Infos zum Studium

Lehrangebot im Wintersemester 2026/2027

VO Kulturanthropologie - Schönhuth

Vorlesung 14302616, in HS 2

Vorlesung: Kulturanthropologie
Was heißt es heute: die Welt aus ethnologischer Perspektive zu betrachten? Die Vorlesung öffnet die Blackbox der „Ethnologie“ für Nichtethnolog:innen (what’s in a name!). Es geht um Perspektivenübernahme, Verständnis für kollektiv begründete „Binnenlogiken“, Interkulturelle Sensibilisierung und kulturangepasste Forschungsmethoden als Querschnittskompetenz für verschiedenste Berufsfelder in einer sich "globalisierenden Welt". Die Vorlesung thematisiert unterschiedliche Kulturkonzepte und Kulturtheorien anhand konkreter Forschungsgegenstände, dekonstruiert den zentralen Begriff der „Kultur“ und macht mit den speziellen Methoden (Feldforschung, teilnehmende Beobachtung) des Faches vertraut. Am Schluss steht die Frage, wie wir uns heute noch wissenschaftlich angemessen mit dem kulturell Anderen befassen können.
 

 

SE Migration, Citizenship und Zugehörigkeit - Zafer

KOS Spezialisierung Wissen I (KuW-A) - C 402

Migration, Citizenship und Zugehörigkeit
In diesem Seminar werden zentrale anthropologische und soziologische Theorien und Ansätze der Migrations-, Staatsbürgerschafts- und Zugehörigkeitsforschung aus einer kritischen Perspektive behandelt. Anhand theoretischer Literatur sowie empirischer Fallstudien reflektieren die Studierenden vermeintlich selbstverständliche Annahmen über diese Konzepte und analysieren deren Auswirkungen auf das Alltagsleben von Menschen kritisch, insbesondere wenn sie als rechtliche und politische Kategorien institutionalisiert werden. Das Seminar zielt darauf ab, ein kritisches Verständnis dafür zu entwickeln, wie Kategorien wie „Migrant*in“, „Geflüchteter“ oder „Bürger*in“ sozial und politisch konstruiert werden und wie sie Erfahrungen von Inklusion, Exklusion, Rechten und Zugehörigkeit prägen. Anstatt diese Kategorien unkritisch zu reproduzieren, setzen sich die Studierenden mit kritischen Ansätzen auseinander, die die gelebten Erfahrungen und sozialen Realitäten von Menschen differenzierter erfassen.

 

 

SE Decolonial Theory: Concepts, Debates, and Contemporary Challenges - Zafer

Masterseminar Kultur und Wissen (Basisseminar) - C 402 - Lehrsprache Englisch/Deutsch

Decolonial Theory: Concepts, Debates, and Contemporary Challenges
This Master's seminar introduces students to key debates, concepts, and intellectual traditions within decolonial theory. It critically examines the historical and ongoing entanglements of colonialism, modernity, knowledge production, and global power relations.

The seminar explores central themes such as coloniality, epistemic injustice, race, gender, indigeneity, capitalism, and resistance, while engaging with contributions from scholars working across different disciplinary and geographical contexts. Particular attention is paid to the ways in which colonial structures continue to shape contemporary societies, institutions, and academic knowledge.

Through close reading, discussion, and critical reflection, students engage with decolonial perspectives that challenge Eurocentric assumptions and universalist claims. The seminar further examines the possibilities and limitations of decolonial approaches for rethinking research, politics, and social transformation in diverse global contexts.

By the end of the seminar, students will have developed a critical understanding of major debates in decolonial theory and will be able to apply decolonial perspectives to contemporary social, political, and academic issues.

 

 

Infos für Studierende

Hinweise zum wissenschaftlichen Arbeiten

  1. ​​​​​​Die 7 Todsünden bei Referaten und wie sie zu vermeiden sind  → zum PDF
  2. Regeln und Tipps für Hausarbeiten → zum PDF
  3. Eigenständigkeitserklärungzum PDF
  4. Einverständniserklärung zur Überprüfung mit der Plagiatserkennungssoftware iThenticate → zum PDF
  5. Hinweise zum Abfassen von BA/MA Exposés → zum PDF
  6. allgemeiner Leitfaden zum wiss. Arbeiten in der Soziologie/Ethnologie (Haus- und Abschlussarbeiten) → zum PDF
  7. Gendern: 
  • Gendergerechte Sprache ist in wissenschaftlichen Arbeiten im Fach Ethnologie erwünscht. Ein Verweis in der Fußnote und die damit einhergehende ausschließliche Verwendung der männlichen Form ist nicht ausreichend.
  • Folgende Überblicksseite gibt Ihnen Hinweise auf die gängigsten Gender-Schreibweisen. Entscheiden Sie sich einheitlich für eine Form.
  • Das Gender Wörterbuch hilft Ihnen dabei, genderneutrale Begriffe zu finden.

Ausgezeichnete studentische Arbeiten

Bachelor-Hausarbeiten:

 

Bachelor-Abschlussarbeiten:

 

Master-Hausarbeiten:

 

Master-Abschlussarbeiten:

Anerkennung von Leistungen an einer ausländischen Universität

Eine Leistung an einer ausländischen Universiät kann anerkannt werden wenn...:

  • ... sie im Rahmen einer ethnologisch-/kulturanthropologisch ausgerichteten Veranstaltung erbracht wurde (im Ausnahmefall im Rahmen einer kulturwissenschaftlichen Veranstaltung mit eindeutig ethnologischem Bezug (Kultur & ...)).
  • ... ein Referat gehalten und eine benotete und bestandene Hausarbeit angefertigt wurde, die in Umfang und Anspruch unseren Kriterien für Seminararbeiten entspricht (ggf. auch durch Erbringung mehrerer kleinerer, insgesamt gleichwertiger Leistungen, die das selbstständige Abfassen schriftlicher Hausarbeiten dokumentiert).

Wir brauchen für eine mögliche Anerkennung also:

  • Titel und Curriculum der Veranstaltung
  • Fachrichtung des Dozenten/der Dozentin
  • Nachweise über erbrachte Leistungen (s.o.)
  • die schriftliche(n) Leistung(en) selbst
  • ggf. eine Tabelle mit dem örtlichen Notenschlüssel für das Errechnen der Note

Die Anerkennung findet durch den Fachvertreter statt.

Studienkooperation: Interkulturelle Kommunikation

Im Wintersemester 2023/24 beginnt der neue BA Studiengang "Interkulturelle Kommunikation und Management" and der Universität Trier. In der Interkulturellen Kommunikation geht es um den Erwerb praktischer Kompetenzen in einem internationalen Handlungsraum, der durch kulturelle bzw. gesellschaftliche sowie sprachliche Kategorien bestimmt ist. Eine zentrale Rolle spielen hierbei sowohl die Fähigkeit zur kritischen Reflexion solcher Faktoren als auch die Entwicklung kommunikativer Kompetenzen, mit diesen Faktoren kreativ umzugehen.

Die Professur für Ethnologie beteiligt sich an diesem Studiengang mit zwei Vorlesungen zu "Kulturanthropologie" (WS) und "Transkulturalität (SS).

→Hier geht's zum Studiengang