Häufige Fragen zu den Studiengängen der Abteilung Soziologie/Ethnologie

Welche Zulassungsvoraussetzungen gelten für die Bachelorstudiengänge „Soziologie“ und „Sozialwissenschaften“?

Wer an der Universität einen Bachelorabschluss anstrebt, benötigt erstens eine Hochschulzugangsberechtigung und darf zweitens seinen Prüfungsanspruch für diesen Studiengang nicht verloren haben (beispielsweise durch eine mehrfach nicht bestandene Prüfung).

Neben diesen Voraussetzungen, die in der Allgemeinen Prüfungsordnung für den Bachelor geregelt sind, werden aktive und passive Englischkenntnisse verlangt sowie allgemeine Kenntnisse in den erforderlichen Textverarbeitungs-, Präsentations- und Tabellenkalkulationsprogrammen. Ein Nachweis dieser Kenntnisse ist nicht erforderlich.

Was ist der Unterschied zwischen Soziologie und Sozialwissenschaften?

Das Soziologie-Studium ist an der Universität Trier sowohl als 1-Fach- als auch als 2-Fach-Studiengang möglich. Soziologie als 1-Fach Studiengang (Sozialwissenschaften B.A.) stellt einen eigenständigen Studiengang (Kernfach) dar. Wird Soziologie als 2-Fachstudiengang (Soziologie B.A.) studiert wird entsprechend der Kombinationsmöglichkeiten ein zweites Fach als Haupt- oder Nebenfach gewählt.

Der 1-Fach-Studiengang „Sozialwissenschaften“ ist ein integrierter Studiengang, bei dem Grundlagen der BWL und VWL sowie freie Wahlmodule eingeplant sind, wodurch breite wirtschaftswissenschaftliche Qualifikationen erworben werden.

„Soziologie“ kann als 2-Fachstudiengang sowohl als Haupt- sowie auch als Nebenfach belegt und mit viele Fächern kombiniert werden. Somit kann verschiedenen Interessen zeitgleich nachgegangen werden und es können Qualifikationen aus weiteren Bereichen erworben werden. 

Gelten für die Masterstudiengänge Zulassungsbeschränkungen (bzw. ein NC)?

Zulassungsbeschränkte Studiengänge sind solche, für die sich mehr Studieninteressierte bewerben als freie Plätze angeboten werden. Solche Fächer legen einen Numerus Clausus (NC) fest, das heißt einen Mindestnotendurchschnitt (bzw. eine Wartezeit bei Nichterreichen dieses Durchschnitts), der von Semester zu Semester variiert.

Im Augenblick unterliegt keiner der Masterstudiengänge einer solchen Zulassungsbeschränkung. Allerdings müssen dennoch Zulassungsvoraussetzungen erfüllt sein, um den Master studieren zu können. (Siehe die gesonderten Punkte zu den Zulassungsvoraussetzungen.) 

Welche Zulassungsvoraussetzungen gelten grundsätzlich für die Masterstudiengänge?

Die erste notwendige Voraussetzung für die Aufnahme eines Masterstudienganges ist der Nachweis eines Bachelorabschlusses mit 180 ECTS, welcher Ihnen von einer in- oder ausländischen Hochschule verliehen wurde.

Des Weiteren muss dieser mit einem Notendurchschnitt von 2,5 oder besser absolviert worden sein. Bei einem Notendurchschnitt von 2,6 oder 2,7 entscheidet der Prüfungsausschuss auf Antrag über den Zugang, wenn der Notendurchschnitt der Leistungspunkte in Methoden empirischer Sozialforschung (mind. 20 Leistungspunkte) und in sozialwissenschaftlichen Gegenstandsbereichen (mind. 40 Leistungspunkte) mit der Mindestnote von 2,5 absolviert wurde.

Außerdem müssen Kompetenzen im Umfang von
1. Mindestens 20 Leistungspunkten im Bereich „Methoden empirischer Sozialforschung“

2. Mindestens 40 Leistungspunkten in sozialwissenschaftlichen Gegenstandsbereichen

In kritischen Fällen entscheidet der Prüfungsausschuss.

