Studienbegleitende Prüfungen

Zwischenprüfung

Die Zwischenprüfung ist Zulassungsvoraussetzung für die universitäre Schwerpunktbereichsprüfung und für die staatliche Pflichtfachprüfung.

Die für die Zwischenprüfung geltenden Rechtsgrundlagen finden Sie in der Teilstudien- und Prüfungsordnung (TStudPO).

Die Zwischenprüfung besteht seit dem Wintersemester 2017/18 insgesamt aus acht Abschlussklausuren im Zivilrecht, Strafrecht und Öffentlichen Recht, sowie einer Anfängerhausarbeit nach Wahl, die sämtlich bestanden werden müssen. Im ersten und zweiten Semester werden drei Klausuren geschrieben (jeweils eine pro Fach), im dritten Semester jeweils eine im Zivilrecht und im Öffentlichen Recht (§ 8 TStudPO 2017 nebst Anhang hierzu). Die Hausarbeit kann ab dem ersten Semester geschrieben werden und muss im vierten spätestens bestanden worden sein.

Die Prüfungen finden überwiegend in der vorlesungsfreien Zeit statt.

Die nächsten Termine finden Sie hier.

Übungen für Fortgeschrittene

Zur Examensanmeldung sind drei sogenannte "GroßeScheine" im Strafrecht, Zivilrecht und Öffentlichen Recht vorzulegen. Diese werden im Rahmen der Übungen für Fortgeschrittene absolviert, die wie folgt vorgesehen sind:

4. Fachsemester: Strafrecht

5. Fachsemester: Zivilrecht

6. Fachsemester: Öffentliches Recht

Voraussetzung für die Teilnahme an einer Übung für Fortgeschrittene sind nach § 11 TStudPO:

  • die bestandenen Leistungskontrollklausuren zur Zwischenprüfung in dem jeweiligen Fachgebiet
  • und eine bestandene Hausarbeit in den Übungen für Anfänger in einem der Fachgebiete.

Die Übung für Fortgeschrittene im Zivilrecht und im Öffentlichen Recht finden sowohl im Sommer- als auch im Wintersemester statt. Die Übung für Fortgeschrittene im Strafrecht wird nur im Sommersemester angeboten.

In jeder Übung werden mindestens zwei Klausuren angeboten. In der im Jahresturnus stattfindenden Übung (Strafrecht) werden zwei Hausarbeiten (eine vor und eine nach der Vorlesungszeit) und in den im Semesterturnus stattfindenden Übungen wird jeweils eine Hausarbeit (vor der Vorlesungszeit) ausgegeben.

Der Grundgedanke ist, dass Hausarbeit und Klausur in derselben Übung zu bestehen sind, wobei in allen drei Fächern auch die unmittelbar nach den Klausuren angebotene Hausarbeit als zur Klausur gehörend gezählt wird. Die Regelung zur weiteren Übertragbarkeit von Hausarbeiten finden Sie in der Übungsrichtlinie.

Zum Zwecke der Bekanntgabe von Ergebnissen zu Coronazeiten werden die Noten teilweise auch in PORTA eingetragen. Aufgrund des zeitlichen Zusammenhangs, der zwischen dem Bestehen der Hausarbeit und der Klausur zu beachten ist, bedeutet die Eintragung von zwei Teilleistungen in PORTA noch nicht, dass die Fortgeschrittenenübung insgesamt bestanden wurde. Hierüber werden noch klassische Scheine ausgestellt!

Grundlagenscheine

Der Erwerb mindestens eines Grundlagenscheines ist Zulassungsvoraussetzung zur Ersten Juristischen Prüfung.

In jedem Semester werden verschiedene Veranstaltungen zur Erlangung eines Grundlagenscheines angeboten. Die Veranstaltungen sind im Stundenplan aufgeführt.

Die Grundlagenfächer gehören zu den Pflichtveranstaltungen. Der Inhalt kann daher Gegenstand der mündlichen Prüfung sein. Angeboten werden:

Deutsche Rechtsgeschichte (auch Strafrechtsgeschichte),

Römisches Recht,

Verfassungsgeschichte der Neuzeit,

Privatrechtsgeschichte der Neuzeit,

Rechtsphilosophie und

Juristische Methodenlehre

 

Fremdsprachennachweis

Der Fremdsprachennachweis ist gem. § 4 I Nr. 6 JAPO eine Zulassungsvoraussetzung zur Ersten Juristischen Prüfung.

Zur Erlangung des Fremdsprachennachweises findet jeweils im Wintersemester eine zweistündige Veranstaltung in englischer Sprache mit abschließender Klausur statt, im Sommersemester in französischer Sprache.

Hinweis für FFA-Teilnehmer:
Ein FFA Schein (NICHT der Einstufungstest!) egal welcher Sprache bzw. Rechtsordnung erfüllt ebenfalls die Voraussetzungen des § 4 I Nr. 6 JAPO. Ein zusätzlicher Fremdsprachennachweis ist nicht erforderlich.