Professur für Digitale Lexikografie

Seit November 2022 ist JProf. Dr. Susanne Kabatnik Inhaberin der Juniorprofessur für Digitale Lexikografie. 

Vita

Seit 11/2022Juniorprofessur für Digitale Lexikografie, Universität Trier
10/2019 – 10/2022PostDoc an der Universität Greifswald, Philosophische Fakultät
Institut für Deutsche Philologie, Arbeitsbereich Germanistische Sprachwissenschaft
04/2022 – 07/2022Studienberatung in den Studiengängen Master Sprache und Kommunikation
Lehrstuhl für Germanistische Sprachwissenschaft
Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft der Universität Greifswald
02/2020 – 01/2021Gleichstellungsbeauftragte der Philosophischen Fakultät, Universität Greifswald
u.a. Begleitung von Berufungs- und Graduiertenkommissionen, Beteiligung im Fakultätsrat, individuelle Beratungen
10/2015 – 08/2019 Promotion an der Universität Mannheim, Philosophische Fakultät – „summa cum laude
Dissertationsthema: „Leistungen von Funktionsverbgefügen im Text - eine korpuslinguistische Untersuchung am Beispiel von deutschen und polnischen Wikipedia-Artikeln
Betreuung: Prof. Dr. Konstanze Marx (Universität Greifswald), Prof. Dr. Angelika Wöllstein (Leibnitz-Institut für Deutsche Sprache Mannheim), Prof. Dr. Janusz Taborek (Universität Posen)
09/2014 - 01/2019Dozentin und Wissenschaftliche Assistentin
Universität Mannheim, Philosophische Fakultät, Institut für Deutsche Philologie
02/2018 - 12/2018Forschungsassistenz, Universität Mannheim, Institut für Deutsche Philologie
Projektgruppe „Wie misst man Textqualität im digitalen Zeitalter?“
01/2016 - 06/2017Leitung Forschungsgruppe zu „Lösungsorientierten Fragen in psychotherapeutischen Gesprächen“
Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (Mannheim), Abteilung Pragmatik
10/2008 - 09/2014B.A. und M.A. der Slawistik und Germanistik im Kulturvergleich, Ruprecht-Karls-Universität, Heidelberg
Abschlussarbeit M.A.: „Die Sprache des polnischen HipHop – polnischer HipHop-Slang“, mit der Abschlussnote „sehr gut
Abschlussarbeit B.A.: „Das Futur im Deutschen und im Polnischen“, Abschlussnote „sehr gut

Forschungsschwerpunkte

  • Digitale Lexikografie
  • Korpuslinguistik
  • Internetlinguistik
  • (multimodale) Gesprächsforschung und interaktionale Linguistik
  • medizinische Kommunikation
  • Textlinguistik
  • (kontrastive) Grammatik (deutsch/polnisch)

Forschungsprojekte

Epidemiologischer und psychologischer Wortschatz in den Sozialen Medien (Laufendes Forschungsprojekt)

Menschen tauschen sich in sozialen Netzwerken, wie Facebook, Instagram oder X (ehemals Twitter), über krankheitsbezogene Themen aus, wie z.B. Corona, Burnout, Esstörungen, ADHS oder Depressionen. Postings werden mit Hashtags, wie z.B. #depression, versehen und es entstehen Interaktionsräume, in denen sich beispielsweise Personen mit Erkrankungen informieren, austauschen und vernetzen. Aber wie kommunizieren Menschen über Depressionen, Essstörungen, Burnout oder andere Erkrankungen mit größerer räumlicher Ausbreitung und welchen Wortschatz gebrauchen sie dabei? Und werden medizinische Begriffe, wie z.B. Burnout, triggern oder Narzisst, in ihrer fachlichen Bedeutung gebraucht oder ist ein Bedeutungswandel festzustellen? Diesen Fragen widme ich mich in meinen laufenden Forschungsprojekten zu epidemiologischen und psychologischen Wortschatz in sozialen Netzwerken.