Welche Zulassungsvoraussetzungen gelten zusätzlich für den Master „Medien- und Kultursoziologie“?

Der Zugang zum Masterstudiengang „Medien- und Kultursoziologie“ steht Studierenden offen, die einen Bachelor- oder einen gleichwertigen Studienabschluss in einem kommunikations-, kultur-, medien-, sozialwissenschaftlichen oder thematisch verwandten Studienfach erworben haben und die erforderliche Kompetenzen und die weiteren Zugangsvoraussetzungen und Mindestnoten nachweisen können. Der Nachweis obliegt der Bewerberin oder dem Bewerber.

Über die nachzuweisenden Kenntnisse hinaus werden Kenntnisse in folgenden Bereichen empfohlen und für ein erfolgreiches Studium vorausgesetzt: 

  • Allgemeine Medienkompetenz (u.a. neuere Textverarbeitungs-, Präsentations- und Tabellenkalkulationsprogramme sowie Datenbanken)
  • Gute Kenntnisse der englischen Sprache

Detaillierte Informationen finden Sie in der Prüfungsordnung

Welche Zulassungsvoraussetzungen gelten zusätzlich für den Master „Wirtschaftssoziologie“?

Der Zugang zum Masterstudiengang „Wirtschaftssoziologie“ steht Studierenden offen, die einen Bachelor- oder einen gleichwertigen Studienabschluss in einer sozial-, wirtschaftswissenschaftlichen oder thematisch verwandten Fachrichtung erworben haben und die erforderliche Kompetenzen und die weiteren Zugangsvoraussetzungen und Mindestnoten nachweisen können. Der Nachweis obliegt der Bewerberin oder dem Bewerber.

Über die nachzuweisenden Kenntnisse hinaus werden Kenntnisse in folgenden Bereichen empfohlen und für ein erfolgreiches Studium vorausgesetzt:

  • Allgemeine Medienkompetenz (u.a. neuere Textverarbeitungs-, Präsentations- und Tabellenkalkulationsprogramme sowie Datenbanken)
  • Gute Kenntnisse der englischen Sprache

Detaillierte Informationen finden Sie in der Prüfungsordnung.

Ist ein Nachweis über die Englischkenntnisse erforderlich?

Da ein großer Teil der Literatur über sämtliche Lehrveranstaltungen hinweg in englischer Sprache vorliegt, sind fundierte Englischkenntnisse unabdingbar und werden von den Lehrenden vorausgesetzt. Sie müssen allerdings keinen formellen Nachweis über Ihre Englischkenntnisse erbringen.

Ist ein Studienbeginn im Sommersemester möglich?

Sämtliche von der Universität Trier angebotenen Studiengänge können sowohl im Sommersemester als auch im Wintersemester begonnen werden.

Können die Masterstudiengänge bereits in der Schlussphase des Bachelorstudiums begonnen werden (Doppeleinschreibung)?

Sollten Sie bis Ende der Wechselfrist (30.09. im Falle eines Beginns zum Wintersemester, 31.03. für den Beginn im Sommersemester) noch keinen Bachelorabschluss nachweisen können, können Sie einen Antrag auf ein Doppelstudium stellen. Das Studierendensekretariat ist dabei Ihr Ansprechpartner.

Grundsätzlich gilt, dass das Bachelorstudium vor Antritt des Masterstudiums abgeschlossen sein soll und eine Doppeleinschreibung eine Ausnahmekonstellation bleibt, die in Absprache mit den BetreuerInnen der Abschlussarbeit koordiniert werden muss. Die Gleichzeitigkeit von Bachelorabschlussphase und Masterbeginn kann zu einer nur schwer zu planenden Doppelbelastung führen, die in letzter Konsequenz das Abschließen des Bachelorstudiums gefährden kann.

Ist es möglich, vom Hauptfach Soziologie ins Nebenfach Soziologie zu wechseln?

Der Wechsel von Hauptfach und Nebenfach läuft wie ein Wechsel des Studienganges
ab. Für die Bearbeitung des Wechsels ist das Studierendensekretariat zuständig. 

