Dr. Christoph Cluse

 

Referent der Geschäftsführung des Arye Maimon-Instituts
 

Lehre (WS 2019/20)

  • Proseminar »Gewalt gegen Minderheiten im Mittelalter: Judenverfolgungen im Kontext«
  • Übung »Lateinische Lektüre zur mittelalterlichen Geschichte«
  • Arbeitskreis für jüdische Geschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit (zusammen mit Jörg Müller)
  • Sprechstunde: Donnerstags, 9:00 Uhr – 11:30 Uhr.

Vita

  • Studium der Geschichte und Anglistik in Heidelberg, Durham (GB) und Trier. M.A. in Medieval Studies (Leeds, GB).
  • Promotion in Trier im Fach Mittelalterliche Geschichte 1998 mit »Studien zur Geschichte der Juden in den mittelalterlichen Niederlanden«.
  • Seit 1997 Geschäftsführer des Arye Maimon-Instituts (von Mai 2003 bis April 2007 beurlaubt).
  • Mai 2003 bis April 2005 Postdoc-Stipendiat im Graduiertenkolleg 846 »Sklaverei - Knechtschaft und Frondienst - Zwangsarbeit« an der Universität Trier.
  • Mai 2005 bis April 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt »Forschungen zur Sozialgeschichte der mediterranen Sklaverei im Mittelalter«.
  • 2007 bis 2009 gemeinsam mit Prof. Dr. Reuven Amitai (Jerusalem) Leiter des G.I.F.-Projekts »Slavery in the Later Medieval Mediterranean«.
  • Seit Mai 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter (Referent der Geschäftsführung) am Arye Maimon-Institut.
  • Juni 2015–Mai 2019 zu 50% freigestellt für das Forschungsprojekt »Erinnerungsort SchUM«.
  • Seit Juli 2016 Leitung des Projekts »Aschkenasische Juden im späten Mittelalter« der Trierer DFG-Forschergruppe »Resilienz« (gemeinsam mit Lukas Clemens)

 

Forschungsinteressen

  • Geschichte der Juden, Motivgeschichte antijüdischer Stereotypen (speziell des »Wucher«-Vorwurfs)
  • Predigten als Quellen zur mittelalterlichen Geschichte.
  • Geschichte der »Rechenhaftigkeit« im Mittelalter
  • Juden und die geistliche Gerichtsbarkeit im späten Mittelalter
  • Sklaverei im hohen und späten Mittelalter, insbesondere im städtischen Umfeld (Nord- und Mittelitalien).