Abschlussarbeiten

Aktuelle Themen für Abschlussarbeiten

Bitte beachten:

Frau Baum nimmt bis einschl. Sommersemester 2020 keine Abschlussarbeiten mehr an!

Frau Pöller nimmt  bis einschl. Sommersemester 2021 keine Abschlussarbeiten mehr an!

Bitte schreiben Sie die Kontaktperson direkt an (und nicht mehrere gleichzeitig).

 

(1) Handlungsorientierung und die Umsetzung schwieriger Absichten

(Kontakt: nicola.baumann@uni-trier.de und Karla Waldenmeier, waldenmeier@uni-trier.de)

Unter Belastung fördert prospektive Handlungsorientierung (HOP), dass wir selbst initiativ werden, schwierige Absichten umsetzen und Versuchungen widerstehen können. Wie können wir diese zentralen Annahmen empirisch testen?

  1. auf der Mikroebene: Stroop-Aufgabe, Target shifts in der Grid-Aufgabe
  2. auf der Makroebene: Umsetzung persönlicher Vorsätze

(2) Implizite Motive

(Kontakt: Nicola Baumann, nicola.baumann@uni-trier.de)

(a)   Ist der OMT valide zur Messung von Motiven und Motivumsetzung?
(OMT als abhängige Variable)

  • Führt die Anregung eines Motivs zu mehr korrespondierenden Motivthemen?
    (Validierung der Spalten im Kodierschema)
  • Steigert ein Selbstregulationstraining die intrinsische/integrierte Motivumsetzung?
    Führt die Anregung von Avoidance zu mehr rigider Motivumsetzung?
    (Validierung der Zeilen im Kodierschema)
  • Lässt sich eine spezifische Zelle im Kodierschema anregen (z.B. Flow, Prosozialität)?

(b)   Orientieren, selegieren und energetisieren Motive das Verhalten?
(OMT als unabhängige Variable)

(3) Videospiele und Motive

(Kontakt: Susanne Pöller, poeller@uni-trier.de)

(a) Charakterwahl und Charakterpräferenzen in Videospielen
Wie wirken sich die sozialen Basismotive (Anschluss, Leistung, Macht und Autonomie) auf Präferenzen in Videospielen aus?
Vier Themenbereiche sind hier Möglich: Die Auswirkung von Motiven auf die Präferenzen für
a) die Optik (z.B. ein niedlicher vs. ein düsterer Charakter),
b) die Schwierigkeit (z.B. ein einfacher vs. ein schwer zu spielendem Charakter),
c) den Spielstil (z.B. wer spielt lieber Nah- und wer Fernkämpfer?) und
d) die Persönlichkeit (z.B. wer spielt gern freundliche und wer bösartige Charaktere?)

(b) Positives und negatives Verhalten in Videospielen
Beeinflussen Motive wer in spielen negatives oder prosoziales Verhalten zeigt? Können Motive einen Aufschluss darüber geben, wie wir Videospiel-Communities einladend gestalten und das Verhalten positiv beeinflussen? Hier geht es um die stark negative Stimmung die in Multiplayer-Online-Videospielen teilweise vorherrscht und nicht selten geprägt ist von Beleidigungen, Sexismus und Rassismus.

(c) Messung von impliziten Motiven durch Spielverhalten
Können implizite Motive durch Verhalten in Videospielen gemessen werden und wenn ja, wie und in welchem Zusammenhang steht dies zu den traditionellen Messverfahren?

 

Handlungsregulation & Autonomie

(Kontakt: Sofia Hohmann – s1sohohmuni-trierde und nicola.baumannuni-trierde)

Beeinflusst der Grad der Autonomie das subjektive Wohlbefinden und die Leistung von Handlungs- bzw. Lageorientierten in der Umsetzung belastender Aufgaben?

Profitieren prospektiv Handlungsorientierte bei der Umsetzung belastender Aufgaben (z.B. im Arbeits-, Schul- oder Unikontext) von Autonomiegewährung?

Profitieren prospektiv Lageorientierte bei der Umsetzung belastender Aufgaben (z.B. im Arbeits-, Schul- oder Unikontext) von einem klar strukturierten äußeren Rahmen?

Wie kann mit ungünstigen äußeren Bedingungen umgegangen werden?

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Sie finden wichtige Informationen für die Konzeption und Ausarbeitung Ihrer Abschlussarbeit in den folgenden Dokumenten:

- Merkblatt für Abschlussarbeiten der Abteilung für Differentielle Psychologie hier

- Merkblatt empirische Arbeitsberichte hier

Für die Bewertung der Abschlussarbeit werden die Maßgaben des "Merkblatts für die Erstellung empirischer Arbeitsberichte" als Grundlage herangezogen.