Helfende Interaktionen in der Face-to-Face- und digitalen Kommunikation (Kumulative Habilitation)

Helfende Interaktionen werden als Interaktionen definiert, in denen Hilfesuchende von Hilfeempfangenden Hilfe empfangen, und finden sich in Berufen wieder, wie der Medizin, Psychotherapie oder Coaching. Als Folge der Digitalisierung bilden sich derzeit auch andere helfende Formate heraus, wie beispielsweise die Messenger-gestützte Gruppenpsychotherapie oder Interaktionsräume in sozialen Netzwerken - ähnlich wie Hilfeforen. Dort tauschen die Interaktant*innen Informationen und Erfahrungen aus, unterstützen sich gegenseitig und bilden Gruppen bzw. Communities. Diese helfenden Formate sind nicht nur auf zielgerichtete zwischenmenschliche Beziehungen angewiesen, sondern sind auch primär kommunikativer Natur – die sprachliche Hilfe nimmt also eine zentrale Rolle in der Gesamtinteraktion ein. Aber wie wird Hilfe in derartigen Settings ko-konstruiert und welche Praktiken und Interaktionssequenzen sind an diesen Prozessen beteiligt? Diese Fragen greift meine kumulative Habilitation auf und thematisiert helfende Interaktionen in der Face-to-Face-Interaktion und digitalen Kommunikation. Am Beispiel des Interaktionsraums #depression auf Twitter sowie der Messenger-gestützten Gruppenpsychotherapie wird in den Blick genommen, wie Menschen in diesen Settings Wissen konstituieren, Beziehungen aufbauen und Veränderung ko-konstruieren. Fokussiert werden dabei (helfende) Praktiken und Interaktionssequenzen, wie z.B. Grenzziehungspraktiken, Positionierungen oder Formulierungsvorschläge, die systematisiert beschrieben werden. Methodisch lässt sich meine Arbeitsweise durch die Erhebung von computervermittelter Kommunikation in der Korpuslinguistik einerseits und durch die Aufnahme und Aufbereitung gesprochener Daten in der Gesprächslinguistik andererseits verorten.

Leistungen von Funktionsverbgefügen im Text (abgeschlossene Dissertation)

Man könnte sich die Frage stellen, was der Inhalt einer Dissertation sein soll? Man könnte danach auch fragen. Und dann könnte man sich fragen, was eigentlich besser ist: fragen oder eine Frage stellen?
Deutschunterricht und Stilratgeber sind bei dieser Frage sehr eindeutig: Funktionsverbgefüge sind grundsätzlich zu vermeiden. „Schwer verständliches abstoßendes Deutsch“, das nur „Langweiler und Kanzleiräte“ gebrauchen – so die Stilkritik. Diese Antwort ist jedoch nicht nur nicht zufriedenstellend, sondern auch falsch. Warum existieren aber derartig komplizierte Gefüge, wenn sie doch mit einfachen Verben ausgedrückt werden können? Eine stilistische Verfehlung oder absolute Notwendigkeit? Dieser Frage widmet sich meine 2020 publizierte Dissertationsschrift zu Leistungen von Funktionsverbgefügen im Text. Am Beispiel von statistisch signifikanten deutschen und polnischen Funktionsverbgefügen zeige ich ihre Leistungen auf der Textebene auf, die sich in der Anreicherung, Verdichtung, Perspektivierung, Gewichtung sowie der Wiederaufnahme von Informationen im Text manifestieren. Das Forschungsprojekt ist an der Schnittstelle von Grammatik und Textlinguistik angesiedelt und fokussiert gezielt die anwendungsbezogenen Disziplinen der Korpuslinguistik sowie der Textgrammatik und Textsemantik.

Publikationen

Monografien

  • Läpple, Sina/Nikendei, Christoph/Ehrenthal, Johannes C./Kabatnik, Susanne/Spranz-Fogasy, Thomas (2021): Therapeutische Reaktionen auf Patientenwiderstand in psychodiagnostischen Gesprächen – am Beispiel Lösungsorientierter Fragen. (Reihe: Empirische Kommunikationsforschung im Gesundheitswesen im Verlag für Gesprächsforschung).
  • Kabatnik, Susanne (2020): Leistungen von Funktionsverbgefügen im Text – eine korpuslinguistische Untersuchung am Beispiel von deutschen und polnischen Wikipedia-Artikeln. Reihe: Europäische Studien zur Textlinguistik. Tübingen: Narr. (Dissertation)

Sammelbände

  • Merten, Marie/Kabatnik, Susanne/Kuck, Kristin/Bülow, Lars/Mroczynski, Robert (Hrsg.) (i.Dr./2023): Sprachliche Grenzziehungspraktiken. Tübingen: Narr.
  • Kabatnik, Susanne/Bülow, Lars/Merten, Marie/Mroczynski, Robert (Hrsg.) (i.V./2024): Pragmatik multimodal. Tübingen. Narr.
  • Stumpf, Sören/Merten, Marie/Kabatnik, Susanne/Zollner, Sebastian (Hrsg.) (i.V./2025): Variationspragmatik. Tübingen. Narr.

