
Prof. Dr. rer. nat. Jobst Meyer, Diplom-Biologe
Die Abteilung Verhaltensgenetik der Universität Trier erforschte unter meiner Leitung molekulargenetisch, gentechnisch und psychologisch wissenschaftliche Fragen zu ADHS, Primärer Hyperhidrose, Triple-X-Syndrom, Corticosteroid-Binding Globulin Deficiency und vielen weiteren stressbezogenen und genetischen Störungen des Normalbefindens. Zum Oktober 2026 wird sie geschlossen.
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei all jenen bedanken, die mir diese bereichernde Zeit als Wissenschaftler ermöglicht haben. Mein besonderer Dank gebührt meiner Frau, ohne deren Unterstützung mir der steinige Weg einer Wissenschaftskarriere nicht möglich gewesen wäre. Den Grundstein dafür legten die engagierten akademischen Lehrer an meiner Alma mater, der Albert-Einstein-Universität Ulm. Viel zu verdanken habe ich Horst Hameister und Wolfgang A. Schulz, Universität Ulm (Diplomarbeit zur Mausgenetik), meinem verstorbenen Doktorvater Hans-Joachim Lipps (Tübingen; Ciliatengenetik und Gentherapie) sowie den Arbeitsgruppenleitern Gerd Scherer (Freiburg; Geschlechtsdetermination) und Klaus Peter Lesch (Würzburg; Psychiatrische Genetik), in deren Labors ich Postdoc-Erfahrungen sammeln durfte. Ohne die Hilfe der Medizinisch-Technischen Assistentinnen Sabine Feiler, Christina Urban, Marika Held, Gabriela Ortega und Ulrike Winnikes wären viele Experimente wohl kaum geglückt; ihnen allen bin ich zu großem Dank verpflichtet. Ein herzlicher Dank gebürt auch Sarah Gipson-Koch, die nach der unvergessenen und viel zu früh von uns gegangenen Rita Reinke dafür sorgte, dass alle verwaltungstechnischen Abläufe reibungslos funktionierten. Dirk Moser, Savira Ekawardhani, Haukur Pálmason, Thorsten Kranz, Michelle K. Lin und Darja Henseler waren meine ersten Doktoranden, Andrea Schote-Frese die erste promovierte Wissenschaftliche Angestellte. Sie alle und ihre Nachfolger, zuletzt Marie-Anne Croyé, halfen neben ihrer Forschung mit, die Abteilung vor allem in den Anfangsjahren aufzubauen und weiterzuentwickeln. Sie betreuten engagiert unsere zahlreichen und in Zusammenarbeit mit den Trierer Gymnasien über viele Jahre hinweg angebotenen molekulargenetischen Praktika und Schnupperkurse für naturwissenschaftlich interessierte Schüler und Schülerinnen im Rahmen des „Wissen-schafft-Zukunft-II“-Programms des Landes Rheinland-Pfalz. Besonders freue ich mich darüber, dass mir einige Doktoranden und Doktorandinnen sowie Masterstudenten und Masterstudentinnen auch nach ihrer Graduierung weiterhin persönlich verbunden geblieben sind.
Nicht zuletzt gebührt mein Dank allen nationalen und internationalen Kooperationspartnern, Gastwissenschaftlern sowie den Kollegen und Kolleginnen aus Psychobiologie, Psychologie, Biogeographie und den Wirtschaftswissenschaften in Trier, mit denen zusammen viele Projekte, auch im Rahmen zahlreicher Doktor-, Master- und Bachelorarbeiten, geplant, gestaltet und publiziert werden konnten.
Leitung und Verwaltung der Universität Trier, insbesondere die Dekanate der Fachbereiche I und VI, waren jederzeit bereit, mir alle für die Forschung und Lehre gewünschten und notwendigen Freiheiten einzuräumen, auch ihnen meinen herzlichen Dank.
Jobst Meyer
E-Mail: meyerjo[at]uni-trier.de
