Computerlinguistik und Digital Humanities

In den vergangenen Jahrzehnten sorgten die Fortschritte in der Informationstechnologie immer wieder für neue Umwälzungen in allen Lebensbereichen und werden auch in absehbarer Zukunft nicht an Einfluss verlieren. Selbstverständlich macht diese digitale Revolution auch vor den althergebrachten Wissenschaftsbetrieb keinen Halt.
Das Fach Computerlinguistik und Digital Humanities ist daher die Schnittstelle zwischen traditionellen Geisteswissenschaften und der Informatik an der Universität Trier.

Das Fach besteht aus zwei Fachteilen:

Die Computerlinguistik beschäftigt sich mit technischen Fragen wie der Mensch-Maschine-Kommunikation, dem maschinellem Lernen  und dem Information Retrieval. Eine Besonderheit der Computerlinguistik in Trier stellt die Betonung von quantitativen Methoden zur Untersuchung von Sprache dar.
Studieren lässt sich Computerlinguistik als Bachelorstudium (Haupt- und Nebenfach) und in einem der Masterstudiengänge (Kern-, Haupt- und Nebenfach).

Die Digital Humanities arbeiten mit kultur- und geisteswissenschaftlichen Daten. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf der Frage, wie sich kulturelle Artefakte (wie Bücher, Bilder, Skulpturen) angemessen digitalisieren lassen. Ausgehend von den so erhobenen Daten werden neuartige Methoden zur inhatlichen Erschließung, Analyse und Interpretation entwickelt. 
Seit dem WS14/15 wird der noch junge Masterstudiengang Digital Humanities (M.Sc., Kernfach) an der Universität Trier angeboten.