Colloquium im Wintersemester 2022 / 23

Der Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit (Tricoire) veranstaltet im WS 22/23
in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Geschichtliche Landeskunde (Laux) wieder das regelmäßige Colloquium

"Neues aus der Frühen Neuzeit"

Ort: Raum A8 und hybrid in Zoom.

Zeit: Dienstags 16.15 bis 17.45 Uhr.

Eine Übersicht über die Vorträge finden sie auf dem Veranstaltungsplakat

Anmeldungen für digitale Teilnahme (Zoom) bitte an karstensuni-trierde

 

PAPA Workshop im Wintersemester 2022/23

Auch im aktuellen Wintersemester finden wieder regelmäßige Workshops des ERC Projekts mit
internationalen Expertinnen und Experten statt. Gäste sind willkommen!

Die Workshops finden an wechselnden Tagen in DM 255 oder in ZOOM von 12 bis 14 Uhr s.t. statt

Eine Übersicht finden sie hier auf dem Veranstaltungsplakat.

 

Neues Forschungsprojekt bewilligt (August 2022):

Dr. Adrian Masters hat im Rahmen des BMBF-Programms zur Förderung der Rassismus- und Rechtsextremismusforschung Mittel zum Aufbau einer
Nachwuchsforschungsgruppe (etwa 1,9 Millionen €) eingeworben.

Der Name der neuen Forschungsgruppe ist: GloViB
Globale Verflechtungen und rassische Kategorisierungen: Die iberischen Wurzeln des deutschen Rassendenkens (16.-20. Jh.)

Wir gratulieren Dr. Masters zu diesem großen Erfolg.

 

 

ERC Consolidator Grant bewilligt: 

Pamphlets and Patrons: How Courtiers Shaped the Public Sphere in Ancien Régime France

Professor Damien Tricoire von der Universität Trier wurde eine bedeutende
europäische Forschungsförderung zugesprochen

Mit dem ERC Consolidator Grant unterstüzt der Europäische Forschungsrat (ERC) etablierte Spitzenwissenschaftler, die bereits exzellente Forschungsleistungen erbracht haben. Der Trierer Historiker Prof. Dr. Damien Tricoire wird in den kommenden fünf Jahren dank der Förderung durch den ERC Grant von etwa zwei Millionen Euro ein ambitioniertes Forschungsziel verfolgen können. Professor Damien Tricoire will mit dem Projekt PAPA („Pamphlets and Patrons") auf der Basis der Untersuchung politisch polemischer Schriften belegen, dass die Französische Revolution kein Aufstand des Bürgertums war, sondern vom Hochadel angeführt wurde. Die Bastille sei nicht vom Volk, sondern von professionellen Soldaten eingenommen worden, lautet eine These. Die Gesellschaft im Zeitalter des Absolutismus und die Ursprünge der Französischen Revolution würden somit in einem anderen Licht erscheinen. Mit tiefgreifenden Folgen: Die Geschichte der Öffentlichkeit müsste grundlegend neu geschrieben werden.

Die vollständie Pressemitteilung kann hier eingesehen werden: Pressemitteilung der Universität Trier

https://papa.uni-trier.de/