Fachbereich V - Rechtswissenschaft

Warum Jura in Trier studieren?

Der Trierer rechtswissenschaftliche Fachbereich hat es seit seiner Neugründung im Jahre 1975 vermocht, in großer Zahl Jurastudierende aus ganz Deutschland anzuziehen. Derzeit stammen mehr als zwei Drittel unserer Studierenden nicht aus der Region Trier, und nahezu die Hälfte der Studierenden kommt aus anderen Bundesländern als Rheinland-Pfalz. Was macht unseren Fachbereich überregional attraktiv?

Der Fachbereich Rechtswissenschaft an der Universität Trier

Als ein im bundesweiten Vergleich von der Studierendenzahl her eher kleiner Fachbereich können wir mit einer guten Betreuungsrelation punkten: Der Kontakt zwischen Lehrenden und Lernenden ist in Trier sehr viel enger als anderswo; überschaubare Teilnehmerzahlen bei den Lehrveranstaltungen ermöglichen ein dialogorientiertes und konzentriertes Arbeiten. In der Universitätsbibliothek, deren den Rechtswissenschaften gewidmete Säle in unmittelbarer Nähe zu den vom Fachbereich genutzten Hörsälen liegen, finden Sie die aktuellste Literatur und zahlreiche PC-Arbeitsplätze für Ihr Studium. Freier WLAN-Zugang auf dem Campus ist selbstverständlich.

Im Hauptstudium bieten wir Ihnen in insgesamt sieben Schwerpunktbereichen aus allen größeren Rechtsgebieten eine qualifizierte Vertiefung und Spezialisierung an. Selbstverständlich kommen die zivil-, straf- und öffentlichrechtlichen Kernfächer des Jurastudiums darüber nicht zu kurz. Die Vorlesungen werden durch auf kleinere Gruppen ausgerichtete Übungen begleitet. In der universitären Examensvorbereitung können Sie überdies an einem zweisemestrigen Examensrepetitorium teilnehmen. Den "Ernstfall" können Sie ausgiebig in Klausurenkursen sowie mündlichen und schriftlichen "Probeexamina" testen. Alle Ausbildungsinhalte werden in jährlichem Turnus angeboten (auf der Basis eines Studienbeginns im Wintersemester) und sind im Studienplan und den darauf aufbauenden Stundenplänen für die einzelnen Semester derart aufeinander abgestimmt, dass sie sich zu einem sinnvollen Studienaufbau fügen und bei angemessenem Arbeitseinsatz gut zu bewältigen sind.

Ein seit langem bundesweit anerkanntes "Highlight" unseres Fachbereichs - s. nebenstehendes Zitat  -  stellen die Internationalen Rechtsstudien ("FFA" = Fachspezifische Fremdsprachenausbildung) dar: Sie bereichern das Grundstudium um intensive Lehrveranstaltungen zur Rechtssprache sowie zum Privat- und Wirtschaftsrecht in insgesamt sieben ausländischen Rechtsordnungen (zum englischen und US-amerikanischen, französischen, spanischen, italienischen, portugiesischen, japanischen und chinesischen Recht) und verschaffen damit den Trierer Studierenden eine Zusatzqualifikation, der bei der fortschreitenden Internationalisierung des Rechts und der Wirtschaft eine ständig wachsende Bedeutung zukommt, nicht zuletzt auch unter dem Aspekt der Chancen der Trierer Absolventen am Arbeitsmarkt. Mit den Internationalen Rechtsstudien haben wir in Deutschland eine viel beachtete Vorreiterrolle übernommen; das Programm sucht  -  insbesondere was seine Intensität und der Qualität seiner mehr als 40 (zum Großteil von den nahen europäischen Institutionen bzw. aus dem Ausland anreisenden) Dozenten aus 15 Nationen angeht  -   bundesweit immer noch seinesgleichen. Da der Fachbereich zugleich zahlreiche intensive Kontakte und Austauschprogramme im Verhältnis zu Universitäten im nahen und fernen Ausland pflegt, können wir Ihnen zudem optimale Möglichkeiten bei der Organisation von Auslandsaufenthalten bieten, mit denen Sie Ihre im Rahmen der internationalen Rechtsstudien gewonnenen Kenntnisse vertiefen können: Über 150 Auslandsstudienplätze an mehr als 50 Partneruniversitäten über das Erasmus-Programm der EU und vielfältige bilaterale Universitätskooperationen, die den Trierer Studierenden die Möglichkeit zur Teilnahme an LL.M.-Programmen ausländischer Universitäten eröffnen, schaffen ein weites Spektrum an Optionen zur Vertiefung des an der Universität hergestellten Kontakts zu fremden Rechtskulturen.

