den Master-Nebenfach-Studiengang Interkulturelle Gender Studies (IKGS).

Kolloquium für (Post-)DoktorandInnen

Das CePoG der Universität Trier veranstaltet im Sommersemester 2017 ein Kolloquium für (Post-)DoktorandInnen im Bereich "Postcolonial und Gender Studies". Ziel ist es, den NachwuchswissenschaftlerInnen, die in diesen beiden Feldern arbeiten, eine Plattform des inhaltlichen Austauschs und der interdisziplinären Vernetzung zu bieten.

Das Kolloquium findet vom 13.7. bis zum 14.7.2017 an der Universität Trier statt.

Interessierte Zuhörer_innen sind herzlich eingeladen.

 

Programm

CePoG Kolloquium für (Post-) Doktorand_Innen

13.-14. Juli 2017

 

Donnerstag, 13. Juli 2017

Universität Trier, Campus I, Raum B21

 

14.30-14.45 Uhr Begrüßung

14.45-15.45 Uhr

Simon Schulze (Trier): Die Interaktionsprozesse zwischen den Vereinten Nationen und antikolonialen Unabhängigkeitsbewegungen bei der Entwicklung der Menschenrechtsnorm

Philipp Bernhard (Augsburg): Geschichtsunterricht unter postkolonialer Perspektive. Postkoloniale Theorie und Geschichtsdidaktik

16.15-16.30 Uhr Kaffeepause

16.30-17.45Uhr

Irmtraut Hnilica (Hagen): Entführungsgeschichten in der deutschsprachigen Literatur des 18. Jahrhunderts

Barbara Bollig (Trier/Hagen): Margwelaschwilis Medea zwischen politischer Lüge und metafiktionalen Schopenhauerismen

Maike Schikora (Darmstadt): Geschlechter(un)gerechte Sprache. Über die Einstellung zu gendersensiblem Sprachgebrauch

 

18.15 Uhr Abendvortrag

Wiebke Sievers (Wien): Grenzüberschreitungen: Ein literatursoziologischer Blick auf die lange Geschichte von Literatur und Migration. 

 

Freitag, 14.7.2017

Universität Trier, Campus I, Raum B21

9.30-11.00 Uhr

Eva Bemmerle (Trier): Identitätsfindung im Adoleszenz- und Migrationsroman

Ibrahima Issaka Abdoul-Kawihi (Schwäbisch-Gmünd): Fremd- und Selbstverortungen. Afrikanismus und Postkolonialismus in deutscher, französischer und kenianischer Reiseführerliteratur über das Kenia des 21. Jahrhunderts sowie in individuellen touristischen Erfahrungsberichten

Irene Hilden (Berlin): "Unterbrochen durch Lachen": Hegemoniale und vergeschlechtliche Ordnungen im Berliner Lautarchiv

News

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Veranstaltungstipp

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Workshop: Bloggen in den CAMPUSnews

Freitag, 28. Juli, 14-18 Uhr, Raum B 19

Kontakt

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Koordinationsstelle für
Postcolonial und
Gender Studies [CePoG]

Dr. Elisa Müller-Adams
Raum A 435

Tel.: 0651/201-2121
E-Mail: cepoguni-trierde

Sprechstunde: nach Vereinbarung