Für den Wechsel Hauptfach/Nebenfach wird vermutlich auch eine Bescheinigung des Fach-Prüfungsausschusses bezüglich der Anerkennung der bisher erbrachten Leistungen erforderlich sein. Ihr Ansprechpartner beim Fach-Prüfungsausschuss Soziologie ist Dr. Daniel Bischur.

Was ist Porta?

Das Porta-System der Universität Trier ist ein integriertes Campus-Management-System für Lehre, Studium und Forschung. Über dieses System laufen sowohl das Online-Bewerbungsverfahren als auch die Anmeldung zu Veranstaltungen und Prüfungen. Sie finden dort außerdem eine Übersicht des aktuellen Lehrangebots sowie Modulbeschreibungen, Bescheinigungen und vieles mehr.

Was ist Stud.Ip?

Stud.Ip ist ein integriertes Campus-Management-System, das zur Kommunikation zwischen Studierenden und Dozierenden dient. Dort finden Sie Ihre Veranstaltungsunterlagen, Ihren Stundenplan, Teilnehmerübersichten der einzelnen Veranstaltungen, die Möglichkeit des Austauschs mit anderen Studierenden in Foren und Wikis und vieles mehr. 

Brauche ich für das Soziologie-Studium ein zweites Fach?

Das Soziologie-Studium ist an der Universität Trier sowohl als 1-Fach- als auch als 2-Fach-Studiengang möglich. Soziologie als 1-Fach Studiengang (Sozialwissenschaften B.A.) stellt einen eigenständigen Studiengang (Kernfach) dar. Wird Soziologie als 2-Fachstudiengang (Soziologie B.A.) studiert wird entsprechend der Kombinationsmöglichkeiten ein zweites Fach als Haupt- oder Nebenfach gewählt.
 

Bachelorstudium

Der 1-Fach-Studiengang „Sozialwissenschaften“ ist ein integrierter Studiengang, bei dem Grundlagen der BWL und VWL sowie freie Wahlmodule eingeplant sind.

„Soziologie“ kann als 2-Fachstudiengang sowohl als Haupt- sowie auch als Nebenfach belegt und mit viele Fächern kombiniert werden.
 

Masterstudium

Die beiden Masterstudiengänge „Medien- und Kultursoziologie“ sowie „Wirtschaftssoziologie“ sind 1-Fach-Studiengänge.

„Soziologie“ kann auch im Master als 2-Fachstudiengang belegt werden; allerdings ausschließlich als Nebenfach.

Gibt es Möglichkeiten an anderen Universitäten / im Ausland Erfahrungen zu sammeln?

Wir unterstützen dabei, während dem Studium Erfahrungen und Leistungspunkte an anderen Universitäten im In- und Ausland zu erlangen. Dazu gibt es verschiedene Programme und wir beraten gerne dabei das Richtige für den individuellen Studienverlauf zu finden und zu organisieren.

Als Teil der Universität der Großregion können Veranstaltungen der Partneruniversitäten auch über die Grenzen hinweg besucht werden.

Auch über das Erasmus-Programm ist ein Studienaufenthalt im Ausland möglich und wird gefördert.

Für Master-Studierende bietet das MEST-Programm ein besonderes Angebot.

Kann oder muss ich ein Praktikum absolvieren?

Die Soziologie-Studiengänge sehen keine Pflichtpraktika vor, weshalb solche auch nicht als Studienleistung anerkannt werden können. Wir befürworten allerdings und unterstützen auch dabei im Rahmen des Studiums Praxiserfahrungen in Form freiwilliger Praktika zu sammeln – dazu stellen wir auch gerne Empfehlungen aus.

Über Möglichkeiten informiert der Career Service und im Studierendensekretariat kann dazu eine Beurlaubung beantragt werden.

Wie finde ich mich in der Universitäts-Bibliothek zurecht?

Die Bibliothek bietet regelmäßig Führungen und Schulungen an. Informationen dazu sind auf den Seiten der Bibliothek zu finden. Für Studienanfänger werden darüber hinaus auch regelmäßig im Rahmen der Module „Integrierte Einführung“ bzw. „Soziologisches Propädeutikum“ fachspezifische Veranstaltungen angeboten.