Aufsätze in Sammelbänden und Zeitschriften

  • Kabatnik, Susanne (i.V.): Helfende Interaktionen in der Face-to-Face- und digitalen Kommunikation am Beispiel des Interaktionsraums #depression auf Twitter und der Messenger-gestützten Gruppenpsychotherapie.
  • Kabatnik, Susanne (i.V.): Knowledge management through formulation suggestions - the example of Messenger-supported group psychotherapy.
  • Kabatnik, Susanne/Frick, Karina (i.V.): „Danke, ihr habt mich vor Unheil bewahrt“: Die Thematisierung von Suizid im Depressionsdiskurs auf Twitter - eine korpusbasierte, interaktional-linguistische Untersuchung.
  • Kabatnik, Susanne (angenommen): Ko-Konstruktion von Veränderung in der Messenger-gestützten Gruppenpsychotherapie – eine multimodale Interaktionsanalyse. In: Kabatnik, Susanne/Bülow, Lars/Merten, Marie/Mroczynski, Robert (Hrsg.): Pragmatik multimodal. Tübingen. Narr.
  • Kabatnik, Susanne (2024): "because he was disgusting" - Transforming relations through positioning in messenger-supported group psychotherapy. In: Frontiers in Psychology 14:1268989
  • Kabatnik, Susanne (2023). „Das ist doch etwas Totes“ – Funktionsverbgefüge in der digitalen Sprachkritik: Eine korpusbasierte Untersuchung zur Valenz, Erweiterung, Position und Referenz von Funktionsverbgefügen und ihren Leistungen im Text. In: Journal für Medienlinguistik, 5(1), 78–112.
  • Kabatnik, Susanne (2023): Kohärenz durch Funktionsverbgefüge – eine korpusbasierte Fallanalyse am Beispiel des Deutschen und Polnischen. In: Laura Auteri, Natascia Barrale, Arianna Di Bella, Sabine Hoffmann (Hrsg.): Jahrbuch für Internationale Germanistik. Wege der Germanistik in transkultureller Perspektive. Akten des XIV. Kongresses der Internationalen Vereinigung für Germanistik (IVG) (Bd. 6). Bern: Peter Lang.
  • Kabatnik, Susanne (2023): „[D]as giftgrün schimmernde Monster #Depression [ist] wieder aus seinem Gebüsch gekrochen“ – Eine korpusbasierte Studie der Lexik zu #Depression auf Twitter. In: Sprachwissenschaft.
  • Kabatnik, Susanne (2023): Funktionsverbgefüge go digital. Leistungen von Funktionsverbgefügen in der Interaktion auf Twitter. In: Simon Meier-Vieracker, Marx Konstanze, Lars Bülow, Robert Mroczynski (Hrsg.): Digitale Pragmatik. Stuttgart: Metzler; 2021.
  • Spranz-Fogasy/Ehrenthal, Johannes C./Kabatnik, Susanne/Nikendei, Christoph (2023): Fragen als good practices in der psychodynamischen Psychotherapie. In: Pick, Ina: Themenband Good Practices. 
  • Kabatnik, Susanne (i.Dr./2023): „Andere leben einfach und ich komme immer mehr an meine Grenzen“ – Praktiken der Grenzziehung im #depressions-Diskurs auf Twitter. In: Merten, Marie/Kabatnik, Susanne/Kuck, Kristin/Bülow, Lars/Mroczynski, Robert (Hrsg.): Sprachliche Grenzziehungspraktiken. Tübingen: Narr.
  • Kabatnik, Susanne (2022): Twitter as a helping medium: Relationship building through #depression. In: Scarvaglieri, Claudio/Graf, Eva/Spranz-Fogasy, Thomas (Hrsg.): The Pragmatics of Relationship Building in Helping Professions. Pragmatics & Beyond New Series. Amsterdam: John Benjamins.
  • Kabatnik, Susanne/Spranz-Fogasy, Thomas (2022): Relationship building by means of Solution Oriented Questions in psychodiagnostic interviews. In: Scarvaglieri, Claudio/Graf, Eva/Spranz-Fogasy, Thomas (Hrsg.): The Pragmatics of Relationship Building in Helping Professions. Pragmatics & Beyond New Series. Amsterdam: John Benjamins.
  • Graf, Eva/Kabatnik, Susanne/Fleischhacker, Melanie (angenommen): [W]ie und was können Sie noch besser • organisieren, um • • auch Freiräume sich zu sichern? […] Wo kann das irgendwie noch effektiver, ((1,2s)) ja, • • gestaltet werden? – Lösungsorientierte Fragen im Führungskräfte-Coaching aus gesprächsanalytischer Perspektive. In: Zeitschrift für Angewandte Linguistik (ZfAL).
  • Kabatnik, Susanne/Graf, Eva (2021): Lösungsorientierte Fragen im Coaching- und Psychotherapie-Gespräch – Ein gesprächslinguistischer Vergleich ihres interaktionstypspezifischen Veränderungspotentials. In: Coaching | Theorie & Praxis.
  • Kabatnik, Susanne (2021): Statistisch signifikante Funktionsverbgefüge im Gebrauch – eine korpusbasierte Untersuchung für den DaF-Unterricht. In: Zeitschrift Korpora DaF (KorDaF) 1/2021.
  • Kabatnik, Susanne/ Nikendei, Christoph/Spranz-Fogasy, Thomas (2019): The Power of LoF - Veränderung durch Lösungsorientierte Fragen im psychotherapeutischen Gespräch. In: Eva-Maria Graf / Claudio Scarvaglieri / Thomas Spranz-Fogasy: Pragmatik der Veränderung. Problem- und lösungsorientierte Kommunikation in helfenden Berufen. Tübingen: Narr.
  • Spranz-Fogasy, Thomas/Kabatnik, Susanne/Nikendei, Christoph (2018): Wissenskonstitution durch Lösungsorientierte Fragen in psychodiagnostischen Interviews. In: Heß-Lüttich et al. (2018): Rhetorik und Medizin. Berlin / Boston: De Gruyter.

