Bewerbungsvoraussetzung für die Teilnahme am ERASMUS-Programm ist die bestandene Zwischenprüfung im Strafrecht, Zivilrecht und Öffentlichen Recht sowie eine bestandene Hausarbeit nach Wahl. Bei der Ermittlung des Durchschnitts werden jeweils eine eingebrachte Klausur pro Fach einfach, sowie die eingebrachten Hausarbeiten doppelt gewertet. Es kann pro Fach nur eine Hausarbeit eingebracht werden. Die Summe der Punkte wird - je nach Zahl der eingebrachten Hausarbeiten - durch 5, 7 oder 9 dividiert und ergibt den Gesamtdurchschnitt. Besondere fachbezogene Leistungen, insbesondere die FFA, werden mit bis zu 0,5 Punkten, in Ausnahmefällen bis zu 1,0 Punkten berücksichtigt und dem Gesamtdurchschnitt hinzugefügt. Für eine abgeschlossene FFA I oder II werden dem Gesamtdurchschnitt 0,5 Punkte hinzugerechnet. Für eine mit mindestens "gut" (ab 76/100 Punkten) bestandene FFA wird ein ganzer Punkt zum Gesamtdurchschnitt hinzugerechnet. Der Durchschnitt sollte mindestens 6 Punkte betragen. Auch wer einen niedrigeren Schnitt hat, kann sich bewerben, sollte aber vorher unbedingt mit Frau Huck sprechen.

Die für ein Auslandsstudium erforderliche Sprachkompetenz gilt durch die erfolgreiche Teilnahme an der FFA I in der Unterrichtssprache der Gastuniversität als erbracht. Die Sprachkompetenz kann aber auch in anderer Form nachgewiesen werden. Das Sprachenzentrum der Universität Trier bietet Sprachtests für Erasmusbewerber an. Die Termine finden Sie auf dessen Homepage.

Die EU leistet finanzielle Beihilfe zum Auslandsstudium. Die sog. Teilstipendien oder Mobilitätszuschüsse sind als Ausgleich für die durch einen Auslandsaufenthalt entstehenden Mehrkosten zu verstehen und daher nicht kostendeckend. Es werden Zuschüsse von monatlich ca. 300€ gewährt. Die Höhe des Zuschusses ist abhängig von dem Land, in dem der Erasmusaufenthalt stattfindet. Demanch erhält man etwas mehr als 300€, wenn man z.B. in Finnland oder Großbritannien und etwas weniger als 300€, wenn man z.B. in Estland oder Ungarn den Aufenthalt plant. Die ca. 300€ stellen nur einen Teil der Auslandsfinanzierung dar, daher muss die Finanzierung eines Auslandsaufenthaltes sorgfältig geplant werden. Ein Auslandssemester ist teuer (insbesondere in Frankreich, U.K., Schweden und Norwegen)!

BAföG-Empfänger können Auslands-BAföG beantragen; dies muß auf dem Bewerbungsformular kenntlich gemacht werden! Die ERASMUS-Förderung wird auf das Auslands-BaFöG nicht mehr angerechnet. Der Auslandsaufenthalt muß auf jeden Fall dem BAföG-Amt gemeldet werden! Wer von anderen Stellen gefördert wird (politische Stiftungen, Cusanuswerk etc.) muß dies auf dem Bewerbungsformular kenntlich machen. Eine ERASMUS-Förderung erfolgt dann in Abstimmung mit den sonstigen Geldgebern.