Profil des Fachbereich V - Rechtswissenschaft

Menschen

Am Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Trier studieren mehr als 1.500 Studentinnen und Studenten, die weitaus meisten davon mit dem Ziel der ersten juristischen Prüfung (dem früheren "Ersten Staatsexamen"), die in jedem Jahr von mehr als 200 Studierenden erfolgreich abgelegt wird. Im Durchschnitt mehr als 30 Absolventen jährlich krönen ihre Ausbildung mit dem Erwerb des juristischen Doktorgrads. Fast ein Zehntel unserer Studierenden sind ausländische Staatsbürger, die meisten davon Bildungsinländer, aber auch viele Gäste im internationalen Studierendenaustausch ("Erasmus-Programm") oder im LL.M.-Programm des Fachbereichs.

Unterrichtet werden die Trierer Jurastudierenden von 18 Professorinnen und Professoren, die sich auf die Fächer Zivilrecht (9), Öffentliches Recht (6) und Strafrecht (3) verteilen. Ihnen stehen in Lehre, Forschung und Organisation ca. 40 wissenschaftliche und ebensoviele nichtwissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zur Seite. Eine Vielzahl hochkarätiger Lehrbeauftragter aus der juristischen Praxis rundet mit ihren Veranstaltungen das Lehrangebot des Fachbereichs ab.

Lehre

Die Hauptaufgabe des rechtswissenschaftlichen Fachbereichs liegt in der Ausbildung des juristischen Nachwuchses für Wirtschaft und Gesellschaft. Welche Ausbildungsinhalte den Studierenden, deren Ziel die erfolgreiche Ablegung der ersten juristischen Prüfung ist, hierfür vermittelt werden müssen, wird durch das Deutsche Richtergesetz und das Juristenausbildungsrecht der Länder sehr detailliert und weitgehend bundeseinheitlich vorgeschrieben. Wie dies zu geschehen hat, liegt dagegen in der Verantwortung der Hochschullehrer. Nach Auffassung der Hochschullehrer des Fachbereichs ist das wissenschaftliche Rechtsstudium klassischer Prägung immer noch geeignet, die Studierenden mit dem notwendigen Rüstzeug zu versehen, um sowohl die Anforderungen der Abschlussprüfungen als auch die des Berufslebens erfolgreich zu bestehen. Alle Angehörigen des Fachbereichs tun das ihnen Mögliche, um den Studierenden ein intensives und effektives Studium ohne Zeitverlust zu ermöglichen.

Zugleich sind Lehre und Forschung untrennbar miteinander verknüpft. Die Forschung findet nicht nur an den 18 Professuren des Fachbereichs statt, sondern auch an den von seinen Mitgliedern maßgeblich mitgeprägten Instituten und Forschungsstellen   -  dem Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Union (IAAEU), dem Institut für Umwelt und Technikrecht (IUTR), dem Institut für europäisches Verfassungsrecht (IEVR), der Forschungsstelle "Vernunftrecht und Preußische Rechtsreform", dem Institut für Rechtspolitik (IRP), dem Institut für Deutsches und Europäisches Wasserwirtschaftsrecht (IDEW), dem Institut für Deutsches und Europäisches Strafprozessrecht und Polizeirecht (ISP) sowie dem Rheinland-pfälzischen Zentrum für Insolvenzrecht und Sanierungspraxis (ZEFIS).  Insbesondere in den sieben Schwerpunktbereichen (SPB 1: Grundlagen der europäischen Rechtsentwicklung, SPB 2: Unternehmensrecht, SPB 3: Arbeits- und Sozialrecht, SPB 4: Wirtschafts- und Steuerstrafrecht sowie Europäisches und Internationales Strafrecht, SPB 5: Umwelt und Infrastruktur, SPB 6: Europäisches und Internationales Recht, SPB 7: Deutsches und Internationales Steuerrecht) werden die Studierenden vertieft in denjenigen Gebieten unterrichtet, in denen ihre Lehrer sich spezialisiert haben. Sonderveranstaltungen wie Praktikerkolloquien und -vorträge oder Besuche bei hohen Gerichten bereichern den Alltag.

Der Bereich "Internationale Rechtsstudien" (= Fachspezifische Fremdsprachenausbildung [FFA]) ermöglicht den Studierenden über das Erlernen fremdsprachiger Rechtsterminologie hinaus das intensive Eindringen in eine Vielzahl fremder Rechtskulturen. Über 130 Auslandsstudienplätze an mehr als 50 Partneruniversitäten über das Erasmus-Programm der EU und vielfältige billaterale Universitätskooperationen auch für  junge Juristen, die das erste Examen bereits erfolgreich absolviert haben, runden das internationale Angebot ab. Umgekehrt eröffnen wir mit den Angeboten für ausländische Teilnehmer am Erasmus-Programm und am LL.M.-Programm des Fachbereichs die Möglichkeit eines intensiven Studienaufenthalts in Deutschland.

Kontakte

Der Fachbereich Rechtswissenschaft ist in vielfältigster Weise national wie international vernetzt. Als Ganzer unterhält der Fachbereich Kontakte zu juristischen Fakultäten in der ganzen Welt. Hochschullehrer des Fachbereichs engagieren sich in Vorträgen und Lehrveranstaltungen an Partneruniversitäten sowie in Forschungskooperationen mit unseren ausländischen Kollegen. Gaststudenten, -wissenschaftler und -professoren kommen in diesem Rahmen an unseren Fachbereich, um hier zu lernen, zu lehren und zu forschen; hiervon profitieren die Studierenden unseres Fachbereichs nicht nur durch qualifizierte Lehrveranstaltungen etwa im Bereich der Internationalen Rechtsstudien, sondern auch durch die Möglichkeit der Teilnahme an Austauschprogrammen. Die von den Hochschullehrern des Fachbereichs gepflegten Kontakte z.B. zu Wirtschaftsunternehmen und Anwaltskanzleien ermöglichen unseren Studierenden nicht nur Praktika und  Ausbildungsstationen (z.B. während des Referendariats), sondern  haben schon für viele den Einstieg in attraktive berufliche Positionen nach sich gezogen.

Kontakt FB V

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