Jun.-Prof. Dr. Andreas Lehnertz | Juniorprofessor für Mittelalterliche Geschichte mit Schwerpunkt in der Jüdischen Geschichte

Seit April 2023 ist Andreas Lehnertz Juniorprofessor für Mittelalterliche Geschichte mit Schwerpunkt in der Jüdischen Geschichte. Seit 2024 ist er einer der Direktoren des Arye Maimon-Instituts für Geschichte der Juden.

Andreas Lehnertz studierte Geschichte und Germanistik an der Universität Trier und promovierte mit dem Thema „Judensiegel im spätmittelalterlichen Reichsgebiet. Beglaubigungstätigkeit und Selbstrepräsentation von Jüdinnen und Juden“ am FB III der Universität Trier. Nach Postdoc-Stipendien im Forschungszentrum Europa (Universität Trier), im vom Europäischen Forschungsrat geförderten Projekt „Beyond the Elite – Jewish Daily Life in Europe“ (Hebräische Universität von Jerusalem) und im Max Weber-Kolleg (Universität Erfurt) war er zuletzt Mitglied der Martin Buber Society of Fellows in the Humanities and Social Sciences (Hebräische Universität von Jerusalem).

Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der mittelalterlichen jüdischen Geschichte. Er hat verschiedene Arbeiten zu Themen der Siegelkunde, des Altjiddischen, der Eidpraktiken, der jüdischen Delinquenz und der Ritualobjekte von Juden publiziert. Derzeit arbeitet Andreas Lehnertz an seinem zweiten Buch zum Thema „Jüdische Handwerksleute im mittelalterlichen Aschkenas.“

Forschungsschwerpunkte

  • Stadtgeschichte
  • Jüdische Geschichte / Geschichte der Jüdinnen und Juden / Jewish Studies
  • Interreligiöse Beziehungen
  • soziale Gruppen in der Stadt
  • Alltagsgeschichte
  • Handwerksgeschichte
  • Altjiddisch
  • Eidesleistungen
  • Siegelkunde
  • Kriminalitätsgeschichte
  • Archivgeschichte
  • Material History

Publikationen und Vorträge

Sprechstunde

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