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pe:GL-Fachtag Gesellschaftslehre

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Am Freitag, dem 13. Mai 2022, fand an der Universität Trier der „pe:GL-Fachtag Gesellschaftslehre“ statt.

Die Kooperationsveranstaltung des Pädagogischen Landesinstituts Rheinland-Pfalz, des Landesinstituts für Pädagogik und Medien Saarland und der Universität Trier wurde zum Abschluss des Projekts „pe:GL – Praxis- und Entwicklungsforschung: Gesellschaftslehre“ durchgeführt und verzeichnete rund 120 Teilnehmende.

Empirische Forschungsergebnisse, der neue Lehrplan für Gesellschaftslehre in Rheinland-Pfalz sowie die im pe:GL-Projekt entstandenen Konzepte und Materialien für fächerintegrativen Gesellschaftslehreunterricht wurden vorgestellt und diskutiert. Expert*innen aus diversen Bundesländern boten unterrichtspraktische Ateliers an. Ein Markt der Möglichkeiten komplettierte schließlich das Angebot.

Das Team der Universität Trier dankt allen Beteiligten für die Mitwirkung am Fachtag und das überaus positive Feedback!

Weitere Impressionen von der Tagung befinden sich unter pegl.uni-trier.de.


Neue Lernwerkstatt für den Grundschulunterricht an der Universität Trier

Bild Mirjam

Im Sachunterricht entdecken Grundschüler die Welt. Wie Lehrkräfte sie dabei unterstützen, ihre Neugierde entfachen und Experimente anleiten, können Lehramtsstudierende der Universität Trier nun in der neuen Lernwerkstatt Interdisziplinärer Sachunterricht – kurz LISA – lernen, planen und ausprobieren.

Die Lernwerkstatt soll in den kommenden Jahren zu einem festen Bestandteil der praxisorientierten Lehrerbildung werden, erläutern Matthias Busch, Professor für die Didaktik der Gesellschaftswissenschaften, und Leif Mönter, Professor für Geographie und ihre Didaktik. Viele kreative Materialien, Handpuppen, Experimente und erlebnispädagogische Spiele laden die Studierenden ein, selbst aktiv zu werden, Erfahrungen mit handlungsorientierten Methoden zu sammeln und Ideen für den eigenen Unterricht zu entwickeln. Besonders wichtig ist es den Initiatoren von LISA, die unterschiedlichen Perspektiven des sozialen, historischen und naturwissenschaftlichen Lernens an lebensweltlichen Problemstellungen spielerisch zu vernetzten.

Auch ihre Mitarbeiterin, Mirjam Greve, freut sich über das neue Angebot: „Eigene Irritationsmomente lernproduktiv zu nutzen und die Neugierde auf Phänomene zu bewahren, stehen sowohl für Lernende in der Grundschule als auch für Lernende im Studium im Zentrum des Interesses.“ Dabei soll das innovative Lernlabor nicht nur Studierenden, sondern auch Lehrkräften und Grundschülern offenstehen. „Die Lernarrangements, die unsere Studierenden in Seminaren und eigenen Forschungsvorhaben entwickeln, wollen wir auch mit Kindern erproben und beforschen,“ erläutert Greve das Konzept der Lernwerkstatt.

Sobald Corona es zulässt, sollen erste Angebote, u.a. im Rahmen der Kinder Uni, in Trier starten.

Kontakt: Prof. Dr. Matthias Busch, Didaktik der Gesellschaftswissenschaften, Universität Trier, buschm@uni-trier.de, Tel. 0651-201-2168.