Vorträge

2023

26.09.: Helfende Interaktionen in face-to-face und digitalen Settings. Das Beispiel von Depression auf Twitter und der Gruppenpsychotherapie. Technische Universität Peking, 26.09.2023.

18.07.: "because he was disgusting" - Practices of positioning in the analysis of messenger-based communication in eSA group psychotherapy. 20th AILA World Congress, Lyon, 17.-21.07.2023.

13.07.: Knowledge management through formulation suggestions - The example of Messenger-supported group psychotherapy. 18th International Pragmatics Conference, Brussels, from 9-14.07.2023

01.07.: #suizid und #depression. Datensitzung zur Trauerarbeit auf Twitter. Workshop "Trauerarbeit zwischen Norm und Praxis", Zürich, 30.06-01.07.2023.

30.06.: zusammen mit Thomas Spranz-Fogasy und Carolina Fenner: Delicacy in helping settings – Comparing three institutional formats of help: individual psychotherapy, group therapy, and coaching. ICCA 2023, Brisbane, 26.06-02.07.2023

26.05.: zusammen mit Sarah Ondraszek: "Although i was already at the abyss with the eating disorder [...], i can't completely let it go" - lexical markers in german eating disorder communication on tumblr. IPAN - Interdisciplinary Perspectives on Anorexia Nervosa, University of Bologna, 26.05.2023.

18.03.: zusammen mit Thomas Spranz-Fogasy: Innovation in der Psychotherapie – Der Einsatz Messenger-basierter Kommunikation in der Gruppenpsychotherapie. 3. Junktim-Jahrestagung, IPU Berlin, 18.-19.03.2023.

2022

08.11.: Beziehungskonstitution durch Formulierungsvorschläge in helfenden Interaktionen – eine  interaktional-linguistische Untersuchung am Beispiel der Messenger-gestützten Gruppenpsychotherapie. Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft. Germanistische und Allgemeine Sprachwissenschaft. Linguistisches Kolloquium. Universität Paderborn. 08.11.2022 (Eingeladener Vortrag)

22.09.: Die Wende in der Gruppenpsychotherapie - Lokale und globale Veränderung unter Einsatz Messenger-basierter Kommunikation. 6. Kongress des Mitteleuropäischen Germanistenverbands (MGV) an den Lehrstühlen für Deutsche Sprache und Literatur und Kultur der Deutschsprachigen Länder an der Warmia und Mazury-Universität in Olsztyn/Allenstein. 22.-24. September 2022.

