Mentoring als Gleichstellungsmaßnahme

Wissenschaftlerinnen scheiden in den verschiedenen Qualifikationsphasen noch immer häufiger aus dem Wissenschaftssystem aus als ihre männlichen Kollegen. An der Universität Trier liegt der Frauenanteil bei den Studierenden aktuell bei ca. 60 %, bei den Professuren bei nur ca. 25 %.

Wissenschaft und Forschung gehen somit qualifizierte und talentierte Akademikerinnen verloren. Deshalb haben die Hochschulen den gesetzlichen Auftrag, Frauenförderung als Bestandteil des Qualitätssicherungssystems zu verankern.

Formales Mentoring ergänzt als effektives Instrument der Personalentwicklung andere gleichstellungspolitische Maßnahmen an den Hochschulen. Es trägt dazu bei, dem Phänomen der stetigen Abnahme von Frauen bei zunehmender Qualifikationsstufe entgegenzuwirken und hochqualifizierte und motivierte Nachwuchskräfte für die Wissenschaft zu gewinnen und zu binden.