M.Sc. Survey Statistics

Warum Survey-Statistik studieren?

Mit der Ausrichtung des Masterstudiengangs Survey Statistics auf moderne statistische Methoden wird den sich wandelnden Anforderungen der internationalen anwendungsorientierten, institutionellen und amtlichen Statistik Rechnung getragen, insbesondere im Europäischen Kontext. Diese Ausrichtung ist an der Universität Trier auch geografisch naheliegend: Trier befindet sich im Drei-Länder-Eck von Deutschland, Frankreich und Luxemburg. Zahlreiche Institutionen der Europäischen Union sind benachbart, darunter ist insbesondere das Statistische Amt der Europäischen Kommission, Eurostat, in Luxemburg schnell zu erreichen.

Das Profil des Master-Studiengangs Survey Statistics zeichnet sich durch zwei Spezifika aus. Zu einem liegt der Fokus auf modernen Erhebungs- und Schätzmethoden. Die Grundlage politischer und ökonomischer Entscheidungsprozesse basiert heutzutage oft auf Statistiken und insbesondere Indikatoren. Dabei spielen Aussagekraft, Genauigkeit und Aktualität dieser Werte eine ganz besondere Rolle, im Allgemeinen oft vereinfachend unter dem Begriff Datenqualität geführt. Die zahlreichen Forschungsprojekte, welche von der Europäischen Kommission und der Amtlichen Statistik gefördert werden, zeigen die Notwendigkeit einer vertieften Auseinandersetzung mit der richtigen Methodik und den Bedarf an speziell hierfür ausgebildeten Forschern und Anwendern.

Zum Anderen sollen Synergien der im Fachbereich IV vertretenen WiSo-Fächer sowie des Forschungszentrums für Regional- und Umweltstatistik die Interdisziplinarität für das Masterstudium der Survey Statistics an der Universität Trier fördern. Die Studierenden werden fundiert im Fach Survey Statistics ausgebildet; darüber hinaus setzen sie über Module aus Anwendungsfächern wie Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre oder Soziologie einen interdisziplinären Akzent. Weitere Anbindungen an die Mathematik und Informatik zeigen die interdisziplinäre Ausrichtung eines modernen Survey Statistikers, der aber stets die konkrete substanzwissenschaftliche Fokussierung berücksichtigt.

Wie ist der Aufbau des Studiums?

Der Studiengang M. Sc. Survey Statistics ist ein auf vier Semester Regelstudienzeit ausgelegtes, forschungsorientiertes Kernfach-Studium. Das Profil des Studiengangs zeichnet sich speziell dadurch aus, dass die Studierenden über die Wahl ihrer Module ihr Studium akzentuieren können. Hierbei kann je nach Schwerpunktsetzung sowohl ein mehr Forschungspraxis-orientiertes Studium oder ein mehr statistisch-methodisch orientiertes Studium angestrebt werden.

 Einen Überblick über die aktuell stattfindenden Vorlesungen finden hier.

Was sind die beruflichen Perspektiven?

Die AbsolventInnen des M. Sc. Survey Statistics verfügen in Abhängigkeit der Schwerpunktsetzungen über fundierte forschungsorientierte sowie statistisch-methodisch orientierte Kenntnisse. Diese qualifizieren sie sowohl zur Übernahme einer Berufstätigkeit in Institutionen der Amtlichen Statistik oder in quantitativ ausgerichteten Forschungsinstituten (bspw. Marktforschungs- oder Meinungsforschungsinstitute) als auch zur Aufnahme einer Promotion.

Zu den typischen Berufsfeldern zählen:

  • planende, analysierende und beratende Tätigkeiten z.B. als Referenten im öffentlichen Dienst, in nationalen/internationalen Organisationen und Finanzinstitutionen;

  • Tätigkeiten als Referenten oder wissenschaftliche Mitarbeiter(innen) in Verbänden, Kammern und statistischen Ämtern;

  • Tätigkeiten in Forschungs- und Lehrinstitutionen (Dozenten oder Geschäftsführung);

  • Tätigkeiten als Referenten (strategische Planung, Marktanalysen, Controlling, etc.) in volkswirtschaftlichen Abteilungen oder in der Öffentlichkeitsarbeit von Großunternehmen sowie

  • Tätigkeiten als spezialisierte Analysten oder Consultants in (internen und externen) Beratungsunternehmen und Marktforschungsinstitutionen.

Ansprechpartner

 

Prof. Dr. Ralf Münnich (Studiengangbeauftragter)

Akad. Dir. Dr. Birgit Messerig-Funk (Studienberatung)