14.09.: Massenhaft Daten - Massenhaft Hilfe? Helfende Interaktionen unter Einsatz Messenger-basierter Kommunikation. Massenhaft Sprache. Workshop im Rahmen des MLU-Forschungsschwerpunktes Massenphänomene der Moderne in Literatur, Sprache und Kultur. Universität Halle-Wittenberg. 14.09.2022.

03.09.: zusammen mit Melanie Fleischhacker (Klagenfurt): Gender : the invisible variable in professional interactions. Individualizing Structural Problems in Coaching and Psychotherapy. BAAL 2022 Conference. Queen’s University Belfast. 1-3 September 2022

17.05.: Helfende Interaktionen am Beispiel von Depression auf Twitter und in der Gruppenpsychotherapie. Linguistisches Kolloquium der Sprach- und Literaturwissenschaftlichen Fakultät. Universität Bayreuth. 17.05.2022. (Eingeladener Vortrag)

04.03.: zusammen mit Dr. Carolin Schwegler: Empraxis oder Angstobjekt? Das Thematisieren von körperbezogenen Handlungen in helfenden Interaktionen. 4. transdisziplinäre Fachtagung des Netzwerks Gesundheitskommunikation „Anwendungen – Eingriffe – Pflege(n)“. 04.-05.03.2022. Universität Hamburg.

22.02.: Ko-Konstruktion von Veränderung in der eSA-Gruppenpsychotherapie. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Linguistische Pragmatik e.V. "Pragmatik multimodal", Universität Tübingen, 22. Februar 2022.

2021

18.11.Lösungsorientierte Fragen – Ihr lokales und globales Veränderungspotential im Coaching-Gespräch. 6. Internationaler Coaching-Kongress. Olten. 18./19. November 2021.

08.09.: „Es mag für dich unnormal sein, doch für mich, ist es bittere Normalität“ – Praktiken des Normalisierens im Interaktionsraum #depression auf Twitter. Tagung „Normvorstellungen, Normalität(en) und Normativität – Interdisziplinäre Perspektiven auf das ‚Normale‘ in der Medizin“. Westfälische Wilhelms-Universität Münster. 08. bis 10.09.2021.

17.08.: Experiencing #depression on Twitter. AILA World Congress 2021. 15. bis 21. August 2021, University of Groningen, Netherlands.

28.07.Kohärenz durch Funktionsverbgefüge – eine korpusbasierte Fallanalyse am Beispiel des Deutschen und Polnischen. Sektion „Kontrastive Korpuslinguistik“. Kongress der Internationalen Vereinigung für Germanistik (IVG). „Wege der Germanistik in transkulturellen Perspektiven“. Palermo 26.-31.7.2021.

28.06.Communicative practices of inclusion in the discourse of #depression on Twitter. 17th International Pragmatics Conference. Winterthur, Switzerland. 27. Juni bis 2. Juli 2021.

12.05.: Seminarkonzeption: Konferenzsimulation. Lunchtalk: Digitale Prüfungen. Veranstaltungsreihe der Universität Greifswald, 12. Mai 2021.

06.05.Gender im #depressions-Diskurs auf Twitter. Erste inter- und transdisziplinäre Forschungswerkstatt „Genderforschung an der Universität Klagenfurt“.

23.02.: Grenzziehungspraktiken im Interaktionsraum #depression auf Twitter. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Linguistische Pragmatik e.V. "Grenzziehungspragmatik", Universität Tübingen, 23. Februar 2021.

2020

23.02.: Andere leben einfach und ich komme immer mehr an meine Grenzen“ – Praktiken der Grenzziehung im #depressions-Diskurs auf Twitter. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Linguistische Pragmatik e.V. "Sprachliche Grenzziehungspraktiken", Universität Freiburg (online), 23. Februar 2021.

10.09.: Statistisch signifikante Funktionsverbgefüge im Gebrauch - eine korpusbasierte Untersuchung für den DaF-Unterricht. GAL-Kongress 2020 Sprache(n) bilden. Symposium: Korpora - eine Chance für DaM/DaF/DaZ: Theorie und Praxis. Digital, 10.-11.09.2020.

03.03.: Funktionsverbgefüge go digital: Digitaler DaF-Unterricht am Beispiel von Funktionsverbgefügen in Erklärvideos. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Linguistische Pragmatik e.V. "Digitale Pragmatik", Universität Hamburg, 3. März 2020.

2019

19.09.: Funktionsverbgefüge in der digitalen Sprachkritik (Vortrag). GAL-Sektionentagung 2019. Tagung der Gesellschaft für Angewandte Linguistik, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 18. – 20. September 2019.