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Universität und Stadt Trier

Nicht minder attraktiv als der Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität ist auch die Stadt Trier als Studienort. Die jugendliche Dynamik der ältesten Stadt Deutschlands wird durch das neueste Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und der Wirtschaftswoche eindrucksvoll unterstrichen: In der Zeit von 2004 bis 2009 ergibt sich für Trier ein Demografieindex (ein Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung widerspiegelt) von 143,2 Punkten. Damit belegt Trier in dieser Kategorie Platz 1 der hundert untersuchten deutschen Städte!

Auch als Universitätsstadt ist Trier ebenso jung wie mit alter Tradition ausgestattet: Bis zur Schließung der Universität durch die französische Besatzungsmacht am Ende des 18. Jahrhunderts bestand eine mehr als 300jährige Tradition der Trierer Universität, die damit zu den ältesten Universitäten Deutschlands gehört. Der Campus der in den 1970er Jahren wiedergegegründeten Universität auf dem Tarforster Plateau ist vorzüglich an die Stadt angebunden und vereint die funktionalen Erfordernisse einer modernen Hochschule mit den Anforderungen an eine motivierende Lebens- und Arbeitsumgebung.

Die Zahl der Studierenden ist, zumal unter Hinzuzählung der Fachhochschule und der Trierer Theologischen Fakultät, im Vergleich zur Einwohnerzahl recht hoch (zusammen ca. 20.000 Studierende  -  davon 14.000 an der Universität und ca. 1.500 am rechtswissenschaftlichen Fachbereich  -  bei ca. 100.000 Einwohnern). Die Stadt Trier hat sich hierauf eingestellt und bietet heutzutage alles, was studentisches Leben ausmacht.

Trier ist nicht nur landschaftlich überaus reizvoll im Moseltal gelegen, sondern eine in hohem Maße lebenswerte Stadt. Wer einen Ausgleich zum Lernen sucht, hat in Trier viele attraktive Möglichkeiten. Regelmäßig werden Theater- und Filmfestivals, Konzerte, Ausstellungen, Lesungen, Weinfeste u.v.m. geboten, und auch eine spannende Indie-Szene ist  seit langem etabliert. Ob bei Latte Macchiato, einem kühlen Glas Moselriesling oder einem frisch gezapften Pils - zahlreiche Cafés und Studentenkneipen laden in den vielen kleinen Gassen und Plätzen der Stadt zum Treffen mit Freundinnen und Freunden ein. Zu den Vorteilen einer kleineren Universitätsstadt zählt auch, dass das oft schmale Studentenbudget nicht allzu sehr strapaziert wird. Etwa 2000 größtenteils universitätsnahe Wohnheimplätze und ein ausreichendes Angebot auf dem freien Wohnungsmarkt ermöglichen entspanntes Wohnen. Nicht nur auf den Busstrecken zur Uni, sondern im gesamten öffentlichen Nahverkehr der Region haben die Trierer Studierenden zudem dank des im Semesterbeitrag enthaltenen Semestertickets freie Fahrt. Last but not least: Das Studium in Trier ist gebührenfrei -  auch für Studierende aus anderen Bundesländern.

Durch seine faszinierende und von stetigem Wandel geprägte historische Vergangenheit ist Trier schließlich ein beliebtes Reiseziel, das von Menschen aus aller Welt besucht wird. Diese sowie die Nähe zu Luxemburg, Frankreich und Belgien tragen wesentlich zu dem internationalen Flair der Stadt bei  -  wer noch mehr davon will, ist mit dem Zug nach 3 Std. schon in Paris.

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