04.07.: (mit Prof. Dr. Thomas Spranz-Fogasy): Relationship building by means of Solution Oriented Questions in psychodiagnostic interviews (Vortrag). IIEMCA, Conference of the International Institute for Ethnomethodology an Conversation Analysis, Universität Mannheim, 2. - 5. Juli 2019.

2018

25.10.: Was leisten Streckverbgefüge im Text? Eine korpusgestützte Untersuchung am Beispiel des deutschen (eine) Entscheidung treffen und des polnischen podjąć/podejmować decyzję (Vortrag). Kontrastive Linguistik, 25. – 26.10.2018, Mailand (Italien).

11.09.: Reproduzierbarkeit im Text – eine korpuslinguistische Untersuchung am Beispiel von deutschen und polnischen Streckverbgefügen (Vortrag). Europhras2018: Reproducibility from a phraseological perspective: Structural, functional and cultural aspects, 10.-12. September 2018, Białystok (Polen).

06.07.: (eine) Frage stellen - zada(wa)ć pytanie: Functions of German and Polish Support Verb Constructions in texts - a corpus-based case study (Poster and Flash talk). QUALICO 2018, International Quantitative Linguistics Conference, July 5.-8. Juli 2018, Breslau (Poland).

29.05.: Textual functions of German and Polish Support Verb Constructions – a corpus-based case study on Wikipedia texts (Talk). PICGL5: 5th Patras International Conference of Graduate students in Linguistics, 27.-29. Mai 2018, Patras (Greece).

14.03.: (mit Lisa Appelmann / Aivars Glaznieks/ Maja Linthe/ Jennifer Frey): Wie misst man Textqualität im digitalen Zeitalter? (Projektposter „MIT.Qualität“), 54. Jahrestagung des Instituts für Deutsche Sprache: Neues vom heutigen Deutsch, Empirisch - methodisch – theoretisch, 13. bis 15. März 2018, Mannheim

2017

08.09.: (mit Prof. Dr. Thomas Spranz-Fogasy): Herstellung von Wissen durch Lösungsorientierte Fragen in OPD-Interviews (Vortrag). GAL-Sektionentagung 2017, Tagung der Gesellschaft für Angewandte Linguistik, Universität Basel, 7. & 8. September 2017 (Schweiz).

07.09.: Textuelle Funktionen von Streckverbgefügen im Polnischen und im Deutschen - Korpusgestützte Untersuchung. Poster-Slam, GAL-Sektionentagung 2017, Tagung der Gesellschaft für Angewandte Linguistik, Universität Basel, 7. & 8. September 2017 (Schweiz). Auszeichnung für das beste Poster.

18.07.: (mit Prof. Dr. Thomas Spranz-Fogasy):  Solution-oriented requests (Talk). The 15th International Pragmatics Conference (IPrA2017), 16-21 July 2017, Belfast (Northern Ireland).

Vorsitze und Mitgliedschaften

02/2020 – dato                    Vorstand Arbeitsgemeinschaft Linguistische Pragmatik e.V. (ALP)

09/2021 – 10/2022              Sprecherin des Greifswalder Netzwerks „Sprache und Medizin“, Universität Greifswald

12/2019 – 10/2022              Vorsitzende des Greifswalder Zweigs der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS)

Seit 06/2021                         Mitglied des Deutschen Hochschulverbundes (DHV)

Seit 02/2020                         Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Linguistische Pragmatik e.V. (ALP)

Seit 12/2019                         Mitglied der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS)

Seit 09/2017                         Mitglied der Gesellschaft für Angewandte Linguistik (GAL)

Seit 09/2015                         Mitglied der International Pragmatics Association (IPrA)

Auszeichnungen

2020–2022           Nominierungen für den Lehrpreis der Universität Greifswald

11/2021                Förderpreis der Sparkasse Mecklenburg-Vorpommern für deutsch-polnische Zusammenarbeit, Universität Greifswald

09/2017                Posterpreis, Tagung der Gesellschaft für Angewandte Linguistik, Universität Basel, 7./8. September 2017 

 

Outreach

Regelmäßige Wissenschaftsformate auf Sozialen-Netzwerk-Seiten, wie Instagram und Twitter

03/2023     Interviewpartnerin in der Radiosendung DASDING zu Sprachwandel in Sozialen Medien

08/2023     Interviewpartnerin in der Radiosendung und Podcast von Bayern 3 zu psychologischem Wortschatz in sozialen Medien (Link)